Ein interessantes Buch. Die Protagonistin war sehr sprunghaft und zwischendurch etwas nervig, vom Alkoholkonsum mal unabhängig. Es war ein Auf und Ab und ich war unsicher ob ich es beenden möchte. Das letzte Drittel hat es aber wieder herausgerissen, das fand ich sehr unterhaltsam.
An Toxizität nicht zu überbieten!
Ich muss sagen, dass ich leider schon lange nicht mehr so ein (in meinen Augen) schlechtes Buch gelesen habe. Ich habe letztes Jahr „No Hard Feelings“ von der Autorin gelesen und fand den Roman erfrischend und gut zu lesen. Deshalb dachte ich, dass ich mit „Crushing“ keinen Fehlgriff landen werde. Ich wurde aber leider eines Besseren belehrt. Alle vorkommenden Figuren waren so toxisch, so gemein und so egoistisch, dass ich mich wirklich quälen musste, weiterzulesen. So sollte Lesen sich nicht anfühlen. Ich muss auch gestehen, dass ich teilweise die langen Monologe der Protagonistin, in denen sie sich selbst bemitleidete, übersprungen habe. Für mich ein absoluter Fehlgriff.
Richtig gut!
Ich bin so froh über das Ende! Richtig tolles Buch, cozy und nah 🥰
Ich mochte die Message des Buches sehr und der Standpunkt dahinter war sehr stark!🥹🥰 Aber leider hat mich der Schreibstil nicht abgeholt, weshalb ich nicht so in die Story reingefunden habe. Wobei ich finde, dass Marnie sich sooo toll entwickelt hat✨️🤩
Vielleicht neue Lieblingsautorin?
Das zweite Buch und wieder ganz ganz toll. Keiner schreibt Single-Life wie Genevieve Novak! Minuspunkt: Die Geschichte ist schon ähnlich zu No Hard Feelings Pluspunkt (ACHTUNG SPOILER): Am Ende ist sie allein happy, das fand ich diesmal so viel logischer

Marnie hat genug von gescheiterten Beziehungen und dem ständigen Versuch, perfekt zu sein. Sie schwört der Liebe ab - keine Kompromisse mehr, keine Enttäuschungen. Doch dann trifft sie Isaac, jemand, der sie wirklich versteht. Doch er ist bereits vergeben. Marnie hat sich stets über ihre Beziehungen definiert und steht nun plötzlich ohne dieses Gerüst da. Allein mit sich selbst beginnt ein Prozess; Orientierungslosigkeit, kleine Fortschritte, Rückfälle und neue Versuche wechseln sich ständig ab. Die Sprache ist direkt und lebt stark von einem trockenen Humor. Zwischen den Zeilen finden sich viele (kluge) Beobachtungen über Beziehungen, Einsamkeit und Selbstbild. Widersprüchliche Gefühle bekommen Raum - Stärke und Bedürftigkeit existieren nebeneinander. Manche Gedankengänge drehen sich im Kreis (was zur Figur und Storyline passt). Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einer sehr echten Person zuzusehen - jemandem, der sich selbst erst noch verstehen muss. Diese Mischung aus Unsicherheit, Ironie und emotionaler Offenheit hat mich abgeholt. Ich musste immer wieder schmunzeln, manchmal auch innehalten, weil vieles überraschend nahbar war. Die Selbstfindungsreise von Marnie hat mir gefallen - dieses nicht lineare Entwickeln fühlt sich ehrlich an. Sie ist dabei nicht immer sympathisch, trifft fragwürdige Entscheidungen und wirkt manchmal widersprüchlich, aber das spricht für die Autorin, weil sie keinen „glatten" Charakter erschafft, sondern einen echten Menschen. Auch die Nebenfiguren fand ich gelungen, vor allem weil ihre Beziehungen zu Marnie nicht nur angerissen, sondern erlebbar gezeigt wurden. Was ich persönlich schwierig fand, war der teilweise sehr präsente Alkoholkonsum. I don't like. Außerdem wirft die Story moralische Fragen auf (Stichwort Gefühle für jmd. trotz Partnerschaft), die zwar angeschnitten werden, meiner Meinung nach aber noch stärker hätte reflektiert werden können. Auch feministische Themen werden immer wieder aufgegriffen, besonders in Marnies Gedanken über Erwartungen, Rollenbilder und Beziehungen. Viele dieser Stellen fand ich sehr kraftvoll, weil ihre Wut und Frustration so deutlich spürbar werden und man gut nachvollziehen kann, woher diese Gedanken kommen. Das Ende kam mir dann etwas abrupt vor und hatte für mich so einen leichten „so einfach geht das also" Vibe. Andererseits kann man es auch so sehen, dass es manchmal eben die kleinen Dinge sind, die etwas in einem verändern und glücklich machen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Ich habe mich in der Protagonistin irgendwie total wiedererkannt und konnte ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen… Das hat mich an vielen Stellen zum Nachdenken angeregt.
Herrlich köstlich witzig und so real!
Hauptfigur Marnie wird zum erneuten mal verlassen und versucht sich selbst zu finden. Wer ist sie ohne einen Mann? Sie stellt fest, dass sie sich in allen bisherigen Beziehungen wie ein Chamäleon verhalten und die ‚perfekte Freundin’ angenommen hat. Ganz ganz tolle Freundinnenschaft zwischen Ihr und Claudia. Liebe die beiden! Die Autorin schreibt über die Hintergedanken einer Beziehung, die rosaroten Traumschlösser des Crushes, die man sich ausmalt, doch die Realitätsklatsche kommt immer wieder. Wir brauchen keine Männer um uns vollständig und glücklich zu fühlen! Tolle Thematiken verpackt in einen äußerst amüsanten ehrlichen und witzigen Roman. Sehr zu empfehlen! #empowering #feminismus
Ich hatte Mühe, in die Geschichte reinzufinden, fühlte mich zu alt für die Gedanken der endzwanziger Protagonisten. Aber dann riss es mich mit - all die Themen, die ich so gut kannte: die Freundin, die man verliert, weil sie sich dem neuen Partner angleicht, die Schwester, die in ihrer Mutterrolle geradezu verschwindet....Wer kennt sie nicht? Genevieve Novak hat es großartig auf den Punkt gebracht. Eine Freundin hat immer gesagt: Jeder hat ein Recht auf seine eigene Biografie! Ihr hätte das Buch gefallen.
