Fern, die schon früh spürt, dass sie anders ist, erzählt in ihrem Buch offen von ihrem Leben mit Autismus – von ihrer Kindheit, Klinikaufenthalten, Fehldiagnosen, toxischen Beziehungen und der späten Diagnose. Ich habe tatsächlich einiges Neues über Autismus gelernt, vor allem darüber, wie es sich bei Frauen äußern kann und welche unterschiedlichen Ausprägungen es gibt. Besonders spannend fand ich die Beschreibungen ihrer Wahrnehmung sowie den Abschnitt über Meltdowns. Gleichzeitig war ich schockiert, wie sehr das Gesundheitssystem hier (wieder einmal) versagt hat und wie sehr sie um ihre Diagnose kämpfen musste. Ich hätte mir allerdings noch mehr Einblicke in den Prozess der endgültigen Diagnose gewünscht. An einigen Stellen wären zudem Triggerwarnungen sinnvoll gewesen. Ferns Geschichte ist krass, keine Frage. Trotzdem hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass sie ihren Autismus ein Stück weit als Freifahrtschein nutzt. Einige Aussagen und Handlungen fand ich ehrlich gesagt ziemlich daneben.

Schon als Teenager wusste Fern Brady, dass sie anders war. Als sie zufällig über Autismus las, erkannte sie den Grund für ihre Wahrnehmungen, Meltdowns und Schwierigkeiten im sozialen Miteinander. Erst mit 34 erhielt sie schließlich die Diagnose. In dieser Autobiografie erzählt sie sehr direkt von ihrem Leben mit Neurodiversität zwischen Sexismus und Ableismus und ihrem Umgang damit. Ich bin mit der Erwartung an das Buch herangegangen, vor allem mehr über Autismus zu lernen, da ich mich damit bisher kaum beschäftigt habe. Leider konnte ich daraus nur wenig mitnehmen. Statt einer klaren Einordnung oder tieferen Erklärung zur Diagnose und zum Umgang mit Autismus standen für mich vor allem persönliche Episoden im Vordergrund. Auch die Autorin selbst war für mich schwierig zu greifen. Ihr Verhalten gegenüber anderen Menschen wirkte auf mich teilweise sehr abwertend und von oben herab, was den Zugang zur Geschichte erschwert hat. Außerdem wirkte es sehr oft, dass Fern den Autismus als Entschuldigung für ihr schlechtes Verhalten benutzt, ohne vielleicht einmal Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen zu wollen. Dabei habe ich durchaus einzelne Momente von Selbstreflexion wahrgenommen, diese gingen im Gesamtbild für mich jedoch etwas unter. Besonders vermisst habe ich mehr Informationen darüber, wie genau die Diagnose gestellt wurde und wie sie therapeutisch begleitet wurde – genau das hätte ich mir von einer solchen Autobiografie eigentlich gewünscht. Insgesamt ein sehr persönliches Buch, das sicher polarisiert, mich aber inhaltlich nicht überzeugen konnte.
Ein wunderbarer Einblick in das Leben einer spät diagnostizierten Autistin! <3
Ich kannte Fern Brady gar nicht - bis mir im Zuge meiner eigenen Diagnose dieses Buch über die Füße fiel. Schon die ersten Seiten überzeugten mich durch ihren trockenen Humor und ihren dennoch aufrichtigen Umgang mit der schmerzlichen Wahrheit eines Lebens mit Autismus. Das restliche Buch behält genau dieses Ton bei und hielt mich wirklich fest. Ich hab's sehr gerne gelesen! Das ist nicht das erste Buch, das mir zeigt, dass man durch persönliche Geschichten einen besseren Zugang zu dem Thema bekommt, sowohl als Betroffene als auch als Außenstehende. Wir brauchen mehr Aufklärung wenn es um Frauen mit Autismus geht. Man denkt sich bei einer solchen Neurodivergenz gerne "nagut, dann ist das eben so, one love, one heart", aber hierbei geht es nicht nur um "Diversität", sondern darum, was passiert, wenn man versucht neurodiverse Menschen in eine neurotypischen Welt zu quetschen. Das geht nämlich nicht. Es passt nicht. Und wenn man versucht es passend zu machen, tut es weh. Brady spricht über genau das. Den Schmerz, die Melt- und Shutdowns, die Wege über Kliniken, Ärzt:innen, Psychiater:innen, die Suche nach Antworten und wie man immer wieder am und im System scheitert. Selbstmitleid sucht man dabei in diesem Buch vergeblich, dafür findet man Authentizität und eine, wie ich finde, sehr angenehme Erzählung einer doch heftigen Lebensgeschichte. Ich habe viel gelernt, ein bisschen gelacht und fühlte mich hier und da ein bisschen viel ertappt.
ein wirklich ehrliches buch, was ich sehr schätze
Als Person, die ebenfalls erst im Erwachsenenalter verstanden hat, dass sie wohl autistisch ist, knallt das hier ganz schön rein. Mit dem mittleren Teil konnte ich leider nicht viel anfangen, da ich hier 0,0 nachfühlen konnte, aber davor und danach hab ich mir fast jeden Satz markiert. Ich hab mich selten so gesehen und (außer bei Nie nie nie) zugehörig gefühlt. Es tut unheimlich gut, etwas zu lesen und zu spüren: "Okay vielleicht bin ich doch gar nicht so falsch, wie ich mein Leben lang dachte." Hab hier viel reflektieren können und werd hier noch sehr viel mitnehmen.
Ganz oft gedacht: oh wow krass, das kenne ich. Oder; ja voll typisch, logisch und dann gab es auch Seiten an denen ich dachte: ach du scheiße, wie beschissen kann es laufen? Insgesamt fand ich das ein unglaublich tolles Buch. Offen und schonungslos geschrieben, mit all den kack Wahrheiten über die sonst niemand spricht, die es zur Aufklärung aber braucht.

„𝗘𝘀 𝘄𝗮𝗿𝗲𝗻 𝗠ä𝗻𝗻𝗲𝗿, 𝗱𝗶𝗲 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘇𝘂 𝗯𝗿𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻, 𝗠ä𝗻𝗻𝗲𝗿 𝘇𝘂 𝗵𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻, 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗦𝘁𝗿𝗶𝗽𝗽𝗲𝗻 𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝘁𝗶𝗲𝗳𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗔𝗯𝗴𝗿ü𝗻𝗱𝗲 𝘃𝗼𝗻 𝗠ä𝗻𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗮𝗺 𝗸𝗹𝗮𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗵𝗲𝗿𝘃𝗼𝗿.“
5/5 ⭐️ Ein richtig gutes Buch über Autismus, Mysogynie und Feminismus. Fern Brady schreibt über ihr Leben mit Autismus und die täglichen Schwierigkeiten, die sie bewältigen muss. Die Biografie ist sehr humorvoll und vor allem sehr ehrlich und authentisch geschrieben. Hier wird nichts beschönigt oder zurückgehalten. Sie offenbart sich hier knallhart und zeigt auch die schlimmsten Seiten des Autimsus und ihre Meltdowns. Ich find es sehr erschreckend, dass diese Entwicklungsstörung immernoch so wenig Aufmerksamkeit erhält und darüber so wenig aufgeklärt wird, obwohl diese zum ersten Mal 1943 diagnostiziert wurde! Ein Zitat, was mich auch in Bezug auf Feminismus lange begleiten wird und sehr gut gefallen hat war folgendes: „Ich fragte mich“ ob ich jemals einen Ort finden würde, an dem Frauen nicht dafür kritisiert wurden oder sich gegenseitig dafür kritisierten, mit wem sie ins Bett gingen.“ Denn das sind leider Themen, mit denen man sich im 21. Jahrhundert völlig zu Unrecht immernoch beschäftigt und teilweise eine komplett veraltete Sichtweise bestärkt, dass Frauen ihre Jungfräulichkeit beibehalten sollten und wenn eine Frau sich auslebt, sie ja als Sch***** gilt, wobei es bei Männern zumeist mit Jubelrufen der Jungsgruppe einhergeht. Ich kann das Buch euch Frauen da draußen nur empfehlen. Ein sehr angenehmes Leseerlebnis.
