Ich muss mich erstmal erholen. Ich liebe dieses Buch und empfehle es JEDEM. ABSOLUT JEDEM! Kleine Anmerkung: Wenn du nach dem Beenden des Buchs zu gute Laune Musik lachend durch die Wohnung tanzt, ist es ein verdammt gutes Buch! Ganze Review: Ok, diese Rezension kommt viel viel viel viel vieeeeeeeel zu spät. Aber jetzt kommt sie doch noch, also lauscht meinen Worten und KAUFT DIESES VERDAMMTE BUCH! Zuallererst einmal: Ich liebe liebe liebe liebe starke weibliche Charaktere! Also Badass-Frauen, die entweder körperlich oder geistig ihren Gegnern so sehr überlegen sind, dass man sich nur grinsend auf das Folgende freuen kann. Und JEANE ist verdammt noch mal eine davon! Und zwar in jeder verdammten Ebene! Ihr Denken und ihre Intelligenz, ihr Verhalten, ihre Meinungen und ihre Ausdrucksweise sind verdammt cool! (Cooler als Einhörner und Schokomuffins, und das passiert echt nicht oft!) Sie ist so anders, so erfrischend, so toll und so verdammt sarkastisch, dass ich mich BUCHSTÄBLICH auf dem Boden gerollt habe vor Lachen! Ich liebe Sarkasmus und Ironie, und wenn die beiden Charaktere das beherrschen, dann werde ich auch eine Rakete mit Überlichtgeschwindigkeit bauen und ans Ende des Universums zu fliegen, nur um dieses verdammte Buch zu lesen! Also wo sind meine Entwürfe für den Warp-Antrieb noch mal? AAAAAAAAAAABER. Ich mochte nicht nur den weiblichen Charakter, was ich normalerweise tue, sondern ich mochte auch noch den MÄNNLICHEN wirklich gerne! Awesome.gif Ich mochte BEIDE! Ich mochte die BEIDEN Protagonisten! Wie selten kommt das vor, ohne das beide total ins Klischee abrutschen, oder wirklich alles verdammt noch mal schon mal so irgendwo vorkam?! Ich will mehr solcher Paare! Verschiedene! Die sich am Anfang wirklich nicht leiden konnten! Die eine Basis für ihre Beziehung haben! Deren Gedanken und Annäherungen VERDAMMT NOCH EINS nachvollziehbar sind und mich mitfiebern lassen! Und das muss über Bad Boy und Good Girl hinausgehen! Ja, ich spreche mit dir, Anna Todd! Und alle anderen New Adult Autoren können sich auch angesprochen fühlen! MACHT CHARAKTERE, ÜBER DIE ICH WIRKLICH LESEN WILL! CHARAKTERE, DIE MICH INTERESSIEREN! dav dav Übrigens: Das hier ist das erste Buch, bei welchem die Beziehung der beiden wirklich mal andersherum war! Sonst ist es immer so: Egal wie Badass und eloquent und sarkastisch und schlagfertig das Mädchen ist, der Junge/Mann steht immer noch eine Stufe über ihr! Hier sind die Rollen endlich mal umgekehrt! Sie überrumpelt ihn und ER ist geschockt von ihr, beziehungsweise weiß nicht mit ihr umzugehen! ER hat Angst, mit ihr zu reden und ist verunsichert von ihrer Präsenz! Wie toll ist das denn?! ICH WILL MEHR DAVON! Aber nur, wenn es gut gemacht ist, bitte! Toll an den beiden ist auch, dass sie ENDLICH (EEEEEEENDLIIIIICH!) auch mal menschlich sind! Wie toll ist das denn? Guardians of the Galaxy_Finally_Endlich.gif Und mit menschlich meine ich nicht, dass sie keine Flügel haben oder Magie beherrschen, sondern dass sie beide Fehler machen! Sie sind beide in jedem Fall Schuld daran, dass irgendwas in ihrer Beziehung kaputt geht! Sie sind beide wirklich wirklich wirklich fehlerhaft und damit menschlich! Wie GENIAL IST DAS DENN?! Ich will niemandem vorwerfen, dass die Beziehungen wirklich manchmal nur von einer Person ruiniert werden, aber in Büchern wird es immer so dargestellt! Dementsprechend: TOLL, sie sind BEIDE SCHULD! Und das ist wirklich ein guter Punkt! Außerdem GIBT es in diesem Buch Drama und Streit, aber es ist immer berechtigt! Es gibt immer einen Anlass für diesen Streit und er wird auch immer auf eine angemessene Art und Weise gelöst! Sowas kommt wirklich selten vor, aber WENN es dann mal vorkommt, würde ich am liebsten einen Buchoskar nur für dieses Buch erfinden und alle Preise an dieses Buch vergeben! Ein ganz großer Pluspunkt des Buch ist, dass es LUSTIG ist. Ich weiß, ich weiß, das hört sich an, als wäre ich ein kleines Kind, das einen Blog zum Spaß betreibt und deshalb nicht vernünftig Deutsch kann, aber es stimmt! Es ist total lustig und urkomisch! Der Sarkasmus ist wirklich überbordernd und toll geschrieben! Es war so lustig, dass ich manchmal einfach nur laut loslachen musste! Es hat mir wirklich gute Laune beschert! Und das über Tage hinweg! Faultier_Happy_Fröhlich.gif Das kommt wirklich nicht oft vor, aber WOW! Mehr von diesem Humor! Mehr von sich gegenseitig mit Sarkasmus bekriegenden Protagonisten! MEHR, MEHR, MEHR! Manchmal musste ich sogar vor Überwältigung das Buch weglegen! So sehr hat mich dieses Buch mit purer Freude erfüllt! Ich liebe es! Aber unterwarteter Weise gibt es hier auch Tiefsinnigkeit und die viel zelebrierte Andersartigkeit, die nicht nur ungefragt übernommen wird, sondern auch dies wird hinterfragt. Ein anderer Lebensstil wird hier gezeigt und zelebriert, der am Ende auch hinterfragt wird und hinterfragt wird. Die Botschaft des Buches zum Ende hin ist einfach unschlagbar und unfassbar toll gemacht, ohne zu sehr darauf hinzuweisen. Ich denke wirklich, dass man aus diesem Buch noch sehr viel lernen (oder auch lesen ;D) kann! Denn die neue Generation wird auch wieder ausführlich betrachtet und ihm wird eine beeindruckende Rede im Laufe dieses Buches zuteil! Das zieht sich durch das gesamte Buch und auch die verschiedenen Betrachtungsweisen und Herangehensweisen an verschiedene Themen sind gegeben! Tiefsinnigkeit, wo keine erwartet wurde und andere sich vor ebenjener scheuen. Chapeau, Frau Manning! Meine Auslassungen auf Goodreads zu dem Thema: Seite 100: „Also bis jetzt denke ich, dass das ein verdammt gutes Buch werden wird! Ich liebe BEIDE Protagonisten…und das kommt verdammt selten vor!