“Crushing” von Genevieve Novak (ins Deutsche übersetzt von Babette Schröder) handelt von Marnie, die von einer Beziehung in die nächste schlittert und nach der Trennung von ihrem letzten Freund feststellt, dass sie erst einmal zu sich selbst finden muss, bevor sie eine neue Partnerschaft eingeht. Leider kommt ihr Isaac dazwischen, in den sie sich verliebt, aber “nur “ eine Freundschaft beginnt, da er bereits vergeben ist. Aber ob das gut gehen kann? Mir hat auch in diesem Roman der Sprachwitz der Autorin gefallen, der einem die etwas neurotische Protagonistin näher bringt und ans Herz wachsen lässt, sowie die etwas anders geartete Lovestory. Obwohl das Buch ein paar Längen hatte, hab ich es wahnsinnig gern gelesen und mitgefiebert, wie es mit Marnie, Claud und den anderen Figuren weiter geht. Auch die Einsichten, die Marnie während ihrer Entwicklung von der Frau ohne eigene Persönlichkeit hin zu einer eigenständigen, unabhängigen Erwachsenen gewinnt, haben einen Nerv bei mir getroffen. Eine tolle Lektüre, wenn man nach etwas Leichtem, aber trotzdem Gehaltvollem und nicht Stumpfsinnigen sucht. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Für mich definitiv ein Highlight!
Eine starke Protagonistin, facettenreich, nicht nur sympathisch auf der Suche nach Beziehungen. Dabei findet sie sich (versehentlich) selbst. Es fließen Alkohol (für meinen Geschmack zu viel) und Tränen. Es fühlt sich echt an. Nah. Authentisch. Und manchmal zu viel. Ein Happy End. Anders, als in anderen typischen Liebesgeschichten. Ich hatte oft Tränen in den Augen, vielleicht auch, weil ich mein früheres Selbst erkannt habe. Empfehlung für alle, die auf der Suche sind - egal nach was!

Das Single-Leben nach dem Ende einer Beziehung
Wie sehr werden wir zu einem anderen Menschen innerhalb einer Beziehung? Bleiben wir uns treu? Spielen wir eine Rolle, damit es dem Gegenüber leichter fällt, sich in uns zu verlieben? Stürzt man sich nach einer Trennung wieder in das Dating-Game oder entsagt man der Liebe völlig? Was geschieht aber, wenn sie einen dann doch trifft, die Liebe? Fällt man zurück in alte Muster oder wird man endlich zu der Person, die man eigentlich ist? Wer sagt, dass die romantische Liebe das Maß aller Dinge ist? Ich hab diesen Roman total gefühlt. Wie schwer es ist mit alten Mustern aus früheren Beziehungen zu brechen. Dass man sich einsam fühlt, wenn doch alle um einen herum in glücklichen Beziehung sind oder wahren sie den Schein nur nach außen? Wie erträgt man es ständig allein zu sein? Vielleicht indem man neue Hobbies ausprobiert...oder Erfüllung in seinem Job sucht...oder Zeit mit der besten Freundin verbringt. Gibt es überhaupt die eine wahre romantische bedingungslose Liebe zwischen Mann und Frau? Oder finden wir sie vielleicht doch in jemand anderem?
Witzig, neurotisch und ehrlich
Tolle Geschichte mit sehr sympathischen Protagonistinnen
Ich hab Alles daran geliebt. Wunderbar für Zwischendurch ⭐️⭐️⭐️⭐️
Es war schwierig. Die Protagonistin war nicht ganz so anstrengend wie im vorherigen Buch, aber sie war jetzt auch keine Person mit der ich in einem Raum eingesperrt sein möchte. Die ersten 70% des Buches wurde sehr oft betont , wie schlimm es ist eine Beziehung zu haben & wie sehr man sich daran verliert. Die anderen 30% waren gut & haben mir beim lesen gefallen. Meine Beziehung war ein bisschen wie die mit Isaac in den ersten 70%. Wechselhaft.

Nach Jahren gescheiterter Beziehungen & unzähligen Versuchen für die Männer die „perfekte Partnerin“ zu sein, beschließt Marnie nun dass endgültig Schluss ist und schreibt Beziehungen und Männer ab. Natürlich taucht genau dann Isaac auf, der Mann mit dem Sie sich endlich wirklich versteht. Dennoch ist dies kein Problem, denn er ist vergeben und die beiden sind ja nur Freunde richtig?