Sehr interessantes Buch über Autismus. An einigen Stellen war es mir etwas zu langatmig und durch manche Kapitel musste ich mich fast schon durchkämpfen.
I’d say I’d give 4 stars for the autism representation and explanation of her autism but like 2-3 ish stars for the rest. I’m not gonna rate the author’s personal experiences, but the way this book is put together. I liked her honesty and the way she described certain aspects of her life without any hesitation - but it just doesn’t feel complete and sort of unorganised? Some things were repeated over and over without any real explanation. The timing also doesn’t add up - the chapters weren’t necessarily put in a chronological order, but sometimes they were? She jumped back and forth between different periods of her life which made it quite hard to follow at times. Certain parts, like her use of drugs or toxic and violent relationships to family members or partners are never criticised or questioned. I do agree with other reviews that some descriptions of other women seemed off - not in an ableist way, of course she’s autistic and the way she sometimes says things are very blunt and direct, that’s like the whole point of the book. But she seemed overly mad and judging when talking about other women and it felt like unresolved misogyny. I really question her description of disabled people too! Her problems with eating also don’t add up - even though she claims to never had problems with eating and her body, she continuously describes how she starved herself and did other things just to keep herself thin and slim. I really disliked reading those parts of the book and feel like those would’ve definitely needed more critical commentary and self reflection. What I really really liked was how the author described her experiences with growing up autistic without being diagnosed and her struggles to be believed. Some parts of her youth and childhood were so heartbreaking to read. It’s impossible for me to understand how a child can suffer so much for such a long time without anyone ever taking the time or responsibility to actually help her. I really liked how she explained certain autistic parts and aspects of her life. All in all a mixed feeling - some parts were really good, others were unenjoyable.
I’d say I’d give 4 stars for the autism representation and explanation of her autism but like 2-3 ish stars for the rest. I’m not gonna rate the author’s personal experiences, but the way this book is put together. I liked her honesty and the way she described certain aspects of her life without any hesitation - but it just doesn’t feel complete and sort of unorganised? Some things were repeated over and over without any real explanation. The timing also doesn’t add up - the chapters weren’t necessarily put in a chronological order, but sometimes they were? She jumped back and forth between different periods of her life which made it quite hard to follow at times. Certain parts, like her use of drugs or toxic and violent relationships to family members or partners are never criticised or questioned. I do agree with other reviews that some descriptions of other women seemed off - not in an ableist way, of course she’s autistic and the way she sometimes says things are very blunt and direct, that’s like the whole point of the book. But she seemed overly mad and judging when talking about other women and it felt like unresolved misogyny. I really question her description of disabled people too! Her problems with eating also don’t add up - even though she claims to never had problems with eating and her body, she continuously describes how she starved herself and did other things just to keep herself thin and slim. I really disliked reading those parts of the book and feel like those would’ve definitely needed more critical commentary and self reflection. What I really really liked was how the author described her experiences with growing up autistic without being diagnosed and her struggles to be believed. Some parts of her youth and childhood were so heartbreaking to read. It’s impossible for me to understand how a child can suffer so much for such a long time without anyone ever taking the time or responsibility to actually help her. I really liked how she explained certain autistic parts and aspects of her life. All in all a mixed feeling - some parts were really good, others were unenjoyable.

Autismus ist halt keine Superpower..
Fern Brady nimmt uns mit auf ihre, eigentlich kann man sagen quälend lange Reise bis hin zu ihrer Autismus Diagnose im Erwachsenenalter. Ich habe schon etliche Bücher zu dieser Thematik gelesen, kenne viele Schilderungen von Autist*innen und „Symptome“, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht unter typisch autistisch abspeichern würde. Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat: Fern schreibt schonungslos offen von den Verhaltensweisen und Herausforderungen, über die man nicht sprechen möchte, aus Scham oder aus Angst. Dieses Gefühl nicht dieselbe Sprache zu sprechen, wie alle anderen Menschen auf diesem Planeten kam so unglaublich gut rüber und wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man auch, warum Diagnosen so wichtig sind bzw. wie krankmachend es sein kann, sich anders zu fühlen, aber nicht zu wissen warum.
Autismus, Feminismus, Sexualität - so ein gutes Buch!!
In Strong Female Character schreibt die Autorin Fern von ihrem Leben als Autistin, die jahrzehnte lang undiagnostiziert war. Das Buch ist unfassbar offen und ehrlich geschrieben! Wir erfahren, wie Fern aufgewachsen ist und was für Aufgaben sie sich stellen musste - als Autistin, die sich dem damals noch nicht bewusst war. Ich finde es so spannend, darüber zu lesen, gerade weil es zu dem Thema Autismus doch eher wenig Bücher gibt. Vorallem über diese Form des Autismus, denn oft haben Menschen unter Autisten eine gewisse Vorstellung im Kopf, wie die betroffenen Personen aussehen oder handeln. Das Spektrum ist aber unglaublich vielfältig und auch zwischen den Geschlechtern gibt es starke Unterschiede. Das Ganze aus Sicht von Fern zu beobachten, ist super interessant! Dass so viele alltägliche Situationen für sie enorm anstrengend sind, hätte ich nicht gedacht. Aber ehrlich gesagt ist mir durch das Buch auch erst aufgefallen, wie oft wir Sarkasmus oder Ironie benutzen - oder wie viel wir aus Höflichkeit lügen. Das ist natürlich nur ein kleiner Teil des Ganzen, aber mir ist das besonders im Kopf geblieben. Auch andere Themen wie Feminismus, Sexismus und die eigene Sexualität wurden eingebaut. Fern unterscheidet sich stark von anderen Personen und versucht, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, die leider viel zu wenig Platz hat für Menschen, die besondere Interessen, Persönlichkeiten oder Bedürfnisse haben. Mir hat da besonders ihre Geschichte als Stripperin gefallen, das hat mir echt die Augen geöffnet. Ich konnte das Buch kaum weglegen, so gefesselt war ich von der Geschichte und der Schreibstil hat mir echt gut gefallen! Es war durchgehend spannend und dabei hat man so viel gelernt, was ich absolut wichtig finde. Nun werde ich die Autorin erstmal nachschauen, denn ich persönlich habe sie davor noch nicht gekannt - obwohl sie wohl im Fernsehen und Shows zu sehen ist :) Ein unfassbar gutes Buch, das wirklich jeder gelesen haben muss - auch wenn ihr selbst keinen Autismus habt oder Autisten kennt!