“ Seite 181: „OH GOTT ICH LIEBE ES SO SEHR! *-*“ Review: „Ich muss mich erstmal erholen. Ich liebe dieses Buch und empfehle es JEDEM. ABSOLUT JEDEM! Kleine Anmerkung: Wenn du nach dem Beenden des Buchs zu gute Laune Musik lachend durch die Wohnung tanzt, ist es ein verdammt gutes Buch!“ Fazit: Ein absolut umwerfend Buch, dass ich jedem ans Herz legen möchte, der wissen will, wie unsere Generation so tickt! Eine eigenartige, schräge, aber absolut urkomische Protagonistin, die man einfach gern haben muss und ein nicht so langweilig perfekter Protagonist, wie sonst immer. Ein Buch, was realitätsnah ist und ohne unnötiges Drama auskommt und zum Schluss Weisheiten mit auf den Weg gibt, die man sich erst selbst erschließen muss. Eine Empfehlung an JEDEN, sowohl für die, die sich für eine aufreibende und tiefhumorige Beziehung und Liebesgeschichte interessieren, als auch für die, die etwas Tiefsinnigeres über Leben, Lieben und das Hereinpassen in die Gesellschaft wissen wollen. 5 von 5 Tintenklecksen und eins meiner Jahreshighlights!
Tja, ich weiss ehrlich gesagt gar nicht so genau, was ich zu "Adorkable" sagen soll. Auf der einen Seite hat es mich gut unterhalten und ich habe das Buch wirklich sehr schnell gelesen, auf der anderen Seite hatte ich mit einigen Dingen so meine liebe Mühe, andere konnte ich mir so gar nicht vorstellen. Aber beginnen wir einmal von vorne. Jeane Smith ist eine sehr, sehr spezielle Protagonistin. Mit ihren 17 Jahren muss sie ihr Leben ganz alleine bestreiten und das gelingt ihr mehr schlecht als recht. Die Beschreibungen ihrer Wohnung erinnern mich an die Bilder aus "Raus aus dem Messie-Chaos" und sie ernährt sich vorwiegend von Haribo. Mit ihren knallbunten, zusammengewürfelten Klamotten vom Flohmarkt fällt sie immer auf, Jeane ist exzentrisch, sehr auf sich bezogen und in der Schule die totale Aussenseiterin. Doch in der virtuellen Welt ist sie sehr erfolgreich. Ihr Life Stile Blog "Adorkable" ist sehr beliebt und auf Twitter hat sie eine halbe Million Follower. Sie schreibt diverse Kolumnen, wird an unterschiedliche Podien als Vertreterin ihrer Generation eingeladen. Ihren Freund Barney musste sie sich erst zurechtbiegen, bis der Computerfreak zu ihr passte. Von mir aus gesehen, hätten sie es sowieso besser bei einer platonischen Beziehung gelassen, denn wer am liebsten gar nicht küsst, und wenn er muss, die Augen schliesst und die Lippen 50 Sekunden aneinanderpresst, sollte es doch einfach lassen. Michael Lee ist der Star an der Schule. Er spielt im Fussballteam und ist Schülersprecher. Seine Freundin Scarlett nimmt bei Barney Mathe-Nachhilfe und da Michael so ein ungutes Gefühl dabei hat, wendet er sich an Jeane. Doch die beiden sind so unterschiedlich, das kann nicht gut gehen. Beide können sich nicht ausstehen und lassen kein gutes Haar am anderen. Beim Lesen hat man das Gefühl, in Jeane und Michael habe sich eine so enorme Aggressivität aufgestaut, dass sie für diese einfach ein Ventil brauchen. Bei jedem Aneinandertreffen liefern sich die beiden ein regelrechtes Wortduell. Und dann kommt das Unbegreifliche: Die beiden küssen sich! Wie kann ich jemanden küssen, wenn ich ihn so hasse? Und vor allem, wie kann ich es immer wieder tun? Wie kann man sich regelmässig verabreden um zu knutschen, wenn man den anderen nicht ausstehen kann??? Entschuldigung, aber das ist für mich unbegreiflich . . . Was in den meisten Jugendbüchern ein langsames Herantasten ist, passiert hier Knall auf Fall und Küssen und auch Sex ist über ein langes Stück Mittelpunkt der Geschichte. Nach und nach lernt man Jeane jedoch besser kennen und sieht auch hinter ihre Fassade. Und wie so oft realisiert man, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Und das muss sie sich selber auch zuerst einmal eingestehen. Und so erlebt man dann im zweiten Teil des Buches mehr Tiefgang. Jeane lernt über ihren eigenen Tellerrand hinauszublicken und auf ihr Innerstes zu hören. Nebenbei ist das Internet (vor allem Blog und Twitter) ein grosses Thema und man analysiert und überdenkt sein eigenes Verhalten. Sarra Mannings Sprache ist sehr jugendlich. Die Geschichte lässt sich zwar sehr flüssig lesen, doch man darf sich nicht an einem Wortschatz mit auskotzen, verdammt, verfi.... stören. Fazit: "Adorkable" schockiert, irritiert, rüttelt auf, unterhält aber auch sehr.