Ich hoffe, dass ich es schaffe, meine Gedanken zu dem Buch halbwegs sortiert zusammen zufassen. Marnie wirkt wie ein sehr „nerviger“ Charakter, den man das eine oder andere Mal gewaltig schütteln möchte. Nachdem Sie sich jahrelang für die Männerwelt verbogen hat, gesteht sie sich endlich ein, dass sie eigentlich gar nicht weiß wer sie ist, was sie mag und was sie genau möchte. Das Buch verfolgt Marnies Weg zur Selbstfindung & Ihr irgendwie selbstzerstörendes Verhalten sich selbst gegenüber. Den in jeder Beziehung die sie hatte, ging es Ihr immer darum was Ihr Partner möchte, was den Partner glücklich macht & was Sie für den Partner sein soll. Natürlich fällt Ihr der erst Beste Mann wieder in die Arme - Isaac und das irgendwie toxische Verhalten geht direkt weiter. Marnie fühlt sich das erste Mal, als könnte Sie richtig mit jemanden reden & dass sie endlich mal mit jemanden auf einer Wellenlänge ist —. & schiebt die Tatsache, dass Isaac von Anfang an Vergeben war von sich weg. Dabei redet Sie sich ein, dass sie nur Freunde seien, dabei ist jedem der dies liest klar, dass dies nicht der Fall ist. Ich verstehe, wie nervig es ist Marnie dabei zuzuschauen, wie sie in die nächste miese Situation rein rennt — die Frau an zweiter Stelle, die potenziell eine Beziehung „zerstört“. Moralisch kann man darüber streiten, ob sie all dies der Freundin sagen sollte oder nicht. Ich glaube man darf an der Stelle nicht vergessen, dass Marnie in der Situation von ihren Gefühlen geleitet wird & es dann oft schwer ist rational zu denken, wenn man die ganze Zeit an diesen kleinen Funken Hoffnung fest hält, der „was wäre wenn“ schreit. Ich finde es toll, dass Sie am Ende einen Schlussstrich unter die Sache gezogen hat und sich komplett aus der Isaac Situation zurück gezogen hat, weil Sie sich mehr wert war, als die 2te Wahl zu sein! Man möchte Marnie teilweise anschreien „Bist du dumm? Lass das! Das ist doch klar!“ - aber leichter gesagt als getan - denn wir hatten doch alle mal die rosa Brille auf, nicht wahr? Das Ende fand ich irgendwie so lala, aufeinmal eine neue Wohnung und der Hund & sie ist plötzlich glücklicher denn je - allerdings: vielleicht ist das genau die message? Dass die kleinen Dinge & wenn man mit sich halbwegs im reinen ist einen manchmal mehr glücklich machen können. Ich war am Anfang unsicher, ob ich die Story mögen werde, aber irgendwann hat Sie mich doch irgendwie gepackt und tatsächlich waren manche Dinge dabei, in denen ich mich als Teenager wiedersehe. Die Story ist eben keine Friede-Freude-Eierkuchen Story, sondern befasst sich mit Themen, durch die viele von uns gehen mussten, Situationen von denen viele von uns lernen mussten - auf die schmerzliche Art. Der Schreibstil von Genevieve Novak ist wie immer flüssig, einfach zu verfolgen und zieht einen irgendwie ins Buch rein. 3,75-4 (kann mich nicht entscheiden)
Hätte 6 Sterne gegeben
Ich glaube, dieses Buch ist eins meiner neuen Lieblingsbücher. Die Charaktere sind so lebendig und einzigartig - ich fühlte mich als Teil von Marnies Leben. Szenen werden nicht nur oberflächlich beschrieben und man hat einen detaillierten Einblick in Marnies Gedankenwelt - in ihre sehr EHRLICH Gedankenwelt. Durch diese authentische Darstellung konnte ich mich sehr mit ihr identifizieren, mit all den Macken, unangenehmen Gedanken und Erlebnissen. Es war zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, wie die Geschichte verlaufen würde. Eine Geschichte wie aus dem echten Leben.
Die Entdeckung der Einsamkeit
Marnie war noch nie allein, es ging immer von einer Beziehung in die nächste und jedes Mal, verwandelte sie sich in die Frau, die die Kerle suchten - doch damit soll nun Schluss sein. Nun steht sie vor 3 Herausforderungen, zum einen muss sie lernen allein zu sein, sie muss erkennen, dass auch ihre Freundinnen nicht gewappnet sind gegen knirschige Beziehungen, und daran hängen egal was Marnie dazu sagt … und dann taucht genau da ein Typ auf, der Marnies Herz höher schlagen lässt … Die Story ist schön geschrieben, man fühlt sich manchmal wie in einer Achterbahn und weiß nicht so recht, ob man Marnie mag oder genervt ist - die Geschichte ist gespickt mit schönen Sätzen und lustigen wie traurigen Momenten und doch wird es eine wundervolle Form des Happy Ends geben.
Dieses Buch ist schmerzhaft. Es hält einem End 20er / Anfang 30er definitiv den Spiegel vor. Wir stürzen uns von Beziehungen zu Beziehungen.. Doch erfüllen sie uns wirklich? Können wir wirklich wir selbst sein oder rennen wir einer Idealvorstellung eines Lebens nach, das es so gar nicht gibt? Genau diese Fragen stellt sich auch Marnie und macht neben glücklichen Erfahrungen auch Dinge durch, die schwer zu ertragen sind. Sie streitet mit ihrer Familie, sie streitet mit ihrer besten Freundin, sie liebt und wird verletzt und sie versucht letztlich nur eines: sich selbst zu finden. Sie kämpft sich durch gesellschaftliche Vorstellungen, versucht ihren Platz zu finden und zeigt uns, die wir in ähnlichen Situationen stecken, wie es auch sein kann... egal ob schlimmer oder besser. Ich habe mich in so vielen Szenerien wiedergefunden, es war schon fast unheimlich. Dieser Schmerz, die Angst, die Verzweiflung. Das alles kam mir bekannt vor und deshalb habe ich "Crushing" wirklich sehr genossen. Es ist ein Buch, das viele Wahrheiten ausspricht und einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Eine klare Empfehlung.