Eine sehr berührende, fesselnde und beeindruckende Autobiografie! Fern Brady schildert hier schonungslos offen und ehrlich über ihr Leben als Frau mit Autismus. Sie nimmt uns mit in ihre Vergangenheit, wo sie von prägenden Momenten und deutlichen Anzeichen berichtet, bis sie im Erwachsenenalter die Diagnose erhält. Sie verdeutlicht hierbei verschiedene Herausforderungen, wie z.B. sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die für neurotypische Menschen ausgelegt ist. Es war sehr informativ und lehrreich - ich konnte viel für mich mitnehmen.

Bereits vor dem Lesen kannte ich einige Fakten und wusste, wie eng Autismus bei Frauen und Sexismus miteinander einhergehen. Trotzdem habe ich durch Fern Bradys Erzählung noch einiges gelernt und „weiblichen Autismus“ (den es als solchen natürlich eigentlich nicht gibt) aus einer anderen Perspektive kennengelernt. Sie schildert ihre Erfahrungen schonungslos und ungeschönt und auch vermeintliche Tabu-Themen spricht sie offen an - das hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem der feministische Blick auf Sexarbeit in Zusammenhang mit Autismus hat m.M.n. wertvolle Eindrücke geliefert. Was mir manchmal Probleme bereitet hat, war die Erzählstruktur: Nicht alle Erlebnisse werden in chronologischer Reihenfolge beschrieben, es gibt viele Sprünge und zahlreiche Namen, die mir nicht recht im Gedächtnis bleiben wollten. Das hat öfter für Verwirrung gesorgt und mich überlegen lassen, was genau jetzt eigentlich der Punkt ist. Trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und wenn es um das Thema ASS (Autismus-Spektrum-Störung) geht, würde ich es aufgrund seines wichtigen Inhalts als absoluten Must Read einordnen.
Interessante Schilderung des Lebens einer Autistin. Der angekündigte Sexismus kam mir dabei zu kurz.
Strong Female Character von Fern Brady ist ein unglaublich faszinierendes Buch, das durch ihre eigenen Erzählungen aus ihrem Leben und ihrer Erfahrung mit Autismus aufgebaut ist. „Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus“ heißt es auf dem Cover - und darum geht das Buch auch. Als Kind wurde sie mehrfach fehldiagnostiziert und erhielt die Autismus-Diagnose erst im Erwachsenenalter. Die Geschichten aus ihrer Kindheit und Jugend waren extrem spannend und oft so verrückt, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Es ist so interessant, wie sie ihr Leben schildert – oft ungewöhnlich, aber genau deshalb so interessant. Ich hatte vorher kaum Berührungspunkte mit dem Thema Autismus, aber Fern bringt es auf eine Art und Weise rüber, die tief bewegt und zum Nachdenken anregt. Ihre Einblicke und Gedanken haben mich sehr berührt und mir eine ganz neue Perspektive eröffnet. Insgesamt ist das Buch eine gelungene Mischung aus unterhaltsamen Anekdoten und tiefgründigen Themen. Definitiv eine Leseempfehlung, die sowohl spannend als auch bereichernd ist.

So lehrreich!
Strong Female Character ist ein autobiografisches Buch über das Leben als autistische (spätdiagnostizierte) Frau. Bevor ich Fern Bradys Buch gelesen hatte, wusste ich so gut wie nichts über Autismus. Dieses Buch war so schonungslos ehrlich und erzählte wie Fern ihre ersten Erfahrungen damit machen musste und wie missverständlich die neurotypische Gesellschaft auf sie reagiert. Durch dieses Buch konnte ich so viel über Autismus, wie es sich bei Fern geäußert hat und über Fachbegriffe wie Meltdowns, Shutdowns oder Masking lernen. Ich habe bei diesem Buch total mit Fern mitgefiebert und für sie gehofft, dass sie bald diagnostiziert wird, damit sie endlich richtig behandelt werden kann/damit ihr im Umgang mit ihrem Alltag geholfen werden kann ❤️🩹 Sehr zu empfehlen, die Bücher des Pola Verlages sind auch einfach thematisch super aufgestellt 🤍

Weil ich nicht wusste, was ich tun sollte, und meinen Partner nicht zur unbezahlten Pflegekraft machen wollte, las ich endlich 𝐴𝑠𝑝𝑒𝑟𝑔𝑖𝑟𝑙𝑠 . Es hätte auch 𝐻𝑒𝑦 𝐹𝑒𝑟𝑛, 𝑑𝑢 𝑏𝑖𝑠𝑡 𝑎𝑢𝑡𝑖𝑠𝑡𝑖𝑠𝑐ℎ! heißen können.
Ich habe noch nie so schnell ein Buch bestellt, wie nach dem Beenden der Leseprobe zu diesem Buch. Fern Brady erzählt schonungslos ehrlich und mitreißend aus ihrem Leben als spät diagnostizierte Autistin, die in einer schottisch, katholischen Familie aufwuchs. In dieser Autobiografie gewährt sie humorvolle und gleichzeitig aufwühlende Einblicke in ihre Kindheit, Schulzeit, sowie den Beginn ihrer Karriere als Comedian. Die Verbindung von Aufklärung und Unterhaltung hat für mich sehr gut funktioniert! Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, Punkt.

Bereut eigentlich kein Mensch, der Gewalt getan hat, seine Tat? Und nur Autisten sind klar genug es zuzugeben?
Ich kenne Fern Brady aus der britischen Show „Taskmaster“, mir war allerdings nicht bewusst, dass das, was ich als „süß weird“ und „herrlich eigenartig“ wahrgenommen hab, eigentlich Autismus ist. Spannend ist es natürlich, eine Autistin über ihr Leben schreiben zu lassen, in dem sie keine Rücksicht auf das Image ihrer Eltern nimmt, einem Mädchen (völlig unbegründet) eine Flasche überzieht und danach darüber redet, dass sie es nicht wirklich bereut. Da fühlt man halt nicht wirklich Sympathie mit der Autorin, aber hey: Muss man das immer? Das Buch unterhaltet und gibt einen interessanten Einblick in den Kopf einer jungen Frau mit spannender Geschichte, auch wenn man bestimmt sagen muss, dass einige ihrer Einstellungen sicherlich nicht für alle Menschen mit Autismus gelten und ihre Einstellungen per se auch nur einen Bruchteil einer feministischen Community repräsentieren.
4.5 stars!
Ein sehr beeindruckendes, berührendes, autobiografisches Werk, das wichtige Themen behandelt. Ich habe mich trotz fachlichem Hintergrund bisher wenig mit Autismus-Spektrumstörungen befasst und konnte viel für mich mitnehmen.