Hmm, not sure yet how to rate and review this.
Inhalt: Jeane führt ihren eigenen Blog, ist sehr bekannt auf Twitter und in der Schule berüchtigt für ihren Kleidungsstil, der ganz und gar nicht gewöhnlich ist. Trotz ihres Erfolgs möchte kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben. So auch Michael, der durch seltsame Umstände dazu gezwungen ist, mit ihr zu sprechen. Plötzlich küssen sie sich und können damit gar nicht mehr aufhören – dabei können sie sich doch gar nicht ausstehen! Meinung: „Adorkable“ ist ein Wortspiel zwischen „adorable“ (= liebenswürdig) und „Dork“, dessen Bedeutung ähnlich ist wie die von „Nerd“ oder „Geek“. Das ist nicht nur der Titel des Buches, sondern auch der Name von Jeanes Blog, ihrer kompletten Einstellungen und des Lebensgefühls, welches sie an tausende Menschen vermittelt. Damit ist sie sehr erfolgreich. Aus vielerlei Gründen möchte trotzdem kaum jemand etwas mit ihr zu tun haben und die Leute gehen ihr so gut wie möglich aus dem Weg. Durch die Tatsache, dass Michaels Freundin Scarlette und Jeanes Freund Barney sich ineinander verliebt zu haben scheinen, sind Michael und Jeane dazu gezwungen, miteinander zu sprechen. Obwohl sie sich 90% der Zeit streiten, küssen sie sich plötzlich und tun dies von da an so oft wie möglich, obwohl sie sich überhaupt nicht leiden können. Das Cover finde ich ganz gut und es passt auch zur Geschichte. Es sind wohl Jeane und Michael abgebildet. Jeanes Kleidung ist viel harmloser, als sie im Buch beschrieben wird, aber ihr abweisender Gesichtsausdruck passt perfekt. Michael hätte ich mir aufgrund der Beschreibungen so ähnlich vorgestellt, bis auf die Tatsache, dass er eine komplett andere Frisur hat. Schön finde ich auch, dass das Fahrrad einen Platz auf dem Cover gefunden hat, da es in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Jeane ist sehr speziell. Das macht es einem als Leser nicht besonders leicht, mit ihr als Protagonistin zu Recht zu kommen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber daran und ich war ziemlich fasziniert von ihrem Charakter. Sie ist einfach komplett anders als alle anderen Buch-Protagonisten, was es schwer machte, ihre nächsten Handlungen oder Worte vorauszuahnen. In jedem Kapitel wurde der Erzähler gewechselt. Das komplette Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, allerdings abwechselnd aus Sicht von Jeane und Michael. So lernt man beide Protagonisten gut kennen, liest als Leser manche Situationen aus unterschiedlichen Sichten oder kann sich zumindest vorstellen, was die beiden dabei gedacht haben könnten. Die zahlreichen Streitereien zwischen Jeane und Michael fand ich ziemlich unterhaltsam, auch wenn sie mir manchmal etwas auf die Nerven gingen. Die „Beziehung“ zwischen den Protagonisten ist so speziell, dass immer die Frage im Raum steht, wie es weitergehen wird. Werden sie sich weiterhin heimlich treffen? Erzählen sie jemandem davon? Trennen sie sich wieder? Hassen sie sich vielleicht irgendwann nicht mehr? Charaktere: Jeane ist sehr außergewöhnlich. Sie ist ein bekennender „Dork“ und steht zu ihrer Andersartigkeit. Sie kauft ihre Kleidung auf Flohmärkten oder näht sie selbst, da sie nicht „wie ein Klon herumlaufen“ will. Außerdem ist sie aber sehr streitlustig und fängt bei jeder Gelegenheit eine Diskussion an. Michael Lee ist der beliebteste Schüler, er sieht unglaublich gut aus und alle Mädchen stehen auf ihn, er versteht sich mit jedem super und streitet normalerweise nie. Außer mit Jeane. Er weiß, dass er in fast jeder Hinsicht perfekt ist und lässt das gegenüber Jeane gerne raushängen, was ihn für mich etwas weniger perfekt gemacht hat. Fazit: Ein Buch mit einer sehr außergewöhnlichen Protagonistin. Es war faszinierend, diese kennenzulernen und mit ihr die Geschichte zu erleben. Ein sehr schönes und interessantes Buch mit kleinen Mängeln. 4/5 Punkten
Der erste Satz "Wie müssen reden", sagte Michael Lee mit ernster Simmer zu mir, gerade als ich auf dem St.-Judes-Flohmarkt einen Schritt zurück aus der improvisierten Umkleidekabine trat, einem Räumchen aus vier quadratisch angeordneten Ständen mit Gardinen daran und einem blinden Spiegel, in dem ich mich gerade ausgiebig selbst bewunderte. Meine Meinung Als ich dieses Buch das erste Mal auf der Bloomoon Website geséhen habe, wusste ich, dass ich es einfach haben muss. Ich habe mir aber gefühlte 1000x die Inhaltsangabe bei Amazon durchgelese und mich dann jedes Mal gefragt: "Marcia, brauchst du dieses Buch wirklich?" Leider kam ich jedes Mal zu dem Entschluss, dass ich es einfach unbedingt haben muss :D Hat also nicht wirklich geholfen... Na ja also habe ich es mir gleich im Internet bei Hugendubel bestellt (kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen, da die meist noch viel schneller verschicken als Amazon). Und am nächsten Tag war es gleich da. Ich wollte es echt so schnell wie möglich lesen und war dann echt glücklich, als ich mit "Der Schluss-mach-Pakt" durch war, damit ich dieses Buch endlich anfangen kann ! Gesagt, getan :) Die Geschichte hat sich für mich erst wirklich ziemlich klischeehaft angehört, denn eine "Außenseiterin", die sich in den beliebten "Schulschwarm" verliebt und andersherum ist doch wirklich nichts besonderes mehr, oder ? Aber als ich dann angefangen habe das Buch zu lesen, wurde ich gleich eines besseren belehrt, denn es kann auch vollkommen unkonventionell und neu sein so eine Geschichte zu schreiben. Die Geschichte ist echt nicht die