die beziehung zu dem typen hat mich bis zum ende hin schon sehr genervt. sonst ein gutes buch und auch das ende mochte ich gerne

Ganz unterhaltsam, kein Must-Read
💭 M E I N U N G Als Marnie beschließt, einen Pakt mit sich selbst zu schließen und erst mal Single zu bleiben, war ich gespannt, wo dies hinführen wird und welche Hürden ihr hierbei entgegenkommen werden. Doch als sie dann direkt beim ersten männlichen Wesen, dem sie begegnet - in diesem Falle Isaac - schwach wird und alle ihre eigenen Grundsätze über den Haufen wirft, hat sich das Buch in eine Richtung entwickelt, die ich mir anders erhofft hatte. Die kleine Wende am Ende hat das Buch für mich nochmal rumgerissen, trotzdem kam sie für mich etwas zu spät. Was mir sehr gut gefallen hat, war Marnies Schlagfertigkeit und die Nebencharaktere, insbesondere Claud und Nicola 🫶 Insgesamt war es für mich ein Buch, was die Gefühlswelt von emotionaler Abhängigkeit und Einsamkeit schmerzlich authentisch dargestellt hat - und ein versöhnliches, hoffnungsvolles Ende bietet. ⭐️ F A Z I T Alles in allem eine Geschichte, die humorvoll und ungeschönt erzählt wird. Für mich kein Must-Read, aber dennoch unterhaltsam.

Ich bin so begeistert und berührt von diesem Buch! Nicht nur einmal habe ich mich in so mancher Situation wiedergefunden. Das Ende war einfach toll.
Marnie, ihre beste Freundin Claud und ihre große Schwester Nicola wirken super authentisch. Fast so, als wären sie real! Der Schreibstil ist toll und locker, sodass ich einfach nur so durchs Buch geflogen bin. Marnie macht eine krasse Charakterentwicklung durch und wehrt sich nur allzu gerne. Für mich wirkte sie einfach nur echt. Eine Frau muss sich nicht alles gefallen lassen. Sie ist von einer Beziehung in die nächste gehüpft und fängt jetzt endlich an, sich selbst zu finden. Dabei durchläuft sie einige Hoch- und Tiefphasen. Teilweise musste ich mir an den Kopf fassen, wenn Claud oder Marnie eine falsche Entscheidung getroffen haben. Doch genau das macht den Reiz aus! Es trieft nur so von realen Situationen, wovon nun mal nicht alle angenehm sind. Es zeigt das echte Leben und wie man an bestimmen Situationen wächst und sich weiterentwickelt. "Es war schön, nicht mein hässliches Lachen zensieren zu müssen oder mich darum zu scheren, ob ich wie ein Schwachkopf aussah..[..]" - 60% Ebook Besonders gut hat mir gefallen, dass Marnies Entwicklung nicht stehen blieb, sondern dass sie auch Fehler einsieht und gerne mal Kontra gibt. Genau sowas hat sie wie eine reale Person wirken lassen. "Denn wir sehen immer nur, was wir sehen wollen, und das ist sowohl Geschenk als auch ein Fluch" - 76% Ebook "Ich komme vorbei, und dann sind wir zusammen allein" - 83% Ebook Fazit BITTE gebt diesem Buch eine Chance und lest es. Für mich war's ein Jahreshighlight und ich werde noch eine ganze Weile daran denken. Marnie, Claud und Nicola waren tolle Charaktere und ich bin traurig, dass es schon vorbei ist. Eine Geschichte über das Zurückfinden zu sich selbst nach einer langen und nicht guten Beziehung. Marnie entdeckt sich selbst neu.
Normalerweise lese ich Thriller aber das war ein NEED! 🤍
Ich habe das Buch gekauft, weil ich mich genau in so einer ähnlichen Situation befunden hatte. Ich hatte das Bedürfnis dringend ein Buch lesen zu müssen, was mir hilft. Und was soll ich sagen? Dieses Buch war genau das was ich gebraucht habe. Die Charaktere, die Entwicklungen und die Themen. Ich habe mich aber auch ein paar meiner Freunde in diesem Buch wiedergefunden. Es war als würde jemand von außen einen Spiegel auf dich richten. Aufrichtig und Ehrlich, ohne Filter. Ich weiß jedenfalls jetzt, dass ich das Buch nicht zum letzten Mal lesen werde & das ich mir definitiv öfter Bücher von der Autorin kaufen werde. ✨🤍
Das Buch, das genau zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben kam. Ich habe es geliebt!!

Wie gut ist einfach diese Story! Besonders freue ich mich, weil Genevieve Novak wie auch schon in »No Hard Feelings« diese herzerwärmenden Bridget-Jones-Vibes geschaffen hat - doch diesmal wirkte die Geschichte erwachsener und reifer. Anfangs war »Crushing« für mich nur eine Alltagserzählung. Marnie arbeitet, ist zuhause und sucht sich neue Hobbys. Nett. Aber genau das ist dann auch die Stärke des Romans geworden: Als Leserin war ich nämlich voll mit dabei, erste Reihe, ganz nah. Unter der Oberfläche hat Marnie ihre eigene Identität gesucht, eine Antwort auf die Frage: Wer bin ich ohne den Einfluss von außen? Dabei begegnete sie neuen Freund:innen, hat Konflikte ausgetragen, sich vor allem selbst reflektiert und aus ihren bisherigen (falschen) Verhaltensmuster Konsequenzen gezogen. Ich mochte ihre Entwicklung sehr. Sie hat sich auch im Nachhinein teilweise als übergriffig reflektiert, als sie ihrer Schwester oder Freundin ihre Meinung gesagt hat. Das war für mich oftmals nicht nachvollziehbar, was mir tatsächlich ein komisches Gefühl gegeben hat. Auch die Liebe zu Isaac wird thematisiert und stellt sich als ziemlich komplex dar. Wie Marnie letztendlich mit der Beziehung zu ihm umgegangen ist, hat mich sehr beeindruckt. Auch die Beziehungen zu den weiteren Figuren (allen voran Claud!) waren tief, echt und wunderbar ausgearbeitet. Ich mochte »Crushing« wirklich sehr. Durch die Nähe war Marnie wie meine eigene Freundin, deren Geschichte ich begleiten darf. Ihre persönliche Entwicklung war inspirierend und öffnet einem wahrscheinlich in gleich mehreren Punkten die Augen. Darüber hinaus ließ es sich leichtfüßig und fließend lesen. Für mich ein rundum gelungener Roman, den ich gerne empfehlen kann.

