wow was für ein Buch und mit einer überaschende Wendung.
Der Fall Lucas
Der für mich beste Band der Vermisst Reihe Ich hoffe es folgt noch einer in dem Malou endlich ihreren eigenen Fall untersucht
Im Visier eines skrupellosen Serienmörders
Meine Meinung zum Buch ⤵️ Der Kriminalroman von Christine Brand hat mich mit seiner dichten Atmosphäre und der gelungenen Mischung aus Spannung und emotionaler Tiefe überzeugt. Im Mittelpunkt steht zwar die Suche nach dem Bruder einer Klientin, die schwer krank im Hospiz liegt, doch die Geschichte geht deutlich darüber hinaus. Malou, eine ehemalige Polizistin und heutige Privatdetektivin, ist eine vielschichtige Hauptfigur. Während sie alles daransetzt, den Vermissten rechtzeitig zu finden, wird sie gleichzeitig mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und erhält Hinweise auf ihre leiblichen Eltern. Diese persönliche Ebene verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und macht ihre Figur noch greifbarer. Die Geschichte bleibt durchweg spannend und wird durch mehrere brenzlige Situationen vorangetrieben, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Auch wenn einzelne Passagen etwas straffer hätten sein können, fällt das beim Lesen kaum ins Gewicht. Der dritte Teil der Reihe kann unabhängig voneinander gelesen werden und funktioniert auch ohne Vorkenntnisse sehr gut. Ein gelungener Krimi, der Spannung und Emotionen gekonnt verbindet. Ich werde die vorherigen Teile definitiv noch lesen.

Christine Brand hat mich nicht enttäuscht, wieder ein genialer Vermissten-Fall, komplex, gefährlich und das Ende🤯
Band 3 der Malou-Löwenberg-Reihe hat mich definitiv ebenfalls nicht enttäuscht. In diesem neuen Fall erhält Malou einen Auftrag von der todkranken Lana Boban, die ihren Bruder sucht, der seit 26 Jahren als vermisst gilt. Doch Lucas will offenbar nicht gefunden werden, was die ganze Situation für Malou erheblich erschwert. Denn Lucas Boban scheint nicht „nur“ ein vermisster Bruder zu sein, sondern viel mehr und alles ist deutlich komplizierter, als es zunächst wirkt. Wer die vorherigen Bände kennt, weiss, wie stur Malou sein kann und dass sie niemals locker lässt. Doch diesmal gerät sie selbst ins Taumeln, zweifelt an ihren Spuren und bringt sich dabei auch in grosse Gefahr. Wird sie Lucas finden und Lana die Möglichkeit geben, sich von ihm zu verabschieden? Ich war bereits ab der ersten Seite mitten in der Geschichte. Die Handlung beginnt sofort spannend und weckt direkt die Neugier. Der Vermisstenfall ist unglaublich komplex und intensiv, wodurch ständig unerwartete Wendungen geschehen und erschütternde Hintergründe ans Licht kommen. Die Charaktere fand ich sehr gelungen und realistisch dargestellt, besonders im Zusammenhang mit den verschiedenen Themen, die der Vermisstenfall mit sich bringt. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Malous Perspektive erzählt, jedoch gibt es immer wieder Rückblenden anderer Protagonisten. Dadurch reist man zurück ins Jahr 2000 und kann selbst versuchen, gewisse Zusammenhänge zu erkennen, doch selbst das hilft bis zum Ende kaum weiter, denn das Ende hat mich komplett überrascht. Mit 544 Seiten ist das Buch zwar ein richtiger Brocken, doch die Spannung rund um Malou und den Vermisstenfall blieb für mich bis zur letzten Seite erhalten. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.

