Wenig erwartet und sehr viel bekommen! Da ich beruflich mit Teenagern arbeite, habe ich mich für ein Rezensionsexemplar beworben. Ich dachte beim Lesen bekommt man kleine Einblicke in einzelne Therapiestunden und habe mich schon darauf gefreut meinen Horizont etwas zu erweitern und andere Perspektiven kennenzulernen. Das wurde auch absolut erfüllt und gleichzeitig so viel mehr! Der Aufbau des Buchs gefällt mir sehr. Zunächst sind die einzelnen Geschichten in Kapitel unterteilt. Diese sind jeweils wieder sinnvoll aufgeteilt - als Leser werden wir erst mal mitgenommen, was überhaupt ist. Zu den einzelnen Krankheitsbild und sogar darüber hinaus erfährt man dann gestützt von wissenschaftlichen Untersuchungen mogliche Ursachen und Abläufe. Anschließen erfährt man konkret zu der Therapie etwas und das Kind selbst kommt über einen selbstgeschrieben Brief zu Wort. Aufgelockert ist dies alles durch passende Bilder und gut getroffenen Vergleichen. Um dem Leser die Spannung nicht zu nehmen, gehe ich absichtlich nicht auf die einzelnen Fälle ein. Wer also Lust auf eine Sammlung hat, die Mut macht, Therapie in einem ehrlichen Licht zeigt und den Horizont erweitert, findet dafür in Dr. Nina Jordis die perfekte Autorin und Psychotherapeutin. Danke für dieses berührende und so wichtige Werk, aus dem ich sehr viel für mich mitnehmen darf!
Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte, auch ohne psychische Krankheit ist das Buch super interessant, weil es einfach aufklärt. So ein Buch würde ich als Pflichtlektüre empfehlen.
Inhalt: Es werden verschiedene psychische Krankheiten vorgestellt und in einem lockeren und interessant aufgebauten Umgang geschildert. Die Krankheiten werden anhand von Patienten Beispielen vorgestellt, diese Patienten sind im Jugendalter und im Buch sind auch persönliche Briefe die für das Buch geschrieben wurden von den Patienten, wie die Patienten die Therapie erlebt haben. Es gibt auch zum Ende des Buchs ein FAQ bei dem Fragen beantwortet werden wie Was eine Psychotherapie ist, wer zur Therapie geht, ob man auch zur Therapie gehen kann ohne seine Eltern darüber informieren zu müssen etc. Bewertung: Ich finde das Buch super interessant und auch echt wichtig. Ich finde so ein Buch als Pflichtlektüre in der Schule, würde auf jeden Fall mehr bringen als irgendein Buch aus dem 17. Jahrhundert zu lesen. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch, weil es einem so viel mit gibt. Man bekommt nicht nur eine Einsicht darin, was es für verschiedene Krankheiten gibt, sondern bekommt auch Ansätze geliefert, wie man sowas bewältigen kann, was bei den langen Zeiten bis man einen Termin bekommt, helfen kann, aber natürlich keine Therapie ersetzt. Ich denke so ein Buch kann auch vielen Menschen die Augen öffnen die Psychotherapie immer als was schlechtes und schreckliches abstempeln. Die persönlichen Briefe in dem Buch machen es einfach noch viel authentischer und geben einem dann noch eine andere Perspektive mit, wie sich Patienten danach fühlen. Das es durchaus auch Patienten gibt, die von Anfang an nicht von einer Therapie überzeugt waren und eine Therapie gar nicht beginnen wollten, kann manchen vielleicht auch die Angst oder die Negativität nehmen. Ich finde das Buch sehr wichtig und würde mich freuen, wenn mehr Menschen dieses Buch lesen würden. Es hilft!

