
Ein Detektiv mit Macken und seine Fälle... Puh, das war ein holpriger Start. Durch die Übergriffigkeit von Ryo, hatte ich gleich zu Beginn, fast keine Lust auf das Weiterlesen. Klar, diese Form von 'Humor' ist ein Kind der Entstehungszeit und auch bei GTO störte mich dieser Part sehr (wobei Onizuka nie zum Grabscher wird), doch heutzutage erzeugt dieser 'Humor' nur absolutes Fremdschämen. Doch diese Grabscherei geht dann schnell zurück und der Humor der bis dahin eher unlustig war, dreht auf. Ja, ich habe mich in den kommenden 500 Seiten oft beim Schmunzeln erwischt. Die Slapstick passt, die Action ist herrlich übertrieben, ohne gänzlich den Bezug zur Realität zu verlieren und es wurde sehr unterhaltsam. Tarsächlich erinnerte mich der ganze Stil sehr an GTO - Hauptcharakter ist zum Teil infatil, Zeichnungen sind voller Details, immer wieder blitzt Ernsthaftigkeit durch, alle Figuren nehmen sich selber nicht sehr ernst und beide Serien haben haufenweise gute Ideen im Handlungsverlauf. Toll fand ich auch, die Erläuterungen, die es am Ende mancher Kapitel gibt,in denen der Mangaka Infos aus der Entwicklung preisgibt (warum kommt dieser Charakter nicht mehr vor, warum hält er (Hojo) diese Szene heute für nicht so gelungen etc.). Ich liebe solche Blicke hinter den Kulissen (und im Manga-Bereich, gibt es sowas noch viel zu selten). Ich hätte es nach den ersten 50 Seiten nie geglaubt aber...ich bleib dran.