Chaos, Herzschmerz und Neuanfänge ✨
Crushing war viel witziger, als ich erwartet hatte und ich hatte echt Spaß beim Lesen. Ich hab mich in vielen Momenten wiedererkannt, vor allem in diesem Gefühl, irgendwie noch nicht ganz da zu sein wo man sein sollte. Obwohl das Buch vom Genre her nicht das ist was ich sonst gern lese, hat es mich gepackt und nicht mehr losgelassen 🫣 Ich kam super in die Story rein und konnte mich ab und zu auch gut in Marnie hineinversetzen. Man konnte sich eigentlich denken wie es ausgeht, jedoch hätte ich mir für sie ehrlich gesagt ein anderes Ende gewünscht - deswegen gibts den halben Stern Abzug. Trotzdem: eine klare Leseempfehlung von mir 🤍

Charaktere und Story waren leider gar nicht meins. War mir alles viel zu kindisch.
Auch das zweite Buch der Autorin konnte mich leider nicht überzeugen, stellenweise gab es viele Ähnlichkeiten zu ihrem ersten Werk. Marnie stellte für mich keine sympathische Protagonist:in dar, überwiegend empfand ich sie als anstrengend. Für ihr Alter wirkt sie unreif und sehr unreflektiert. Es gelang mir nur selten mit ihr mitzufühlen. Größtenteils hat sie mich sogar wütend gestimmt, da ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Ihre Entwicklung hat kaum Platz bekommen, obwohl die Thematik Selbstfindung, viel Potenzial hatte. Lediglich zum Ende wurde dies kurz und überhastet eingeflochten. Es hat mir an Tiefe gefehlt. Positiv fand ich den leichten und angenehmen Schreibstil, sowie die humorvollen Schlagabtausche unter den Protagonist:innen.
Anfänglichen musste ich mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen und brauchte eine Zeit, um in die Geschichte zu kommen. Aber dann hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen. Ab dem ersten Drittel fiel es mir sehr schwer, es aus der Hand zu legen. Auch, wenn der Klappentext vermuten lässt, dass wir die Storyline und auch das Ende vorhersehbar ist, gibt es doch einige überraschende Wendungen. Genevieve Novak schafft es mit Witz und Charme tiefer zu gehen und die Gefühlswelt aufzuwühlen. Mit einigen Formulierungen trifft sie oft ins Schwarze. Ich habe während des Lesens nahezu jede Emotion durchlebt und hätte nicht damit gerechnet, dass mich dieses Buch so packt.
Absolutes Herzensbuch 🥹❤️
Schon ab der ersten Seite war ich hin und weg! 😍 Marnie, die Protagonistin, hat mich total berührt — sie gerät immer wieder an die falschen Typen 💔 und verliert sich dabei selbst. In jeder Beziehung passt sie sich komplett an: Wenn ihr Partner campen liebt, findet sie plötzlich auch Camping toll. 🏕️ Doch irgendwann merkt sie: So geht’s nicht weiter. Genevieve Novak schreibt mit so viel Witz, Charme und Tiefgang, dass ich beim Lesen ständig schmunzeln 😄 und auch mal richtig lachen musste! 😂 Gleichzeitig behandelt das Buch ernste Themen wie Parentifizierung und die Übernahme elterlicher Traumata 💭. ✨ Es geht um Selbstfindung, Selbstfürsorge und die Frage: ➡️ „Wer bin ich eigentlich – und was will ich wirklich?“ Warum machen wir uns manchmal kleiner, als wir sind? Warum trauen wir uns nicht, einfach mal alleine ins Restaurant zu gehen 🍝 oder das zu tun, was wir möchten? Ich liebe einfach alles an diesem Buch – die Charaktere, den Humor, die Botschaft. Von mir gibt’s eine ganz klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ / 5 Sternen! 🌟

Gelesen & Geliebt! 😍
Rezensionsexemplar {eBook NetGalley} Crushing von Genevieve Novak { Einzelband } Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Meine Meinung: Ich sage selten den Satz „dieses Buch habe ich gebraucht“, aber diesmal habe ich dieses Buch gebraucht. Wer kennt es nicht, man ist in seinen 20ern, an manchen Tagen ist alles zu viel & zu laut und man selbst doch irgendwie zu wenig. Es ist ein Gefühl, man bekommt es nicht los. Und genau an diesem Punkt hat bei mir das Buch angegriffen. Ich habe mich gesehen gefühlt. Ich hatte das Gefühl eine gute Freundin erzählt mir ihre Geschichte und gibt mir noch den ein oder anderen Ratschlag mit auf den Weg. Ich würde gern dieses Mal Zitate für sich sprechen lassen und kann euch nur ans Herz legen, selbst wenn ihr sonst eine Fantasy-Buchmaus seit oder sonst eher Romance lest. Gebt dem Buch eine Chance. 💛 Zitate: „Ich war so sehr mit dem Versuch beschäftigt gewesen, in das Leben eines anderen zu passen, dass ich ganz vergessen hatte zu fragen, wie er eigentlich in meins passte.“ 14% im eBook „Jeder, dem ich sie zeige, rennt weg. Es ist sicherer, die Frau zu sein, die die anderen haben wollen.“ 68% im eBook „Das heißt es, eine Frau zu sein: zu geben. Leben zu geben, Unterstützung und sich selbst zu geben, nachzugeben.“ 71% im eBook „Hunde hatten es kapiert. Sie wussten, dass man jemanden nur lieben konnte, wenn man sich voll in die Sache hineinstürzte, sich ganz darauf einließ und darauf vertraute, dass man die Liebe, die man gab, auch zurückbekam.“ 97% im eBook
Zwischen Martini, Männern und Marnie 🍸
Crushing ist ein wilder Mix aus Humor, Herzschmerz und ganz viel Chaos. Marnie hat mich sofort mit ihrer Schlagfertigkeit gekriegt, ihre Sprüche und die Dialoge (vor allem mit Kit) sind einfach genial. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. 🚀 Aber ihr Plan, endlich mal Single zu bleiben und sich selbst ins Zentrum zu stellen? Hält ungefähr drei Seiten. Danach stolpert sie wieder kopfüber in alte Muster, Crushes, Abhängigkeit,Alkohol. Das war mir manchmal too much und ein bisschen frustrierend, weil das Thema Selbstfindung so viel Potenzial hatte. Trotzdem am Ende hat’s Klick gemacht. Da zeigt Marnie endlich, dass sie gewachsen ist, und genau das hätte ich mir früher und ausführlicher gewünscht. Unterm Strich ein witziger Roman über die Tücken moderner Romantik, der mich gut unterhalten hat auch wenn ich mir mehr Tiefgang gewünscht hätte.

