Am Anfang fand ich das Buch eigentlich ganz nett und bewegend, auch die ganze Art wie Sarah mit ihren Defiziten beschrieben wurde sprach mich echt an, aber leider kippte für mich das Buch ab der Hälfte. Das Zeitgeschehen wurde elendig lang, jeder nur so kleinste Weg in dem Abenteuer wurde in jeder erdenklichen Form beschrieben und während des Geschehens endete das Kapitel und im nächsten ist man in der Vergangenheit- diese hat aber mit dem Gegenwärtigen geschehen nicht unbedingt etwas zu tun und somit war ich mehrfach raus und mein Lesevergnügen dahin. SCHADE dieses Buch hätte echt Potenzial gehabt 😞 Leseempfehlung? Leider Nein!
Ich fand es war eine wunderbare Geschichte mit einer tollen Protagonistin, die sich nach dem Verlust ihrer Bezugsperson in ein für sie komplett untypisches Abenteuer stürzt. Für mich persönlich waren es großartige Themenschwerpunkte (Geschichte, Antiquitäten, Restauration, Bücher, Bibliotheken und ein klein bisschen Schatzsuche).
Wir begleiten Sarah und Ben auf der Suche nach dem verlorenen Teil einer alten Landkarte. Dabei werden auch sehr umsichtig wichtige Themen wie Rassismus, Trauer und Neurodiversität behandelt.
2.5 ⭐️; für mich zu oberflächlich geschrieben, konnte nicht in das Buch einsteigen da mir die Tiefe fehlte
Prinzipiell eine nette Geschichte, aber für mich viel zu langsam und zäh erzählt. Evtl hatte ich aber auch zu hohe Erwartungen an das Buch.
Zufällig in der Buchhandlung drübergefallen und kanns absolut empfehlen. Habs sehr geliebt … eine kleine Ode ans Anderssein und Bücherlieben
Schöne Geschichte, aber langatmig
Das Buch las sich zu Beginn sehr vielversprechend. Humor, Witz, Emotion… Leider wurde meiner Meinung nach zu viel im Detail erklärt, was die Geschichte unnötig schwer und langatmig gemacht hat. Ich konnte mich irgendwann nur schwer aufraffen weiter zu lesen. Schade, der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen.
Das war ein richtig schönes Wohlfühlbuch. Ich mochte den Humor, die Atmosphäre, wie die Personen beschrieben wurden, die Dynamiken zwischen ihnen und die Rückblicke in die Vergangenheit. Es hätte etwas kürzer sein dürfen. Gegen Ende hat es nachgelassen und war mir dann irgendwie zu drüber.
Ich fand das Buch gut und leicht zu lesen … ich kam schnell in die Geschichte hinein…. die Charaktere werden liebevoll und anschaulich beschrieben…. die Geschichte an sich ist herzerwärmend …. jedoch war es für mich etwas zu viel vorhersehbare Liebesgeschichte…. die ich teilweise auch etwas zu kitschig fand…. Ich hätte mir mehr Spannung und mehr Überraschungsmomente gewünscht …
Ein cozy Abenteuer in der Welt der Bücher, zwischen Bücherjägern, Restaurationen und Bibliotheken.
Während wir im Prolog eine kurze Einführung zur Tabula Peutingeriana erhalten, startet der Roman direkt mit Sarahs Arbeit als Restauratorin. Und es dauert ebenso nicht lange, bis eine spannende Schatzsuche um das fehlende 1. Segment der Tabula Peutingeriana an ihrer Tür anklopft. In gut gewählten Abständen verfolgen wir die Suche von Sarah und Benjamin oder lernen ihre Vergangenheit kennen, als ihre Tante noch lebte. Gäbe es auf diesem Abenteuer nicht das ein oder andere unerwartete Hindernis, geschweige denn Twists, welche die beiden noch sehr herausfordern sollten. Vor allem Sarah, die sich dabei vielen Fragen stellen muss. Für alle, die somit eine cozy Story in der bibliophilen Realität suchen, definitiv eine Empfehlung! ^^
Schöne Geschichte für Buchliebhaber!
leichte Geschichte die berührt aber das fesselnde fehlt
die Geschichte ist gut aber etwas zu wenig fesselnd so das man wirklich weiter lesen will. Die Beziehung zwischen Sarah und Amalia ist faszinierend wie wunderschön und trotzdem traurig
Ein Buch für die (Bücher-)seele, auch wenn es Diese kurzzeitig zerstört, aber auf liebevolle Weise wieder zusammensetzt. Seit langem einmal wieder ein mitreißendes und wundervolles Stück Literatur.