Umfassender und persönlicher Einblick in das Leben einer Autistin
„Strong Female Character” ist die Autobiographie der schottischen Comedienne Fern Brady, in welcher sie ihr Leben als Autistin bis zu ihrer späten Diagnose beschreibt. Trotz eindeutiger Symptome und vielfacher Versuche, von Beratungsstellen und Fachpersonal ernstgenommen zu werden, werden ihr eine Reihe an Fehldiagnosen gestellt, unpassende Behandlungen angeordnet und sie erhält ihre Diagnose erst mit 34 Jahren. Ich kannte Fern Brady, bevor ich ihr Buch gelesen habe, nicht, war aufgrund der Thematik aber sehr an ihrer Perspektive als Autistin interessiert. Ich finde es besonders mutig, wie schonungslos ehrlich sie auch die negativen Aspekte ihrer Störung teilt und bin ihr sehr dankbar für ihre Darstellung, wie auch für ihre Kritik an der immer noch unzureichenden Versorgung mit Information und Diagnostikstellen (insbesondere für Mädchen und Frauen). Brady gelingt ein guter Überblick, wie eine (undiagnostizierte) ASS sich in jeglichen Situationen zeigen kann und sich auf das Leben auswirkt, indem sie uns an unterschiedlichen Erfahrungen ihres bisherigen Lebens teilhaben lässt. Auch wenn ich viele ihrer Erfahrungen gut nachempfinden und in mir selber wiedererkennen konnte, haben mich Bradys Erlebnisse dennoch immer wieder erschüttert. Ich fand es schrecklich zu lesen, welche extremen Erfahrungen Brady im Laufe ihres Lebens machen musste. Dies ist allerdings nicht ungewöhnlich, denn Autist*innen neigen beispielsweise durch die Natur der Störung viel schneller dazu, traumatisierende Erfahrungen machen zu müssen und daraus eine PTBS zu entwickeln. Die Bewertung der Autobiographie fällt mir an dieser Stelle sehr schwer, da es auch Aspekte gab, die mir nicht gefallen haben. Dabei möchte ich natürlich nicht Fern Brady persönlich oder ihr Leben bewerten, sondern erklären, warum ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Denn Bradys schonungslos ehrliche Art, Dinge zu beschreiben, erklärt sich beim Lesen natürlich von selbst. Allerdings habe ich diese häufig unverhältnismäßig negativ wahrgenommen. Das bezieht sich auch auf die Darstellung der Personen, denen sie im Laufe ihres Lebens begegnet, was ich als beinahe ständige Abwertung anderer empfunden habe und so meiner Meinung nach beispielsweise Body- und Fatshaming stattfinden. Nachdem ich nach den ersten vielversprechenden Seiten und meinen hohen Erwartungen im Vorhinein mit einem Highlight gerechnet habe, konnte diese Erwartung leider nicht ganz erfüllt werden. Trotzdem möchte ich „Strong Female Character” wegen der Sensibilisierung zum Thema Autismus und den wichtigen Aspekten, die das Buch zu dem Thema anspricht - und wofür ich es sehr schätze - empfehlen.
Ein schonungsloser und ehrlicher Einblick in das Leben einer Person mit Autismus. Absolut lesenswert und große Empfehlung, nicht zuletzt, um den eigenen Horizont zu erweitern und Verständnis zu schaffen.
Wichtiges Thema, worüber ich zu wenig wusste.
In dieser Autobiographie schildert Fern Brady wie es ist mit Autismus zu leben. Schon früh hat sie gemerkt, dass sie anders war als ihre Mitmenschen. Doch niemand wollte ihr glauben oder konnte ihr helfen. Offen und ehrlich berichtet sie über ihr Leben. Über die Höhen und Tiefen die Autismus mit sich bringt und wie sie versucht sich selbst zu helfen, da Ärzte ihren Verdacht autistisch zu sein, nicht auf den Grund gehen wollten, da sie gewisse Kriterien nicht erfüllte. Sie spricht über die fehlende Unterstützung ihrer Eltern, ihre Zeit als Stripperin und über Sexismus und Autismus. Mir war Autismus zwar ein Begriff, aber mir war nicht bewusst, wie Autisten ihre Umgebung wahr nehmen. Mit welchen Reizüberflutungen der ein oder andere zu kämpfen hat und dass soziale Interaktionen zur Erschöpfung beitragen können. Die Passagen über die sogenannten Meltdowns fand ich besonders erschütternd. Ich fand diese Autobiographie sehr auflusschreich, da es ein Thema beinhaltet, worüber man mehr sprechen sollte. Ferner Brady hat ihre Geschichte offen, authentisch und mit einer Prise Humor erzählt.
Von klein auf hat Fern Brody das Gefühl anders zu sein als die anderen. Mit ihrer direkten Art eckt sie an, lügen erschließt sich ihr nicht, der Umgang mit Emotionen ist schwierig und immer wieder hat sie Zusammenbrüche. Ihre Familie ist überfordert, es folgen Fehldiagnosen und Therapieversuche. Erst als Erwachsene beschleicht sie der Verdacht autistin zu sein, "aber das kann ja nicht sein" versichert der erste Arzt, "sie kann ja Augenkontakt halten". Fern Brody hat ein sehr persönliches, eindrückliches Buch mit einer grossen portion trockenem Humor geschrieben. Viele Dinge, die sich beschreibt, wie ihre toxische Beziehung oder die Eltern, die sie immer wieder rauswerfen, sind traumatisch fühlen sich durch besagten Humor aber nicht so an. Als Betroffene habe ich natürlich besonders aufmerksam gelesen und auch wenn nicht alles von mir kenne (es ist eben ein Spektrum) habe ich mich doch bei vielem wiedererkannt. Das Buch trägt den Beititel "mein leben zwischen Sexismus ind Autismus" bei dieser Aufzählung fehlt definitiv der Klassismus den Fern als Angehörige der schottischen Arbeiterklasse vor allem im Studium ausgesetzt ist.