✨ Rezension ✨ Crushing | Genevieve Novak | Pola | 400 Seiten | Übersetzt von Babette Schröder| ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Marnie hat beschlossen es reicht… Genug von Beziehungen, genug von Männer und genug davon, sich ständig zu verbiegen. Auch Isaac ändert daran nichts… Oder? Wir haben hier ein unglaublich locker und angenehm geschriebenes Buch über die Suche nach sich selbst. Wer ist man wirklich, wenn man sich nicht für einen Partner verbiegt, der einen am Ende sitzen lässt? Was will man vom Leben und wie erreicht man es und das auch alleine… Ich habe das Buch wirklich verschlungen, denn es war unglaublich lustig und unterhaltsam geschrieben. Ich habe es an einem Abend beendet. Sehr gut haben mir auch die Nebencharaktere gefallen. Nicola und Claud im besonderen, aber auch ihre Arbeitskollegen. Jeder hatte seine Fehler und kam mit einem eigenen Background. Isaac ist durchaus schwierig. Natürlich gut aussehend und beruflich erfolgreich, ist er eigentlich vergeben und die Freundschaft der beiden erstmal platonisch. Marnies Weg zu sich selbst ist nicht gradlinig und sie nimmt die ein oder andere Fehlentscheidung und Katastrophe mit, aber so ist das im Leben ja auch. Mitunter ist der Weg schwierig und man muss aus seinen Fehlern lernen. Kritisieren kann man den übermässigen Alkoholkonsum innerhalb der Story. Das war nicht nötig und wurde nicht kritisch hinterfragt. Abgesehen davon gibt es von mir aber eine absolute Empfehlung.
Ich habe schon lange nicht mehr so viele Stellen markiert, wie in „Crushing“… oh mein Gott, war das ein Highlight. Und das besondere hier war, dass mir das bis zum Schluss nicht einmal klar war. Wer „No hard feelings“ von der Autorin gelesen hat, weiß, dass Genevieve Novak gerne Charaktere schreibt, die ihre Fehler haben, die erst noch lernen müssen und rausfinden müssen, was sie wollen und wer sie sind. Das war auch bei Marnie so, die nach einer Trennung beschließt, das war’s jetzt, ich habe keinen Bock mehr auf Beziehungen und will einfach frei sein. Aber was das frei bedeutet und dass es auch bedeutet, erst mal mit sich selbst klarzukommen, das muss Marnie auch erst noch lernen und auf diesem Weg begleiten wir sie. Unvergleichlich war wieder der Humor der Autorin, die Marnie mit einer Schlagfertig ausstattet, dass ich beim Lesen höllisch Spaß hatte. Vor allem die Schlagabtausche mit ihrem Chef Kit haben besonders viel Spaß gemacht, aber auch Nicola, Marnies Schwester und ihre neue Freundin Claud sind nicht auf den Mund gefallen. Alle drei Frauen haben Männer in ihrem Leben, die ihre Fehler haben und wie sie damit umgehen, ist in gewisser Weise Kern der Geschichte. Aber nicht nur, denn auch Freundschaft, Zusammenhalt und ganz viel Selbstfindung sind Thema. Marnie lernt Isaac kennen, den sie ganz interessant findet, aber nachdem sie Beziehungen abgeschworen hat und Isaac außerdem eine Freundin hat, werden sie nur gute Freunde. Zumindest beschließen sie das und wie gut das funktioniert müsst ihr selbst lesen. Ich kann nur sagen, dass die Geschichte an einen Punkt kommt, den ich mir irgendwie anders gewünscht hätte, bis ich gecheckt habe, dass einfach nichts anderes jetzt passen würde. Wie Marnie sich entwickelt, ihre Erkenntnisse und wie sie ihren eigenen Weg findet, fand ich unglaublich beeindruckend erzählt. Wie erwachsen sie am Ende mit all ihren Problemen umgeht und die Message, die dahinter steckt, haben das Buch für mich zum Highlight werden lassen.
In den ersten zwei Dritteln fand ich Marnie recht anstrengend und zynisch - eher weniger lustig… auch die Handlung war eher einseitig - spannend wurde es als Isaac endlich auftauchte und fester Bestandteil wurde. Ich habe den Schreibstil sehr genießen können und auch wie der Text gestaltet wurde (zum Teil nur einzelne Sätze auf Seiten) 😍 Im letzten Drittel habe ich Marnie und ihre Entwicklung echt geliebt und vor allem auch, dass alle Charaktere eine Entwicklung dir gemacht haben! Hätte jetzt gerne einen nächsten Teil, weil ich wissen möchte wie das Leben für die neue (echte) Marmie weitergeht!

