Liebe, Ehe, Frausein und jede Menge Frust
In der Geschichte begleitet man vor allem Gabriela und ihre Freundinnen durch das Erwachsenenleben. Es geht viel um das Frau-Sein, Beziehungen, Ehe, Familie und die Frage, wie unterschiedlich Menschen mit Liebe und Lebensentscheidungen umgehen. Die Bewertung fällt mir bei diesem Buch ehrlich gesagt schwer. Denn rein vom Schreibstil her hat es mir wirklich gut gefallen. Ich mochte die Erzählweise total. Allerdings hatte ich große Probleme mit den Charakteren. Wirklich sympathisch fand ich die meisten Figuren nicht, und teilweise hat mich ihr Verhalten sogar richtig wütend gemacht. Ich konnte oft überhaupt nicht nachvollziehen, wie sie miteinander umgehen. Vor allem bei Gabriela und Germán habe ich mich ständig gefragt, warum sie überhaupt zusammenbleiben. Und auch bei Silvia: Bleibt man hier wirklich nur noch wegen der Kinder zusammen? Sorry, aber das passt einfach überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Beziehung oder Liebe. Spoilerwarnung: Dass sich hier eigentlich alle fremdgehen fand ich ebenfalls schwierig und vielleicht bin ich naiv aber ich hoffe doch sehr dass nicht jede Beziehung/Ehe so endet… Ein Buch, das definitiv Diskussionen auslösen kann.


