typische Geschichte: Jeane ist in der Schule ein totaler Außernseiter. Es unterhält sich zwar jeder in der Schule über sie, aber niemand mit ihr. Sie ist einfach anders. Aber im Internet ist sie der totale "Star". Sie hat einen Blog, der "Adorkable" heißt und hat über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und darf sogar ihre Blogposts in Zeitungen. Jeane gilt sogar als "Stimme ihrer Generation". Aber trotzdem ist sie einsam, denn nur ihr fester Freund Barney unterhält sich mit ihr und steht zu ihr, aber gleich am Anfang merkt man, dass er eigentlich in die Freundin von Michael Lee verliebt ist und das merkt Jeane selbst auch. Bei Jeane und Barney sieht sowieso nicht alles so rosig in ihrer Beziehung aus und auch bei Michael und seiner Freundin, Scarlett läuft es nicht immer so gut. Vor allem in letzter Zeit nicht. Es unterhält sich wie gesagt niemand bis zu dem Tag, als Michael sie auf einem Flohmarkt anspricht, weil auch er gemerkt hat, dass sich zwischen seiner Freundin und Jeanes Freund irgendwas anbahnt. Nun nimmt also die andere (Liebes-)Geschichte ihren Lauf und es läuft halt darauf raus, dass Jeane und Michael nicht mehr aufhören können sich zu küssen. Ich finde, dass das echt eine besondere Geschichte ist. Allein schon, weil Jeane im wahren leben fast keine Freunde hat, zumindest keine, die ihr helfen kommen, wenn sie ein Problem hat, aber auf Twitter über eine halbe Millionen Follower hat. Da sieht man wirklich, dass nur man nur die Menschen, als Freunde bezeichnen kann, auf die man sich einfach immer verlassen kann. Das habe ich wirklich als anders und vor allem auch besonders empfunden. Gerade für Blogger, wie mich ist das Buch echt interessant. Ich wollte vor allem erfahren was Jeane dazu gebracht hat immer so abweisend gegenüber Menschen zu sein. Ich glaube einfach, dass sie das Gefühl hat, dass sie sowieso niemand mag und, dass sie sich deswegen gar nicht erst die Mühe macht nett zu ihnen zu sein, denn dann kann sie sie auch nicht enttäuschen. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte wirklich etwas außergewöhnliches und völlig unkonventionelles war und ich das Buch echt verschlungen habe, weil ich einfach wissen wollte ob aus einer solch ungewöhnlichen "Knutschsession" auch Liebe werden kann. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, dass das mit Michael und Jeane klappt und das obwohl ich gemerkt habe, wie zerbrechlich die Gefühle zwischen den beiden eigentlich sind. Es macht es natürlich auch nicht unbedingt leichter, dass Jeane immer gleich an die Decke geht, wenn Michael ihr irgendwie zu nahe tritt oder etwas sagt, was sie nicht hören möchte, aber dazu später noch mehr... Was mich besonders an der Geschichte begeistert hat, war die Gewalt hinter Adorkable. Wie viele Menschen dahinter standen, haben mich echt vom Hocker gehauen. Für die Leute die das Buch nicht kennen: Bei Adorkable (Jeanes Blog und auch Lebensphilosophie) geht es darum, dass anders sein genau das richtige ist und, dass alle anderen, die sich anpassen echt dumm sind. Jeane bezeichnet sich selbst als Dork (Freak) und fast ihre ganzen Follower beschreiben sich selbst auch als Dorks, weil sie halt so sind wie sie sein wollen und sich nicht anpassen. Das fand ich einfach nur grandios, weil es echt nicht einfach ist in einer Welt wie unseren anders zu sein. Man wird immer gleich verurteilt. Jeanes Blog macht Menschen, die anders sind einfach Mut, dass es in Ordnung ist, dass sie so sind wie sie sind und das alle anderen lanweilig sind. Ich empfinde es schon fast als Revolution, was sie mit "Adorkable" ausgelöst hat. Sie ist ja nun der Meinung, dass alle anderen, die sich anpassen langweilig sind und ein Stück weit hat sie damit recht, denn Michael, der ja nun wirklich angepasst ist, empfindet sein Leben als langweilig. Die Geschichte konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seit überzeugen und vor allem auch unterhalten. Ich habe selten so oft in einem Buch gelacht und das wirklich von ganzem Herzen. Aber ich war auch an einer Stelle den Tränen nah, weil ich Jeanes Leben trotz ihrer ganzen Internetberühmheit als echt traurig empfunden habe. Diese Geschichte ist wirklich eine außergewöhnliche (Liebes-)Geschichte: unkonventionell, anders aber echt schön genauso wie Jeane selbst. Besonders wichtig finde ich es, dass ich nochmal die "Moral" von dieser Geschichte aufführe: Egal wie viele Follower du auf Twitter hast oder wie berühmt man im Internet ist, wenn man keine Freunde hat, die immer für einen da sind, ist man trotzdem allein und einsam. Die Charaktere passen meiner Meinung nach super in die Geschichte hinein. Sie sind einfach richtig durchdacht. Bis zum letzten Millimeter und man könnte echt glauben, dass es sie wirklich gibt, weil hinter jeder ihrer Taten eine Charaktereigenschaft steckt und diese Tat sich meist damit begründen lässt, dass sie einfach so sind wie sie sind. Jeane ist 17 Jahre alt und ein richtiger Dork. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, außer vielleicht in die mit der Aufschrift "anders", denn das ist sie. Sie trägt verrückte Klamotten, die noch nicht mal ansatzweise zusammen passten und färbt jede Woche gefühlt zwei Mal die Haare in einer verrückten Farbe... Von Grau, auf Pfirisch, auf Lila usw. Sie sieht nicht nur anders aus als andere, sie ist es. Sie lebt mit ihren 17 Jahren schon alleine in einer Londoner Wohnung, weil ihre Eltern sich getrennt haben und dann beide auf unbestimmte Zeit in ganz andere Länder gezogen sind und ihre Schwester auch in die USA gezogen ist. Ihr Verhältnis zu ihren Eltern ist katastrophal, weil die beiden nie auf Jeanes Träume und Wünsche eingehen. Sie denken einfach nur an sich. Allerdings hat sie eine super Beziehung, aber es ist halt nicht so einfach zu der einzigen "Familie", die man hat nur über Skype Kontakt zu haben. Jeane ist einfach einsam und allein auch wenn sie das natürlich nie freiwillig zugeben würde. Sie ist eigentlich nur ein kleines, verletztes Mädchen, das von der eigenen Familie im Stich gelassen hat und außer Barney keine Freunde hat. Auch wenn sie das selbst natürlich ganz anders sieht. Sie hat immerhin über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und ist eine richtige Bloggingqueen. Aber trotzdem hat sie keine Freunde, die ihr aus der Patsche helfen, aber das liegt vor allem da dran, dass sie immer gleich abweisend gegenüber ihren Mitschülern ist, aber ich glaube, dass sie das nur macht, weil sie Angst hat, dass sie die anderen enttäuscht, wenn sie sie erst mal kennen. Genauso wie sie ihre Eltern immer wieder enttäuscht. Ich finde das echt traurig, aber da merkt man wie sehr man sich charakterlich verändert, wenn es in der Familie Streit gibt oder so... Ich mochte Jeane wirklich gerne, auch wenn sie mir manchmal mit ihren frechen Antworten ein bisschen auf den Keks gegangen ist. Trotzdem ist sie eine echt liebevolle Person, die eigentlich nur jemanden sucht, der sie genauso liebt wie sie ist. Besonders sympathisch war mir, dass sie sich praktisch nur von Haribos ernährt, weil ich Haribos auch jeder Sorte von Süßigkeit vorziehen würde :D Sie ist oft ziemlich sarkastisch, aber das hat mich echt unterhalten und hat halt einfach zu ihr gepasst. Sie ist einfach sie selbst und zeigt das auch allen anderen. Davor habe ich wirklich größten Respekt, weil das wirklich nicht jeder kann. Sie ist mir einfach im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen und ich habe wirklich total mit ihr mitgefiebert. Ich wollte, dass sie auch mal Glück im "realen" Leben hat und sie jemand so nimmt wie sie ist, weil ich finde sie echt super so wie sie ist. Jeane ist halt einfach ein "Typ" und das macht sie wirklich zu etwas ganz besonderem. Allerdings könnte ich auch verstehen, wenn sie einigen mit ihrer schnippischen und abwertenden Art auf die Nerven gegangen ist, aber ich konnte damit super umgehen und wusste eigentlich die ganze Zeit, dass das nur ein Schutzmechanismus ist, um die anderen von vornherein zu enttäuschen damit sie sich nicht Hoffnungen machen, dass sie eigentlich ein ganz toller Mensch ist. Ich finde es echt schrecklich wie sie sich selbst so runtermacht... Denn sie ist ein wundervoller Mensch, auch wenn die meisten das nicht in ihr sehen. Für mich war sie einfach die perfekte Protagonistin. Sie hat mich unterhalten, zum Lachen gebracht (hauptsächlich mit ihrer sarkastischen Art) und an einer Stelle fast zum Weinen gebracht und so was macht für mich eine perfekte Protagonistin aus ! Michael ist der männliche Gegenpart in der Geschichte. Er ist soweit ich weiß älter als Jeane und ist auch sonst das total Gegenteil von ihr. Er ist beliebt, bekommt immer gute Noten und würde nie seine Familie anlügen. Er führt einfach für Jeane ein zu "perfektes" Leben. Er hat eigentlich alles, aber er passt sich immer total an. Er trägt Hollister und Abercrombie &Fitch Kleidung und das ist ja nicht unbedingt außergewöhnlich :D Erst empfand ich ihn wirklich als richtig, richtig eingebildet und auch ein bisschen selbstverliebt, aber nach und nach, dass da noch mehr bei ihm ist als nur ein schönes Gesicht. Aber was mich schon sehr gestört hat, was, dass er sich immer so Gedanken darüber gemacht hat, was die Anderen über ihn denken. So führt man doch gar nicht sein eigenes Leben, sondern eigentlich das der Anderen, oder ?! Das ging mir nach 'ner Zeit wirklich ein bisschen auf den Keks und deswegen mochte ich ihn auch nicht ganz so gerne... Barney ist Jeanes fester Freund und ich fand ihn irgendwie vom ersten Moment an total komisch. Woran das liegt, kann ich gar nicht sagen. Es ist einfach so. Zum Glück hatte er dann auch keine größere Rolle mehr in dem Buch, so dass er mir nicht auf den Keks gegangen ist :D Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil er wirklich total angenehm zu lesen war und zu der Geschichte absolut gepasst hat. Das Buch ist jeweils kapitelweise in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jeane und Michael geschrieben, so dass man von beiden die Gefühle super mitbekommen hat. Besonders habe ich natürlich die Kaptiel genossen, die aus Jeanes Sicht geschrieben wurden, weil ich so sehr mag und Michael ja eher nicht so. Der Schreibstil hat auch super zum Alter der beiden gepasst. Er war jugendlich, aber nicht vulgär oder anstößig. Besonders gut hat es mir gefallen, dass die Tweets und Blogposts abgedruckt waren, so dass man praktisch "dabei" war und sich selbst eine Meinung darüber bilden konnte ! :) Alles in einem ein perfekter Schreibstil, der mich wirklich fesseln konnte. Der Titel passt einfach ! Und das kann ja wohl keiner abstreiten, oder ?! Denn Jeanes Blog heißt ja nun mal "Adorkable" und es ist auch ihre Lebensphilosophie. Das ist ja ein Wortspiel mit "Dork" (Freak) und "adorable" (bezaubernd) und das passt einfach zu Jeane, denn sie ist alles andere als bezaubernd. Sie ist und bleibt eben ein Dork und gerade deswegen mag ich sie so sehr. Außerdem finde ich, dass