Entweder man mag es oder nicht. 😂
. Hast du Lust auf einen Roman, der trotz oder gerade wegen seiner realistischen Darstellung von Beziehungen und Singleleben einfach nur Spaß macht? Voller Emotionen und mit viel Humor hat Novak einen Roman geschrieben, der unsere heutige Liebeswelt sehr gut wiederspiegelt! 4,5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Marnie steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Nach jahrelangen Springen von einer Beziehung zur nächsten möchte sie nun Single bleiben und sich auf sich konzentrieren. Sich selbst richtig kennenlernen! Den eine der größten Fragen in ihrem Leben ist immernoch die Frage „Wer bin ich?“! . In „Crushing“ begleiten wir Marnie als Erzählerin durch ihr Leben. Wir lernen sie und ihre Gedankenwelt in einer Zeit des Umbruchs sehr gut kennen! Jeder Gedanke wird sozusagen vor uns ausgebreitet. Marnie reflektiert in diesem Roman ihr bisheriges Leben, vor allem ihr Liebesleben und sieht nur die Möglichkeit etwas zu ändern. Doch Marnie merkt schnell diese Veränderungen werden nicht so einfach über Nacht geschehen. Ebenso sieht Marnie nun auch das Leben der Frauen in ihrem Leben anders und möchte diese auch dazu bewegen etwas zu ändern. Die Themen wie Abhängigkeit, Einsamkeit, Selbstliebe und Selbstverwirklichung werden hier mit der richtigen Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit behandelt. Gleichermaßen wirft „Crushing“ ein wichtiges Licht auf das Thema „Freundschaft“. Ich empfinde „Crushing“ als sehr realistischen und gesellschaftskritischen Roman. Novaks Protagonistinnen wirken, wie aus dem Leben genommen. Sie haben ihre Fehler und dies macht sie so sympathisch. Sie feiern zu viel, sie trinken zu viel, sie nehmen sich selbst nicht ernst genug, sie geben zu schnell nach, sie vergessen sich und verlieren sich dabei. Man könnte jetzt sagen, die Frauen in diesem Buch werden schrecklich Männerabhängig dargestellt, aber in der Realität ist all das, was diese Frauen durchmachen für gut 85% der Frauen Realität. Ich glaube viele Frauen werden sich in den Protagonistinnen wiederfinden. Ich habe es auf jeden Fall getan. Auch die Romantisierung des Alkoholkonsums ist schrecklich, aber leider wahr. Und genau wegen all dieser realistischen Missstände, die auf den ersten Blick nicht, wie Missstände wirken regt dieser Roman zum nachdenken an. Ein Roman, der einen Teil der Probleme unserer Gesellschaft widerspiegelt. Jedoch hätte ich mir sehr gewünscht die Entwicklung von Marnie intensiver mitzuerleben. Ein paar Zeilen mehr hätten der Geschichte gut getan. Nichtsdestotrotz ein wirklich gelungener Roman mit Witz und Emotionen, der mich unerwarteterweise sehr gut unterhalten hat. Was wohl auch sehr an dem locker leichten modernen Schreibstil Novaks und der tollen Übersetzung lag.

Gewohnt toller Schreibstil
Auf dieses Buch hatte ich eine riesige Vorfreude! Das Buch hat nämlich die Autorin von „No Hard Feelings“ geschrieben und das ist eins meiner Highlights dieses Jahr gewesen. In diesem Buch geht es um Marnie. Sie ist Ende zwanzig, hat einige gescheiterte Beziehungen hinter sich und beschließt nach einem weiteren Beziehungs-Aus, dass das jetzt allgemein das Aus für Beziehungen bedeutet. Sie ist es satt, sich für die Männer zu verstellen, sich so zu verhalten, wie es grad am besten zum jeweiligen Partner passt und sich dabei vollkommen außer Acht zu lassen. Und so beschließt sie sich, auf die Suche nach sich selbst zu begeben und nicht schon wieder die Augen nach einem potenziellen Partner offen zu halten. Ihrem tollen Schreibstil bleibt die Autorin auch in diesem Buch treu. Das ist auch das, was mir in diesem Buch am meisten gefallen hat. Locker, humorvoll und trotzdem fesselnd. Die Handlung hatte für mich ein paar Schwächen und der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwer. Die Gedanken und Handlungen von Marnie empfand ich zu Beginn sehr sprunghaft. Tatsächlich hat das Buch im Verlauf mehr Tiefe bekommen. Ich habe wirklich einige tolle und emotional berührende Sätze markiert. Im Bezug auf den Klappentext hatte ich aber eine etwas andere Vorstellung von dem Buch. Meiner Meinung nach hat Marnie eine tiefsitzende Angst vor dem Alleinsein. Was vielleicht auch erklärt, dass ihre Selbstfindungsphase einfach nicht ganz rund war. Für meinen Geschmack war das alles noch zu sehr auf Männer fokussiert (und auf Alkohol 🫠🫣). Und mit Isaac kam leider auch eine ziemliche Red-Flag in ihr Leben. Die Nebencharaktere haben stellenweise auf jeden Fall Dynamik in die Geschichte gebracht. Nicola hat eine sehr wichtige Entwicklung durchgemacht und ich fand ihre Erkenntnis sehr wichtig und berührend!

