4. Jan.
Rating:5

'Aurelie rannte, als hinge ihr Leben davon ab. Genau das hatte sie vermisst. Das Gefühl der Geschwindigkeit und der Freiheit. Es ging darum, in Bewegung zu sein. Ihre Muskeln zu spüren, ihren Atem, ihren Körper.

Das Wichtigste war, dass sie in Bewegung blieb. Denn wenn sie in Bewegung blieb, war sie lebendig. Wenn sie in Bewegung blieb, war sie im Hier und Jetzt. Und das war ihr schon immer am liebsten gewesen.' Teil III der Triathlon Trilogie habe ich innerhalb weniger Tage verschlungen. Der letzte Teil beschreibt im Grunde den Wettlauf, den Aurelie gegen sich selbst führt. In diesem Teil macht sie die größte Wandlung durch und am Ende freut man sich mit ihr mit. Bei der Szene mit Gustav sind mir Tränen in die Augen gestiegen. Das ganze Event ist so wahnsinnig authentisch beschrieben, dass jeder, der schon einmal einen Wettkampf miterlebt hat, die Emotionen nachempfinden kann. Die wichtigste Erkenntnis bleibt am Ende: es geht nicht um die schnellste Strecke, sondern um den spannendsten Weg. Nicht Höhenmeter zählen, sondern Momente, die den Atem rauben. Das Hier und Jetzt. Und wer man wirklich ist, wenn man vielleicht nicht der oder die Beste ist. Selten, aber der 3. Teil hat mir tatsächlich am besten gefallen. Dankbar für Aurelies Geschichte und traurig, die Charaktere gehen lassen zu müssen! 🙏

Run Away
Run Awayby Kiki SiegBoD – Books on Demand