der Titel super neugierig macht, weil man unbedingt wissen möchte was es mit ihm auf sich hat. Das Cover finde ich wirklich gelungen und das obwohl man von den Personen die Gesichter sieht und ich sie mir nicht mehr wirklich vorstellen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die beiden auch so ähnlich vorgestellt hätte, auch wenn ich es schade finde, dass das Mädchen, das Jeane verkörpern soll, blonde Haare hat, denn die hat sie überhaupt nicht in der Geschichte... Vielleicht soll das ja auch Pfirisch sein, aber das kann ich mir echt nicht vorstellen :D Ansonsten finde ich, dass die beiden Personen echt richtig gut finde, auch wenn ich Jeanes Kleidungsstil auf dem Cover gar nicht mal so schlimm finde ;) Ich hatte ihn mir auf jeden Fall schlimmer vorgestellt. Besonders schön finde ich auch die Details im Hintergrund. Vor allem die "Skyline" von London finde ich richtig gelungen und natürlich das Fahrrad, denn mit diesem Fahrrad beginnt die ganze Geschichte zwischen Jeane und Michael erst. Aber am gelungensten finde ich einfach, dass immer abgeschwächter "Adorkable" auf dem Cover steht und, dass das "O" in "Adorkable" nur ein Herz ersetzt wurde. Einfach ein total detailreiches und schönes Cover. Mein Fazit Dieses Buch konnte mich wirklich begeistern, weil die Geschichte einfach so unkonventionell und außergewöhnlich war wie Jeane selbst. Vor allem hat es mir richtig gut gefallen, dass hier auch noch mal das Thema mit den "Freunden" auf Twitter angesprochen wurde oder im allgemeinen in Sozialennetzwerke. Denn das ist bei vielen in meinem Alter wirklich ein ganz großes Thema. Ich wurde einfach von der Geschichte, dem gelungenen Schreibstil, den super durchdachten Charakteren, dem perfekten Titel und einem wunderschönen Cover überzeugt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der nicht immer nur klischeehafte (Liebes-)Geschichten lesen will sondern mal was ganz besonderes !
Der erste Satz "Wie müssen reden", sagte Michael Lee mit ernster Simmer zu mir, gerade als ich auf dem St.-Judes-Flohmarkt einen Schritt zurück aus der improvisierten Umkleidekabine trat, einem Räumchen aus vier quadratisch angeordneten Ständen mit Gardinen daran und einem blinden Spiegel, in dem ich mich gerade ausgiebig selbst bewunderte. Meine Meinung Als ich dieses Buch das erste Mal auf der Bloomoon Website geséhen habe, wusste ich, dass ich es einfach haben muss. Ich habe mir aber gefühlte 1000x die Inhaltsangabe bei Amazon durchgelese und mich dann jedes Mal gefragt: "Marcia, brauchst du dieses Buch wirklich?" Leider kam ich jedes Mal zu dem Entschluss, dass ich es einfach unbedingt haben muss :D Hat also nicht wirklich geholfen... Na ja also habe ich es mir gleich im Internet bei Hugendubel bestellt (kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen, da die meist noch viel schneller verschicken als Amazon). Und am nächsten Tag war es gleich da. Ich wollte es echt so schnell wie möglich lesen und war dann echt glücklich, als ich mit "Der Schluss-mach-Pakt" durch war, damit ich dieses Buch endlich anfangen kann ! Gesagt, getan :) Die Geschichte hat sich für mich erst wirklich ziemlich klischeehaft angehört, denn eine "Außenseiterin", die sich in den beliebten "Schulschwarm" verliebt und andersherum ist doch wirklich nichts besonderes mehr, oder ? Aber als ich dann angefangen habe das Buch zu lesen, wurde ich gleich eines besseren belehrt, denn es kann auch vollkommen unkonventionell und neu sein so eine Geschichte zu schreiben. Die Geschichte ist echt nicht die typische Geschichte: Jeane ist in der Schule ein totaler Außernseiter. Es unterhält sich zwar jeder in der Schule über sie, aber niemand mit ihr. Sie ist einfach anders. Aber im Internet ist sie der totale "Star". Sie hat einen Blog, der "Adorkable" heißt und hat über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und darf sogar ihre Blogposts in Zeitungen. Jeane gilt sogar als "Stimme ihrer Generation". Aber trotzdem ist sie einsam, denn nur ihr fester Freund Barney unterhält sich mit ihr und steht zu ihr, aber gleich am Anfang merkt man, dass er eigentlich in die Freundin von Michael Lee verliebt ist und das merkt Jeane selbst auch. Bei Jeane und Barney sieht sowieso nicht alles so rosig in ihrer Beziehung aus und auch bei Michael und seiner Freundin, Scarlett läuft es nicht immer so gut. Vor allem in letzter Zeit nicht. Es unterhält sich wie gesagt niemand bis zu dem Tag, als Michael sie auf einem Flohmarkt anspricht, weil auch er gemerkt hat, dass sich zwischen seiner Freundin und Jeanes Freund irgendwas anbahnt. Nun nimmt also die andere (Liebes-)Geschichte ihren Lauf und es läuft halt darauf raus, dass Jeane und Michael nicht mehr aufhören können sich zu küssen. Ich finde, dass das echt eine besondere Geschichte ist. Allein schon, weil Jeane im wahren leben fast keine Freunde hat, zumindest keine, die ihr helfen kommen, wenn sie ein Problem hat, aber auf Twitter über eine halbe Millionen Follower hat. Da sieht man wirklich, dass nur man nur die Menschen, als Freunde bezeichnen kann, auf die man sich einfach immer verlassen kann. Das habe ich wirklich als anders und vor allem auch besonders empfunden. Gerade für Blogger, wie mich ist das Buch echt interessant. Ich wollte vor allem erfahren was Jeane dazu gebracht hat immer so abweisend gegenüber Menschen zu sein. Ich glaube einfach, dass sie das Gefühl hat, dass sie sowieso niemand mag und, dass sie sich deswegen gar nicht erst die Mühe macht nett zu ihnen zu sein, denn dann kann sie sie auch nicht enttäuschen. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte wirklich etwas außergewöhnliches und völlig unkonventionelles war und ich das Buch echt verschlungen habe, weil ich einfach wissen wollte ob aus einer solch ungewöhnlichen "Knutschsession" auch Liebe werden kann. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, dass das mit Michael und Jeane klappt und das obwohl ich gemerkt habe, wie zerbrechlich die Gefühle zwischen den beiden eigentlich sind. Es macht es natürlich auch nicht unbedingt leichter, dass Jeane immer gleich an die Decke geht, wenn Michael ihr irgendwie zu nahe tritt oder etwas sagt, was sie nicht hören möchte, aber dazu später noch mehr... Was mich besonders an der Geschichte begeistert hat, war die Gewalt hinter Adorkable. Wie viele Menschen dahinter standen, haben mich echt vom Hocker gehauen. Für die Leute die das Buch nicht kennen: Bei Adorkable (Jeanes Blog und auch Lebensphilosophie) geht es darum, dass anders sein genau das richtige ist und, dass alle anderen, die sich anpassen echt dumm sind. Jeane bezeichnet sich selbst als Dork (Freak) und fast ihre ganzen Follower beschreiben sich selbst auch als Dorks, weil sie halt so sind wie sie sein wollen und sich nicht anpassen. Das fand ich einfach nur grandios, weil es echt nicht einfach ist in einer Welt wie unseren anders zu sein. Man wird immer gleich verurteilt. Jeanes Blog macht Menschen, die anders sind einfach Mut, dass es in Ordnung ist, dass sie so sind wie sie sind und das alle anderen lanweilig sind. Ich empfinde es schon fast als Revolution, was sie mit "Adorkable" ausgelöst hat. Sie ist ja nun der Meinung, dass alle anderen, die sich anpassen langweilig sind und ein Stück weit hat sie damit recht, denn Michael, der ja nun wirklich angepasst ist, empfindet sein Leben als langweilig. Die Geschichte konnte mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seit überzeugen und vor allem auch unterhalten. Ich habe selten so oft in einem Buch gelacht und das wirklich von ganzem Herzen. Aber ich war auch an einer Stelle den Tränen nah, weil ich Jeanes Leben trotz ihrer ganzen Internetberühmheit als echt traurig empfunden habe. Diese Geschichte ist wirklich eine außergewöhnliche (Liebes-)Geschichte: unkonventionell, anders aber echt schön genauso wie Jeane selbst. Besonders wichtig finde ich es, dass ich nochmal die "Moral" von dieser Geschichte aufführe: Egal wie viele Follower du auf Twitter hast oder wie berühmt man im Internet ist, wenn man keine Freunde hat, die immer für einen da sind, ist man trotzdem allein und einsam. Die Charaktere passen meiner Meinung nach super in die Geschichte hinein. Sie sind einfach richtig durchdacht. Bis zum letzten Millimeter und man könnte echt glauben, dass es sie wirklich gibt, weil hinter jeder ihrer Taten eine Charaktereigenschaft steckt und diese Tat sich meist damit begründen lässt, dass sie einfach so sind wie sie sind. Jeane ist 17 Jahre alt und ein richtiger Dork. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, außer vielleicht in die mit der Aufschrift "anders", denn das ist sie. Sie trägt verrückte Klamotten, die noch nicht mal ansatzweise zusammen passten und färbt jede Woche gefühlt zwei Mal die Haare in einer verrückten Farbe... Von Grau, auf Pfirisch, auf Lila usw. Sie sieht nicht nur anders aus als andere, sie ist es. Sie lebt mit ihren 17 Jahren schon alleine in einer Londoner Wohnung, weil ihre Eltern sich getrennt haben und dann beide auf unbestimmte Zeit in ganz andere Länder gezogen sind und ihre Schwester auch in die USA gezogen ist. Ihr Verhältnis zu ihren Eltern ist katastrophal, weil die beiden nie auf Jeanes Träume und Wünsche eingehen. Sie denken einfach nur an sich. Allerdings hat sie eine super Beziehung, aber es ist halt nicht so einfach zu der einzigen "Familie", die man hat nur über Skype Kontakt zu haben. Jeane ist einfach einsam und allein auch wenn sie das natürlich nie freiwillig zugeben würde. Sie ist eigentlich nur ein kleines, verletztes Mädchen, das von der eigenen Familie im Stich gelassen hat und außer Barney keine Freunde hat. Auch wenn sie das selbst natürlich ganz anders sieht. Sie hat immerhin über eine halbe Millionen Follower auf Twitter und ist eine richtige Bloggingqueen. Aber trotzdem hat sie keine Freunde, die ihr aus der Patsche helfen, aber das liegt vor allem da dran, dass sie immer gleich abweisend gegenüber ihren Mitschülern ist, aber ich glaube, dass sie das nur macht, weil sie Angst hat, dass sie die anderen enttäuscht, wenn sie sie erst mal kennen. Genauso wie sie ihre Eltern immer wieder enttäuscht. Ich finde das echt traurig, aber da merkt man wie sehr man sich charakterlich verändert, wenn es in der Familie Streit gibt oder so... Ich mochte Jeane wirklich gerne, auch wenn sie mir manchmal mit ihren frechen Antworten ein bisschen auf den Keks gegangen ist. Trotzdem ist sie eine echt liebevolle Person, die eigentlich nur jemanden sucht, der sie genauso liebt wie sie ist. Besonders sympathisch war mir, dass sie sich praktisch nur von Haribos ernährt, weil ich Haribos auch jeder Sorte von Süßigkeit vorziehen würde :D Sie ist oft ziemlich sarkastisch, aber das hat mich echt unterhalten und hat halt einfach zu ihr gepasst. Sie ist einfach sie selbst und zeigt das auch allen anderen. Davor habe ich wirklich größten Respekt, weil das wirklich nicht jeder kann. Sie ist mir einfach im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen und ich habe wirklich total mit ihr mitgefiebert. Ich wollte, dass sie auch mal Glück im "realen" Leben hat und sie jemand so nimmt wie sie ist, weil ich finde sie echt super so wie sie ist. Jeane ist halt einfach ein "Typ" und das macht sie wirklich zu etwas ganz besonderem. Allerdings könnte ich auch verstehen, wenn sie einigen mit ihrer schnippischen und abwertenden Art auf die Nerven gegangen ist, aber ich konnte damit super umgehen und wusste eigentlich die ganze Zeit, dass das nur ein Schutzmechanismus ist, um die anderen von vornherein zu enttäuschen damit sie sich nicht Hoffnungen machen, dass sie eigentlich ein ganz toller Mensch ist. Ich finde es echt schrecklich wie sie sich selbst so runtermacht... Denn sie ist ein wundervoller Mensch, auch wenn die meisten das nicht in ihr sehen. Für mich war sie einfach die perfekte Protagonistin. Sie hat mich unterhalten, zum Lachen gebracht (hauptsächlich mit ihrer sarkastischen Art) und an einer Stelle fast zum Weinen gebracht und so was macht für mich eine perfekte Protagonistin aus ! Michael ist der männliche Gegenpart in der Geschichte. Er ist soweit ich weiß älter als Jeane und ist auch sonst das total Gegenteil von ihr. Er ist beliebt, bekommt immer gute Noten und würde nie seine Familie anlügen. Er führt einfach für Jeane ein zu "perfektes" Leben. Er hat eigentlich alles, aber er passt sich immer total an. Er trägt Hollister und Abercrombie &Fitch Kleidung und das ist ja nicht unbedingt außergewöhnlich :D Erst empfand ich ihn wirklich als richtig, richtig eingebildet und auch ein bisschen selbstverliebt, aber nach und nach, dass da noch mehr bei ihm ist als nur ein schönes Gesicht. Aber was mich schon sehr gestört hat, was, dass er sich immer so Gedanken darüber gemacht hat, was die Anderen über ihn denken. So führt man doch gar nicht sein eigenes Leben, sondern eigentlich das der Anderen, oder ?! Das ging mir nach 'ner Zeit wirklich ein bisschen auf den Keks und deswegen mochte ich ihn auch nicht ganz so gerne... Barney ist Jeanes fester Freund und ich fand ihn irgendwie vom ersten Moment an total komisch. Woran das liegt, kann ich gar nicht sagen. Es ist einfach so. Zum Glück hatte er dann auch keine größere Rolle mehr in dem Buch, so dass er mir nicht auf den Keks gegangen ist :D Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil er wirklich total angenehm zu lesen war und zu der Geschichte absolut gepasst hat. Das Buch ist jeweils kapitelweise in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jeane und Michael geschrieben, so dass man von beiden die Gefühle super mitbekommen hat. Besonders habe ich natürlich die Kaptiel genossen, die aus Jeanes Sicht geschrieben wurden, weil ich so sehr mag und Michael ja eher nicht so. Der Schreibstil hat auch super zum Alter der beiden gepasst. Er war jugendlich, aber nicht vulgär oder anstößig. Besonders gut hat es mir gefallen, dass die Tweets und Blogposts abgedruckt waren, so dass man praktisch "dabei" war und sich selbst eine Meinung darüber bilden konnte ! :) Alles in einem ein perfekter Schreibstil, der mich wirklich fesseln konnte. Der Titel passt einfach ! Und das kann ja wohl keiner abstreiten, oder ?! Denn Jeanes Blog heißt ja nun mal "Adorkable" und es ist auch ihre Lebensphilosophie. Das ist ja ein Wortspiel mit "Dork" (Freak) und "adorable" (bezaubernd) und das passt einfach zu Jeane, denn sie ist alles andere als bezaubernd. Sie ist und bleibt eben ein Dork und gerade deswegen mag ich sie so sehr. Außerdem finde ich, dass der Titel super neugierig macht, weil man unbedingt wissen möchte was es mit ihm auf sich hat. Das Cover finde ich wirklich gelungen und das obwohl man von den Personen die Gesichter sieht und ich sie mir nicht mehr wirklich vorstellen kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir die beiden auch so ähnlich vorgestellt hätte, auch wenn ich es schade finde, dass das Mädchen, das Jeane verkörpern soll, blonde Haare hat, denn die hat sie überhaupt nicht in der Geschichte... Vielleicht soll das ja auch Pfirisch sein, aber das kann ich mir echt nicht vorstellen :D Ansonsten finde ich, dass die beiden Personen echt richtig gut finde, auch wenn ich Jeanes Kleidungsstil auf dem Cover gar nicht mal so schlimm finde ;) Ich hatte ihn mir auf jeden Fall schlimmer vorgestellt. Besonders schön finde ich auch die Details im Hintergrund. Vor allem die "Skyline" von London finde ich richtig gelungen und natürlich das Fahrrad, denn mit diesem Fahrrad beginnt die ganze Geschichte zwischen Jeane und Michael erst. Aber am gelungensten finde ich einfach, dass immer abgeschwächter "Adorkable" auf dem Cover steht und, dass das "O" in "Adorkable" nur ein Herz ersetzt wurde. Einfach ein total detailreiches und schönes Cover. Mein Fazit Dieses Buch konnte mich wirklich begeistern, weil die Geschichte einfach so unkonventionell und außergewöhnlich war wie Jeane selbst. Vor allem hat es mir richtig gut gefallen, dass hier auch noch mal das Thema mit den "Freunden" auf Twitter angesprochen wurde oder im allgemeinen in Sozialennetzwerke. Denn das ist bei vielen in meinem Alter wirklich ein ganz großes Thema. Ich wurde einfach von der Geschichte, dem gelungenen Schreibstil, den super durchdachten Charakteren, dem perfekten Titel und einem wunderschönen Cover überzeugt. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der nicht immer nur klischeehafte (Liebes-)Geschichten lesen will sondern mal was ganz besonderes !