Zwischen Red Flags und verschenkten Chancen
»Ich bin ... so wütend auf so viele Menschen«, gestand ich ihr stattdessen, weil es die Stunde der Wahrheit war. »Und ich weiß nicht, wie ich damit aufhören kann, weil sie keine Vergebung verdienen.« » Aber du schon?« - S. 340 Crushing war das erste Buch, das ich von Genevieve Novak gelesen habe und leider konnte mich der Roman nicht wirklich überzeugen. Am Ende sind es für mich daher nur zwei Sterne geworden. Ich wollte das Buch wirklich lieben, aber konnte es einfach nicht. Meine Aufgabe war es, sie zu unterstützen. Denn wir sehen immer nur, was wir sehen wollen, und das ist sowohl ein Geschenk als auch ein Fluch. - S. 301 Der Schreibstil war ein Pluspunkt, denn ich habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen beendet. Doch die Geschichte selbst hat mich fast durchgehend frustriert. Vor allem mit Marnie, der Protagonistin, bin ich gar nicht warm geworden. Sie wirkt sehr unreif für ihr Alter und gleichzeitig selbstgerecht. Eine Figur, bei der ich viel Mitgefühl hätte empfinden können, wenn sie nicht ständig in ihren eigenen Widersprüchen versunken wäre. Dass sie einerseits andere für ihre Co-Abhängigkeiten kritisiert, sich selbst aber nicht im Entferntesten reflektiert, hat mich nur genervt. Von Anfang an waren Marnie und Isaac für mich wandelnde Red Flags und leider hat sich dieser Eindruck im Laufe des Buches nur bestätigt. Ihre „große Erkenntnis“ am Ende war ein bisschen Selbstreflexion bzw. Nachdenken, Hund anschaffen usw... Wirkte aufgesetzt, weil die Entwicklung keinen Platz im Buch gefunden hat. So ist das mit den Fantasien. Die Realität macht sie kaputt. Ich war nicht siegreich in einer güldenen Welt unbegrenzter Möglichkeiten erwacht. - S. 273 Meiner Ansicht nach hätte das Ende 100 Seiten mehr gebraucht, damit man ihre Entscheidungen nachvollziehen kann und auch ihren Entwicklungsprozess verfolgen kann. Als Leserin verfolgt man hingegen nur ihre Fehltritte und das Verurteilen von den Entscheidungen anderer. Nach dem Klappentext habe ich eine ganz andere Geschichte erwartet als die, die ich letztendlich gelesen habe. Nachdenken hatte mich immer nur verbogen, mich in unentschuldbare Situationen gebracht, meine Freundschaften zerstört und mein Leben ruiniert. Nachdenken konnte nichts in Ordnung bringen. Aber wisst ihr, was? Ein Körper Konnte es. - S. 237 Viele Nebenfiguren hatten deutlich mehr Potenzial, aber sie verschwanden zu oft im Hintergrund, weil es eben nur Nebenfiguren waren. Gerade Claud und Nicola fand ich spannender als Marnie selbst. Und trotzdem gab es für mich am Ende eigentlich nur eine Figur, die ich wirklich mochte und das war Sam. Zu wenig für einen Roman, der fast ausschließlich von seinen Charakteren und deren Entwicklung lebt. Auch die Struktur des Buches hat mich enttäuscht: ein starker Beginn, der mich sofort in den Bann gezogen hat, dann eine langen, ermüdender Mittelteil, der sich wie ein endloses Kreisen im Selbstmitleid anfühlte und schließlich ein Ende, das zwar fast schon berührend war, aber das holprige Leseerlebnis davor nicht mehr retten konnte. Das Ende kam nämlich viel zu schnell und war genauso schnell wieder vorbei. Wie ein hilfloses Kleinkind ließ ich mich sanft von ihr in den Armen wiegen und gab mich all den Träumen hin, die mit einem Mal gestorben waren. - S. 13 Crushing hat mir gezeigt, dass Genevieve Novak eine Autorin mit einem flüssigen Schreibstil ist, der Lust macht weiterzulesen und mich in seinen Bann ziehen kann, aber inhaltlich war dieses Buch für mich ein Reinfall. Ihr anderes Buch steht trotzdem weiterhin auf meiner Wunschliste, weil ich hoffe, dass Novak mich mit diesem Roman noch überzeugen kann. Wir fühlten beide das Gleiche, auch wenn wir nicht in der gleichen Situation waren. Wir hatten beide das Gefühl, durch eine Glasscheibe auf unser Leben zu blicken. - S. 124
„Ich sehe zwei Menschen die in einem anderen leben vielleicht miteinander glücklich gewesen wären“
Das Buch hat für mich einen sehr authentischen Eindruck hinterlassen. Besonders spannend fand ich, wie die Figuren – allen voran Marnie, aber auch Nebencharaktere wie Nicola und Claudia – im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durchlaufen, die man als Lesende wirklich miterlebt. Dabei stehen ganz unterschiedliche Lebensentwürfe und Sichtweisen nebeneinander, und genau das macht den Reiz aus: Jede Figur hadert mit etwas, und trotzdem schwingt immer auch dieses subtile Vergleichen mit, das man aus dem echten Leben nur allzu gut kennt. Der Erzählstil ist oft humorvoll und leicht, was das Lesen wirklich angenehm macht. Gleichzeitig gibt es immer wieder Szenen, die tiefgründig sind und viele Wahrheiten transportieren – gerade in Gesprächen zwischen den Figuren, die sehr echt wirken. Dadurch bleibt die Geschichte nahbar und nachvollziehbar. Ein Punkt, der mich etwas gestört hat, waren die Zeitsprünge. Teilweise hatte ich das Gefühl, als würde mir etwas fehlen, und musste beim Lesen sogar überprüfen, ob ich nicht eine Seite übersprungen habe. Das hat den Lesefluss gelegentlich unterbrochen. Insgesamt war es für mich ein gutes Buch – unterhaltsam, ehrlich und stellenweise sehr witzig –, auch wenn es für mich nicht in die Kategorie „überragend“ fällt. Besonders gefallen hat mir, dass es kein typisches, kitschiges Ende gibt, sondern eine Entwicklung, die sich stimmig und verdient anfühlt.







