»Wenn man bedenkt, dass eigentlich autistische Menschen diejenigen sind, die angeblich keine nonverbale Kommunikation deuten können, erstaunt mich immer wieder, wie oft andere auf eine Reaktion meinerseits drängen, obwohl sowohl mein Gesicht auch als auch meine Stimme Desinteresse signalisieren.« (S. 136) »STRONG FEMALE CHARACTER. Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus« von Fern Brady (Ü: Doreen Reeck) bricht eine Lanze für alle Autist*innen, aber insbesondere für Frauen mit Autismus. 💘 Die schottische Comedian & Autorin Fern Brady schreibt in ihrem autobiografischen Buch extrem ehrlich über ihre Diagnose ›Autismus-Spektrum-Störung‹ (ASS), über Meltdowns & Shutdowns, Alexithymie, ihr Aufwachsen in dem Glauben, etwas stimme nicht mit ihr und sie fühle sich wie ein Marsmensch 👾(💔), Spezialinteressen, ihre Schulzeit, Erfahrungen mit psychologischen Einrichtungen / Ärzt*innen, ihr Erwachsen-Werden, Ableismus sowie S€xismus. »Ich beschloss, all genau zu beobachten und sie so gut wie möglich nachzuahmen, bis sich der Autismus von mir gelöst hätte und ich geheilt wäre. Voller Vorfreude erwartete ich den Tag, an dem ich keinen Autismus mehr haben würde, weil ich jede Regel gelernt und jedes soziale Szenario durchschaut hätte.« (S. 269) Wie in vielen medizinischen Bereichen so auch bei Autismus ist dies viel zu wenig in Bezug auf Frauen erforscht, weshalb zum einen viele FLINTA durch das Diagnoseraster fallen, oder Probleme mit einer passenden Medikamentation haben. Fern wurde selbst erst im Erwachsenenalter diagnostiziert und beschreibt dies mit all den Konsequenzen, die sich dadurch entstanden sind. Damit sensibilisiert Brady für sehr wichtige aber auch intensive Themen 💔, was vor allem eins zeigt: Wie stark diese Frau ist 🥵. Dabei machen ihr unterhaltsamer und humorvoller Schreibstil (da kommt doch die Comedian durch 🫰🏼) das Buch extrem fesselnd & lesenswert und insgesamt liest es sich viel eher wie ein Roman (ein sehr sehr guter 🤌🏼). Dieses Buch ist das Beste aus Sachbuch über Autismus, Coming-of-Age-Story, Memoir und (feministischer) Kritik am Patrichariat. Es ist ein sehr wichtiges, wertvolles, gut geschriebenes (& übersetztes!), smartes und ehrliches Buch, dass einen großartigen Einblick auf Autismus und Sensibilisieren für mehr Neurodiversität ist. 🧠🩷💜
„Meine Freundinnen und Freunde fanden, ich wirke nicht wie eine Autistin. Ich nickte lächelnd und stimmte zu, um dann nach Hause zu fahren und einen Stuhl zu Kleinholz zu verarbeiten.“ In „Strong female character“ lernen wir die Geschichte von Fern kennen, die erst recht spät mit Autismus diagnostiziert wird. Wir blicken auf ihr Leben zurück und erfahren, mit welchen Problemen sie von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter kämpfen muss. Neben dem Autismus sind auch Themen wie Sexismus, Familie und mentale Gesundheit sehr präsent. Für mich ist es das erste Buch, das ich zum Thema Autismus gelesen habe. Klar hat man bestimmte Klischees dazu im Kopf - so richtig habe ich mich aber noch nie mit dem Thema beschäftigt. Umso spannender war es für mich, die Geschichte von Fern kennenzulernen. Ich konnte einiges mitnehmen, zum Beispiel auch, dass Autismus bei jeder Person anders aussehen kann. Mir ist auch beim Lesen erst so richtig bewusst geworden, wie viele Alltagssituationen Personen im autistischen Spektrum Probleme schaffen können. Fern Brady schreibt sehr ehrlich und gleichzeitig humorvoll, was mir sehr gut gefallen hat. Sie erzählt aber auch von sexuellen Übergriffen und weiteren Erfahrungen, die sehr erschreckend sind. Das Buch ist also definitiv keine leichte Kost. Insgesamt hat mir das Buch echt gut gefallen und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Ich freue mich darauf, Weiteres von der Autorin und auch vom Pola-Verlag zu hören.
Ungewöhnlich
Sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe haben mir definitiv einen anderen Eindruck gegeben, als das Buch. Ja, es geht um ihren Autismus, welche Schwierigkeiten sie deshalb hat und wie sie die Welt wahrnimmt. Und ja, es geht auch um Sexismus, sowohl in ihrem Diagnoseprozess, als auch später in ihrem Beruf als Comedian, aber beides wird meiner Meinung nach nur rudimentär angeschnitten. Viel mehr geht es immer wieder um diverse Gewalterfahrungen, die sie entweder erlebt oder ausübt und sehr viel um ihre dysfunktionale Familie. Auch verschiedene mentale Probleme werden angesprochen, aber bei keinem Thema wird wirklich in die Tiefe gegangen. Sie berichtet sehr offen, teilweise provokant, schonungslos und oft auch sehr emotionslos. Ich habe bereits einiges zum Thema Autismus gelesen, sowohl Fachliteratur als auch Erfahrungsberichte und dieses Buch hat meiner Meinung nach nur wenig dazu beigetragen, dass dieses Wissen erweitert wird. Was es gut aufzeigt ist der schwierige Prozess als weiblich sozialisierte Person mit Autismus diagnostiziert zu werden und mit welchen Vorurteilen und alten Stereotypen man dann zu kämpfen hat. Was definitiv fehlt ist eine Trigger Warnung oder Content Notice, weil viele Gewaltmomente oder mentale Probleme sehr detailliert beschrieben werden.
Ein tolles Buch das über Autismus aufklärt 👌🥰
Ich kannte Fern Brady vor diesem Buch nicht, aber ich habe trotzdem interessiert dieses Memoir gelesen. In dem Memoir geht es nicht nur um Fern’s Leben als autistische Frau (der Autismus erst im Erwachsenenalter diagnostiziert wurde), sondern auch um ihre Kindheit in Schottland, ihre Geldnot während dem Studium, weswegen sie zu strippen begonnen hat und um ihre Anfänge als Stand-up-Comedienne. Ich bin sehr gut durch das Buch gekommen, der Schreibstil ist sehr schlicht und einfach gehalten. Manchmal hatte ich Gedanken wie “Hm, diese Aussage war jetzt schon etwas gemein über ihre Mutter”, jedoch habe ich dann realisiert, dass Fern Brady einfach ungeschönt die Dinge wiedergibt, wie sie sind bzw. waren (auch teilweise deswegen, weil sie Autistin ist) und sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Ich kann das Buch allen empfehlen, die bis jetzt wenig bis gar keine Berührungspunkte mit Autismus haben, aber gerne mehr darüber erfahren möchten. Die Autorin gibt die wichtigsten Punkte sehr verständlich wieder. Wenn man aber sein Wissen vertiefen möchte, ist dieses Buch wahrscheinlich nicht die richtige Wahl. Natürlich kann ich es generell empfehlen, wenn man eine beeindruckende Geschichte einer schottischen Prominenten lesen möchte.

Stark, schonungslos und ehrlich.
