Ein solides Buch, aber hat mich nicht gecatcht!
Isabella möchte in wenigen Wochen ihr italienisches Restaurant in Honeybridge (wieso habe ich erst gefühlt gegen Ende des Buches gecheckt, dass es in England spielt?? „Honeybridge“ klingt einfach so nach den USA..) eröffnen, direkt gegen über von Etiennes Restaurant. Er ist der Casanova der Stadt und fragt sich, weshalb er nicht zu seiner Konkurrentin durchdringen kann. Isabella aber hat sich nach der Trennung von ihrem untreuen Ex ein Jahr lang Sexverbot aufgelegt (Sex wird hier aber wohl nur sehr eng betrachtet.. haha eng), doch vielleicht gestaltet sich das beim Anblick des sexy Küchenchefs doch etwas schwieriger als gedacht. Honeybridge ist wirklich die perfekte Kleinstadt und fühlt sich auf jeden Fall sehr sympathisch an, dennoch hatte ich sowohl bei Isabella als auch bei Etienne das Gefühl, das ihre Charaktere recht flach ausgefallen sind. Möglicherweise liegt es an der Erzählperspektive in der dritten Person, aber mir sind die Charaktere einfach nicht so richtig ans Herz gewachsen. Ich hätte mir hier mehr Tiefe, mehr Gefühle und mehr Einblicke gewünscht. Selbst wenn mal schwierige Themen angesprochen wurden, blieb es recht oberflächlich. Da bin ich einfach ein Freund von Dramatik, ich möchte die großen Gefühle, ein schweres Schicksal und die dramatischen Momente! Gebt mir Situationen, die mir das Herz brechen und dann wieder zusammensetzen! Dennoch hat mich das nicht so sehr gestört, als dass ich gar keinen Gefallen daran gefunden hätte. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, doch wer die großen Gefühle erwartet, sollte an anderer Stelle suchen.



















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