Wir treffen Malou🥰
In dem Buch vermisst Treffen wie auf Malou. Sie ist ehemalige Polizistin und mittlerweile selbstständige Privatdetektiven. Malou selber wurde von Ihrer Familie ausgesetzt und von einem anderen Mann großgezogen. Sie begibt sich während der Geschichte auf die Suche nach Ihren Wurzeln. Das Buch kann man unabhängig von den anderen Teilen lesen. Allerdings fehlt einem dann ein kleiner Einblick in die private Geschichte von Malou.. dies musste ich leider selber feststellen, da ich nicht wusste, dass es mehrere Teile gibt!🤣🫣 Wir begeben uns auf die Suche nach Lucas. Lucas soll zwei Frauen getötet haben und danach Selbstmord begangen haben. Malous Klientin glaubt nicht daran, dass Ihr Bruder tot ist. Da Sie im Sterben liegt ist ihr letzter Wunsch Lucas nochmal zusehen. Auf der Suche nach Lucas gerät Malou selber in Gefahr.. kann Sie dem tot entkommen? Das Buch ist zwischendurch etwas langatmig, aber hat absoluten Suchtfaktor. Durch die verschiedenen Perspektiven bleibt man super bei der Sache und rätselt mit. Ich bin definitiv am überlegen, die anderen Teile auch noch zu lesen!

In letzter Zeit vermiss ich ein wenig die gute Spannungsliteratur. Gerüchten zufolge ist Frau Brand hier eine der Expertinnen. Empfohlen hat sie mir ein Buch, dass perfekt zu meiner aktuellen Lage passt, schau mer mal wie spannend die Geschichte rund um den guten Luki wird. Bei meiner Suche half mir „Malou“. Mein Verhältnis zu ihr ist eigentlich richtig gut aber irgendwie auch Wild. Ich mag sie sehr gern, doch obwohl es nun schon die dritte Suche ist, die wir gemeinsam starteten. Hab ich immer das Gefühl, von ihr zum ersten Mal zu hören. Das ist jetzt nicht sonderlich schlimm, aber doch auch sehr dubios. Egal darum gehts ja eigentlich nicht. Sondern um die Suche nach dem guten Luki. Eine Suche die mir sehr gut gefallen hat. Im Grunde fand ich es spannend, wobei es sich an der ein oder anderen stelle ein wenig zog. Cold Case halt. Find ich ja meistens gut, ein Spannungsfeuerwerk bleibt aber meistens aus. Spaß in der Vergangenheit zu fühlen und Stück für Stück dem ganzen ein wenig näherzukommen hat es mir aber sehr. Auch wenn ich mir relativ schnell sicher war, was bzw. wer oder wer auch nicht hinter dem ganzen Steckt, hab ich schlussendlich meine Spürnase zumindest zu Teilen vermissen lassen und wurde mit der Auflösung kalt erwischt. Erzähl wurde der doch etwas dickere Schinken richtig gut, aus 80 Kapitel aufgeteilt. Das schmeckt. Für mich wars endlich mal wieder ein stärkeres Buch. So kann’s weiter gehen.
Ein packender, emotionaler Kriminalroman – gelegentlich etwas langatmig, aber insgesamt absolut lesenswert.
Mit Vermisst – Der Fall Lucas liefert Christine Brand einmal mehr einen atmosphärisch dichten und psychologisch ausgefeilten Kriminalroman, der vor allem durch seine komplexe Fallstruktur und die emotionale Tiefe überzeugt. Im Zentrum steht ein jahrzehntealter Vermisstenfall, der nach 26 Jahren neue Dynamik erhält. Die Autorin versteht es, Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander zu verweben und dabei nach und nach ein vielschichtiges Bild zu zeichnen. Besonders gelungen ist die stetig aufgebaute Spannung: Durch gezielte Wendungen und gut platzierte Enthüllungen bleibt die Handlung bis zum Schluss fesselnd. Christine Brand beleuchtet nicht nur den Kriminalfall an sich, sondern auch die inneren Konflikte der Figuren. Schuld, Erinnerung und Wahrheit stehen dabei im Mittelpunkt und verleihen der Geschichte eine spürbare Tiefe. Allerdings zeigt sich hier auch eine kleine Schwäche des Buches: An einigen Stellen wirkt die Erzählung etwas zu ausführlich und verliert dadurch leicht an Tempo. Einzelne Passagen hätten straffer erzählt werden können, ohne der Handlung Substanz zu nehmen. Trotz dieser Längen überzeugt der Roman insgesamt durch seine dichte Atmosphäre, die glaubwürdigen Figuren und die durchgehend spannende Handlung.📚✨