Farn Brady erzählt in ihrem Buch, Strong Female Character, wie sie sich als Spät-diagnostizierte Autistin in unserer für neurotypische Menschen ausgelegte Gesellschaft so zurecht gefunden hat. Ihre erzählweise ist nüchtern, was durch ihre Autismus Diagnose nur sinn ergibt, und mich persönlich sehr angesprochen hat. Sie erzählt alles nicht nur ungeschönt, frei raus sondern auch mit einem gewissen Witz den mich die ganze Zeit hat leicht schmunzeln lassen. Und ganz subtil verbindet sie immer wieder alle möglichen Themen mit einen Hauch Feminismus. Sie klärt nicht nur wichtige Themen des Autismus auf und unschöne Aspekte daraus wie die für neurotypische Menschen doch Recht unverständlichen Meltdowns die ja doch ganz Autismus-typisch sind. Sondern auch in Bezug auf Sexarbeit versucht sie steht's ein Verständnis zu erzeugen und Aufklärungsarbeit zu übernehmen. Ich konnte wirklich viel aus dem Buch mitnehmen und sehe verschiedene Ding nun aus ganz anderen Blickwinkeln. Leider konnte mich der Schluss dann nicht ganz abholen, ich hätte mir etwas mehr gewünscht, ich verstehe das dass Leben weiter geht sie nicht mit der Diagnose geheilt ist, und sie immernoch jung ist und dementsprechend kein krasses Resümee zu erwarten ist, aber irgendwie hat es mir hier einfach an was gefehlt. Trotzdem spannend und lehrreich und verständlich und mit jeder Menge Humor geschrieben. Ich empfehle es jedem der etwas in die Richtung lesen will gerne.
Leben mit Autismus
Mir hat das Buch "Strong Female Charakter" von Fern Brady sehr gut gefallen. Ich finde Autismus sehr interessant und die Autorin hat gute Aufklärungsarbeit geleistet. Die Art, wie die Autorin schreibt ist sehr erfrischend und ehrlich. Sie schreibt über ihre eigenes Leben. Wie sie von der nicht diagnostizierten ehrgeizigen, überlastenden und impulsartigen Frau zur diagnostizierten Autistin wird und es auf einmal Sinn ergibt wieso sie so ist wie sie ist (eine tolle Frau). Fachbegriffe werden als "Randnotiz" erklärt. Bei vielen Kapiteln wird ein Zitat vorabgedruckt, diese passen zu der gesamten Thematik. Mir hat der Einband sehr gut Gefallen. Die Farbgebung gefällt mir. Ich finde auch schön, dass die Autorin auf dem Einband zu sehen ist. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter an die Menschen, die sich mit der Thematik Autismus auseinander setzen wollen.
Das Buch „Strong Female Character – Das Leben zwischen Autismus und Sexismus“ ist eine Autobiografie der schottischen Autorin Fern Brady. In diesem Buch zeigt sie ins Lesern einen tiefen und privaten Einblick ihres Lebens mit Autismus. Alle ihre Herausforderungen, ihr Leid, bis hin zu ihren Erfolgen. Die Autorin gibt uns einige Einblicke ihrer Lebensabschnitte die sie sehr geprägt habend. Im positiven aber auch negativen Sinne. Dabei ist ihr Schreibstil zwar sehr vulgär, zeigt dabei aber auch eine Authentizität und wirkt für mich sehr realer. Auch wenn eine Ausdrücke eher nicht niedergeschrieben werden sollten. Wer keine Probleme mit unverfälschten und direkten Art des Schreibstils Probleme hat - wird diese auch nicht stören. Für andere wäre es eher zu viel. Qas mich überrascht hat waren auch die etwas nicht so schönen Wahrheiten die sie den Lesern aus aller Welt offen legt. Hier beweist sie Mut!! Das Buch enthält Fußnoten, die den Lesern zusätzliche Informationen zu besrimmten Themen liefern, diese auch als Beweis zu wiedersehen das sie recherchiert hat. Durch diese Fußnoten, erreicht sie dass Leser auch das Verständnis bekommen um was es genau geht. Auch wenn ich den Mut der Autorin sehr schätze, konnte das Buch mich nicht komplett überzeugen. Mich störten die andauernden Szenenwechsel. Ich wusste manchmal nicht in welcher Zeitspanne wir nun sind. Sie plätschert von einem Thema nach dem anderen. Hin und wieder ploppen Namen auf oder versucht die Themen im zwischen Satz zu beenden. Emotionale Szenen oder Szenen auf die das Buch aufarbeitet werden leider zu kurz beendet. Das Beispiel mit ihrem Ex Freund und ihrer Mutter. Der Aspwkt des Sexismus kommt leider viel zu kurz. Das Buch bezieht sich eher auf ihr Autismus und den Weg hin zu ihrer Karriere. Insgesamt ist „Strong Female Character“ ein interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt. Und den ein oder anderen Schocker bereitlegt (die Psychiatrie oder ihre Eltern). Trotz verwirrtheit und Längen gab es spannende Momente. Besonders beeindruckend fand ich ihre Offenheit und den Mut über Dinge zu schreiben - bei dem sie weiß das es einen Eindruck hinterlässt. Für mich eine Leseempfehlung dafür aber erwartet nicht zu viel.
Zwischen Meltdown und Donuts
Fern Brady legt mit ihren Memoiren das Augenmerk auf ein wahnsinnig wichtiges und extrem unterbewertetes Thema: Autismus. Da sie ihre offizielle Diagnose erst mit 34 erhalten hat, hat sie den Großteil ihres Lebens im Zwiespalt mit sich selbst verbracht – nicht wissend, was mit ihr nicht stimmt (sie selbst tippte lange Zeit auf Asperger) und von permanenten Selbstzweifeln geplagt. Im Buch nimmt sie uns mit auf eine Reise von Extrem zu Extrem, über Selbstverletzung und Sexeskapaden, Phasen, in denen sie sich lediglich von einem Lebensmittel ernährt hat, bis hin zu der Zeit, in der sie als Stripperin ihr Studium finanziert hat. Zwischendrin immer wieder kurz vor dem nächsten Meltdown. Unfassbar eigentlich, dass ihr so lange niemand sagen konnte, was mit ihr los ist und eine Fehldiagnose die nächste jagte. Auch wenn "Strong Female Character" unglaublich tiefe Einblicke in das Thema Autismus bietet (Sexismus, auch wenn auf dem Cover "angepriesen", bleibt dagegen eher blass) , hat mir dennoch etwas die Struktur gefehlt. Die Kapitel waren teilweise sehr lang, für mich war oft nicht klar, in welchem Zeitraum wir uns bewegen. Auch die Erzählweise war mir zu nüchtern. Das Buch hat sich teilweise wie ein sehr langer, unsortierter Tageeinbuch gelesen. Sicher authentisch, aber leider auch anstrengend. Zumal ich keine wirkliche Verbindung zu Fern aufbauen konnte. Schade.

Starke Worte, wichtige Themen: Eine beeindruckende Autobiografie
In Strong Female Character erzählt Fern Brady mit schonungsloser Offenheit von ihrem Leben mit Autismus und verknüpft dieses Thema auf spannende Weise mit Feminismus. Ihr Schreibstil ist humorvoll, oft sarkastisch, und ihre Wut über gesellschaftliche Missstände ist auf jeder Seite spürbar. Besonders beeindruckt hat mich ihr Ansatz, Autismus als Chance für mehr Selbstbestimmung und Gleichberechtigung zu sehen – eine Perspektive, die sie in vielen kraftvollen Aussagen darlegt. Trotz der vielen starken Momente blieb das Buch für mich etwas unbefriedigend. Es fühlt sich an, als würde es auf einen Höhepunkt hinauslaufen, der jedoch ausbleibt – was in diesem Fall durchaus Sinn macht, da Bradys Geschichte keinen „Abschluss“ im klassischen Sinne bietet. Vielmehr zeigt sie, dass das Leben mit Autismus ein immerwährender Prozess ist, ohne Patentlösungen. An einigen Stellen wirkte die Erzählung etwas sprunghaft, besonders im Hinblick auf die zeitlichen Abläufe und ihre Beziehungen, wodurch es gelegentlich schwierig war, der Handlung zu folgen. Dennoch habe ich beim Lesen viel über Autismus und die erschreckenden Missstände gelernt, denen Frauen damit ausgesetzt sind. Ein Buch, das bewegt, nachdenklich macht und aus der Komfortzone holt – mit 3,5 Sternen definitiv lesenswert!

