
Eine Mutter schreit vor Panik, weil ihr Baby verschwunden ist, während Billie sich fragt, wie sie in die Situation geraten konnte, die kleine Tochter ihrer Freundin Cassie aus Kindheitstagen im Arm zu halten und vor aller Augen zu verstecken. Was nach den Beginn eines Thrillers klingt, rollt eine Geschichte über eine langjährige Freundschaft zwischen zwei Frauen auf, die sich nicht aufgrund ihrer Verschiedenenheit entfremdet haben, sondern viel mehr, weil beide unterschiedliche Bewältigungsstrategien für ein gemeinsames Trauma gefunden haben. "Was uns zusammenhält" ist eine der Geschichten, die in Schichten abgezogen werden muss. Nach und nach zeichnet die Autorin ein Bild von zwei Frauen, die sich ihr halbes Leben lang kennen, aber unterschiedlicher nicht sein können. Dabei sind beide Charaktere keine Symphatieträger. Wir lernen jedoch auf ganz raffinierte Weise, diese beiden Protagonistinnen und ihre Beweggründe kennen und finden uns vielleicht sogar in der ein oder anderen Form wieder. Die Geschichte über eine toxische Frauenfreundschaft kommt mit schweren Themen daher, die so spannend erzählt werden, dass man nur durch das Buch fliegt. Ich selber habe das Hörbuch gehört und kann es nur allen Fans von Hörbüchern ans Herz legen. Hear me out: "Was uns zusammenhält" ist underrated und hätte viel länger im Gespräch bleiben müssen. Eine ganz große Empfehlung meinerseits!!

















