Wichtiges Thema aber fehlende Tiefe...
In ihrem Buch teilt Fern ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem lange undiagnostizierten Autismus. Wir begleiten sie durch teils bizarre und schockierende Ereignisse aus ihrer Kindheit und Studienzeit. Der Schreibstil ist offen, ehrlich und provokant. Doch warum hat mich das Buch nicht ganz überzeugt? Obwohl ich einiges über Autismus gelernt habe, fehlte mir in der Erzählung die nötige Tiefe. Am Ende des Buches blieben viele Fragen offen und es fehlten mir wichtige Erklärungen und Perspektiven. Zudem habe ich die Struktur des Buches als etwas unübersichtlich empfunden – es wirkte auf mich wie eine Aneinanderreihung extremer Erlebnisse. Diese Erzählweise soll zwar die wichtigen Themen auf eine sehr offene und ehrliche Weise vermitteln, doch für mich hatte sie nicht den gewünschten Lerneffekt. Ein weiterer Kritikpunkt war, dass ich wenig Zugang zu der Autorin selbst fand. Auch wenn ich an einigen Stellen wirklich schockiert über das war, was sie durchmachen musste, fehlte mir an manchen Stellen die Selbstreflexion. Der Abschluss des Buches kam zudem sehr abrupt und hinterließ für mich kein rundes Ende. Wer sich generell mit dem Thema Autismus auseinandersetzen möchte und eine provokante, offene Erzählweise mag, wird mit diesem Buch vermutlich mehr anfangen können. Aufgrund meiner Kritikpunkte kann ich es jedoch nur mit 2,5⭐ bewerten. Trotzdem vielen Dank an @pola_stories für das Rezensionsexemplar und dafür, dass ihr dem Thema dadurch eine Plattform bietet. Werbung – Rezensionsexemplar

Stark, polarisierend, definitiv lesenswert
In strong female character erzählt Fern Brady über ihr Leben mit lange undiagnostiziertem Autismus. Ein Problem, dass die meisten Frauen mit dieser Erkrankung betrifft. In Auszügen erzählt Brady aus unterschiedlichen Lebensabschnitten - von ihrer Kindheit, ihre Studienzeit, bis zur Zeit nach der Diagnose - in der Retrospektive, wodurch sie den Leser und sich selbst vor Augen führt, wie früh und deutlich sich ihr Autismus eigentlich schon gezeigt hat. Brady’s Schreibstil mag eigenwillig erscheinen, doch im Hinblick auf ihren Autismus in Verbindung mit allem, was sie durchgemacht hat, spiegelt er Brady zu 100% wieder. Unverblümt, offen, ehrlich, keine Tabus. So wie Brady nunmal ist - was meiner Meinung nach im Laufe der Erzählung ganz gut heraus kommt. Brady führt die Leser wirklich gut und informativ an das Thema Autismus heran, untermauert ihre Aussagen mit teils medizinischer Literatur und zusätzlichen Erklärungen als Fußnoten - für mich eine tolle Idee. Ihre Darstellungen sind zum Teil sehr detailreich, was für den „allistischen“ Leser extrem erscheinen kann. Doch für Brady ist es ein Teil ihres Lebens und all das sollte kein Tabu sein. Außerdem sind die Details notwendig, um zu verstehen, wie es ihr, als Autistin, ergangen ist. Brady macht im Laufe ihrer Erzählung immer wieder auch auf das Konstrukt der Gesellschaft im Bezug auf Frauen aber auch im Bezug auf psychisch Erkrankte aufmerksam. Zu oft habe ich mir beim Lesen gedacht „Ja, genau!“ Oder „leider auch heute noch so“. Brady mochte die Leser auf eine Art Schubladendenken bzw. Vorurteile aufmerksam machen. Allerdings ist sie in ihren Schilderungen selbst arg von Vorurteilen und Bewertungen anderer eingenommen. Männer werden von ihr kategorisiert und Frauen auf ihr Aussehen reduziert bzw. klassifiziert - obwohl Brady uns eigentlich sagen will, dass genau das das Problem an der Gesellschaft ist. Ob sie dies absichtlich tut oder so in ihren erlernten Ansichten gefangen ist, dass sie es nicht wahrnimmt, lässt sich anfordern Stelle nicht sagen. Brady schildert ihre Reise durch das medizinische System, ihre Erfahrungen mit Ärzten, diversen Substanzen und ihren „Symptomen“ die sie gerade als Kind nicht verstehen und einordnen konnte. Die eigentliche Reise durch Diagnostik und Therapie ist aber sehr kurz gehalten und fühlt sich eher wie eine Nebensatz an, was ich extrem Schade finde, da genau das interessant gewesen wäre. Neben dem Autismus und (eher klein geschriebenen) Sexsimus, zeigt Brady’s Erzählung auch, wie sehr Stand, Herkunft, Erziehung und Familie ein Leben beeinflussen. Denn nicht nur ihr Autismus lässt Brady im Leben stolpern sondern auch die von ihren Eltern vermittelten Werte, die Beziehung zu ihren Eltern und später die für mich bis dato unbekannten Vorurteile und Abneigungen gegenüber Schotten. Strong female Character ist ein starkes Buch, das definitiv polarisiert. Ich persönlich bin froh, Brady’s Geschichte gelesen zu haben und trotz meiner Kritikpunkte kann ich diese Buch wirklich empfehlen. Es ist eine Autobiographie zu einem Thema, dass viel zu unbekannt und mit viel zu wenig Wissen gefüllt ist. Erzählungen wie diese können die Grundlage für mehr Verständnis und offenerem Umgang mit Autismus bei Frauen sein. Definitiv lesenswert!
In ihrer Autobiografie „Strong Female Character“ berichtet Fern Brady, wie sie als Erwachsene die Diagnose Autismus erhält. Sie springt von der Gegenwart in die Vergangenheit und führt die Lesenden durch prägende Momente ihrer Kindheit und Jugend. Da man als Lesende mit ihrer Diagnose in die Geschichte einsteigt und die Kenntnis über ihren Autismus demnach von Anfang an besitzt, ist es beim Lesen und Durchleben ihrer Kindheit einfach krass, wie deutlich die Anzeichen schon früh waren und dass es trotzdem niemand hinterfragt hat oder eine Diagnose gestellt wurde. Zu einem späteren Zeitpunkt verbringt Fern sogar einige Monate in einer Psychiatrie, wo selbst Expert*innen nichts bemerkt haben (wobei diese sogenannten Expert*innen ohnehin fraglich waren). Es gibt ein paar Abschnitte, die mich kopfschüttelnd und teilweise wirklich fassungslos zurückgelassen haben. Wie ihre Eltern so mit ihrem Kind umgehen konnten und das Verhalten so gar nicht tiefer hinterfragten, hat mich wütend gemacht . Die Erzählungen aus der Tagesklinik fand ich spannend. Aber auch hier: ganz viel Kopfschütteln, dass sie nicht mal dort, umgeben von „Expert*innen“ richtig diagnostiziert wurde. 👎🏼Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass der Bogen zum ersten Kapitel nochmal gespannt wird. Es besteht tatsächlich eine Lücke zwischen dem Ende des Buches und dem Weg zur Diagnose, die Geschichte wie sie ihren aktuellen Partner kennengelernt hat etc. Das hätte mich persönlich schon interessiert! 👎🏼Auch die Versöhnung mit den Eltern fand ich persönlich merkwürdig. Ja, ihre Mutter mag sie in einzelnen Situationen unterstützt haben. Im Gesamtbild haben beide Elternteile meiner Meinung nach aber sehr viel Unverzeihliches getan, was ihre Tochter obdachlos zurückließ, ins Existenzminimum gebracht und in eine toxische Beziehung gedrängt hat. 👍🏼Was mir gut gefallen hat: zu lesen, wie sie irgendwie total rational an das Thema Sexualität herangeht und das nicht hinterfragt, nun auch mit Frauen Sex zu haben. Generell, dass sie Sex hat, weil es ihr Spaß macht und sich für sie gut anfühlt ist ja eigentlich ein sehr fortschrittlicher Gedanke für die Zeit (vor allem im Kontrast zu der konservativ katholischen Einstellung ihrer Eltern). 👍🏼Es gibt viele Fußnoten und Links, die Begriffe erklären und tiefer ins Thema gehen. Nicht zuletzt dadurch ist das Buch nicht nur emotional, sondern durchaus auch lehrreich und schafft ein gewisses Verständnis für Menschen mit Autismus. 👍🏼insgesamt kann ich trotz einiger Kritikpunkte sagen, dass ich es echt gern gelesen habe. Der Schreibstil (sehr umgangssprachlicher Ton) und Humor haben mir gut gefallen, wenn auch die Kapitel manchmal sehr lang sind. Da das ganze aber gleichzeitig auch stellenweise recht emotionslos erzählt wurde wurde, war es manchmal nicht so leicht, die Gefühlslage der Autorin einzuschätzen und sich in das Erzählte reinzufühlen. Was aber wiederum auch sehr passend beim Thema Autismus ist!
Fern Brady macht mit ihrem Buch mutig auf ein Thema aufmerksam, dass eindeutig mehr Beachtung verdient hat.

In diesem mutigen Buch erzählt Fern Brady von ihrem Leben als Autistin, die erst mit 30 Jahren ihre Diagnose erhielt. Sie spricht offen über die Herausforderungen, die sie ohne diese Diagnose erlebte, und wie sich ihr Leben nach der Diagnose verändert hat. Besonders schockierend fand ich, wie wenig in der Medizin über Autismus bei Frauen bekannt ist. Sie musste sich viel Wissen selbst aneignen, z. B. über TikTok und Podcasts. 🎧 Außerdem beleuchtet sie die schwierige Realität von Sexismus und Vorurteilen, insbesondere durch ihre Erfahrungen als Stripperin. Ihre ehrliche Art brachte sie oft in Konflikte, da Direktheit nicht immer willkommen ist. Trotzdem hätte ich mir mehr Selbstreflexion gewünscht, besonders zu Themen wie Fremdgehen und Körperverletzung. Ob das am Autismus oder an ihrer Persönlichkeit liegt, bleibt offen, aber es machte sie für mich nicht besonders sympathisch. Insgesamt ein starkes Buch, das wichtige Themen wie Autismus, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Erwartungen anspricht. Sehr lesenswert, auch wenn mir etwas mehr Selbstkritik gefehlt hat. ✨ Hinweis: Ich habe dieses Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten – vielen Dank an den Verlag dafür! 💫
Super authentisch dieses Buch! Ich hatte viele aha Erlebnisse.
Eine junge Frau, Autistin, undiagnostiziert lebt 34 Jahre mit dem Wissen anders zu sein. Dann plötzlich erhält sie die Diagnose und kann sich Verhalten, Eigenheiten und Impulsdurchbrüche endlich erklären. Ich arbeite mit autistischen Kindern zusammen, und fand dieses Buch einfach nur super lehrreich. Absolute Empfehlung!

Fern Brady beschreibt schonungslos, wie es sich anfühlt nicht diagnostizierte Autistin zu sein.
Fern Brady gibt mit diesem Buch Einblick in ihre Kindheit, Jugend und Erwachsenenleben, in dem ihr immer wieder dir Diagnose Autismus verwehrt wurde und zeigt auf, wie wenig über Symptome von weiblichen Autistinnen medizinisch bekannt ist. Gleichzeitig hält sie der Gesellschaft aber auch den Spiegel vor, indem sie das Misogynie Verhalten gegenüber Frauen im Allgemeinen und Sexarbeiterinnen im Speziellen anspricht. Das hat mir häufig zu denken gegeben. Richtig Augenöffnend fand ich auch, wie sie mehrfach beschrieben hat, dass ihre Autismus bedingte Ehrlichkeit nicht gut angekommen ist, da es als gesellschaftlich anerkannt gilt, Menschen mit Freundlichkeit zu belügen, um in keine unangenehme Situation zu geraten. Für mich war das Lesen mit viel female Rage verbunden, aber auch genauso mit Lernen. Deswegen ist es ein Jahreshighlight!
Westwell gehört zu meinen liebsten New-Adult Romanen und Elijah war mir damals schon sehr sympathisch. Ich war sofort wieder mittendrin und natürlich hat Coldhart auch Westwell-Vibes, was ich sehr geliebt habe. Lenas Schreibstil ist überwältigend und emotional, ich flog nur so durch die Seiten. Elijahs Charakterentwicklung hat mir sehr gefallen. Er ist se*y, düster und verschlossen. Felicity mit ihrer lebensfrohen Art ist das komplette Gegenteil von ihm. Ich mochte sie auf Anhieb. Ich habe die Dynamik zwischen den beiden geliebt. Die Handlung beschäftigte sich zum Teil mit Elijah Entführung in der Vergangenheit, denn bis heute ist nicht klar, wer dahinter steckte. Und das machte die Spannung regelrecht greifbar. Das Ende hat einen fiesen Cliffhanger und hat mein Herz gebrochen. :( Fazit Eine emotionale Liebesgeschichte, die ich nie mehr vergesse - voller Gefühl, wundervoll geschrieben und so echt.










