Schön und interessant mit einigen wunderschönen Texten. Manche Handlungen waren jedoch stumpf und vorhersehbar, weshalb es mich nicht 100% überzeugt hat
Ich habe das Buch gerne gelesen und die letzten 200 Seiten waren wirklich gut. Davor hat es sich meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen und ich habe gebraucht bis ich in das Buch gefunden habe. Die Liebesgeschichte fand ich wirklich toll, da sie nicht körperlich beschrieben wurde und trotzdem konnte ich die Liebe zwischen den beiden spüren.

Das Buch Die Bücherjägerin von Elisabeth Beer hat mich leider eher enttäuscht. Bei dem vielversprechenden Titel hatte ich auf eine spannende Geschichte gehofft, aber die Handlung plätscherte für mich zu oft vor sich hin und verlor sich in langen, teilweise ermüdenden Monologen. Obwohl die Grundidee spannend klang – eine Suche nach einer verschollenen Karte quer durch Europa – bleibt die Story überraschend ruhig und konzentriert sich weniger auf Abenteuer, als auf die inneren Entwicklungen und Reflexionen der Protagonistin Sarah. Einerseits wird der melancholische Schreibstil von Elisabeth Beer oft als sehr poetisch beschrieben, und es stimmt, dass das Buch atmosphärisch und gefühlvoll ist. Der Umgang mit Trauer und Verlust ist feinfühlig gestaltet, und Themen wie Akzeptanz von Andersartigkeit kommen dezent und ohne erhobenen Zeigefinger zur Sprache. Diese ruhige, fast schon kontemplative Erzählweise hat sicherlich ihren Reiz, war mir persönlich aber auf Dauer etwas zu eintönig, da ich eine dynamischere Handlung erwartet hatte. Für Leserinnen und Leser, die melancholische Romane und langsame Charakterentwicklungen lieben, könnte das Buch dennoch eine interessante Wahl sein. Mir persönlich fehlte jedoch der Spannungsbogen, den ich mir von einem Buch mit so einem Titel erhofft hatte.
Eine aufregende Reise
Ben und Sarah begeben sich auch eine abenteuerliche Reise: im ersten Moment nimmt man an, um eine verschollene Karte zu suchen....aber je mehr ich in dem Buch versunken bin ,desto mehr hatte ich den Eindruck ,dass es für Sarah auch eine Reise war, um Abschied zu nehmen von ihrer Tante Amalia...und auch eine Reise um zu sich selbst zu finden....und irgendwie auch um die Liebe zu finden. Und wer könnte dazu besser passen als Ben, dessen Charakter ich einfach zu goldig fand. So rücksichtsvoll gegenüber Sarahs Schwierigkeiten Gefühle zu zeigen oder zu deuten. So Gentlemen Like ,wie es heutzutage nur noch wenige Männer sind. Die Autorin hat es wunderbar geschafft, Sarahs Charakter zu beschreiben und macht deutlich,wie schwer es Menschen wie sie in der Gesellschaft haben. Das Einzige was mich etwas gestört hat,waren die etlichen Rechtschreib- und Syntaxfehler. Mir hat das Buch gut gefallen,ich kann es nur empfehlen.
Seltsames Buch. Nicht das, was vorn drauf steht und auch nicht das, was hinten drauf steht. Es werden weder Bücher gejagt, noch ist es ein lustiger Roadtrip mit Schildkröten oder eine spannende Schatzsuche. Es ist irgendetwas mit Liebe und Hin und Her Fahrerei und Erinnerungen an die Vergangenheit der Protagonistin.
Wäre mehr drin gewesen! Nein, dieses Buch und ich sind keine Freunde geworden. Dabei hat mir die Protagonistin Sarah so sehr gefallen. Auch ihre verstorbene Tante Amalia fand ich einfach nur wundervoll und habe mich gerne mit Sarah an Amalia erinnert. Genauso empfand ich Benjamin als sympathisch, der sich zusammen mit Sarah auf den Weg nach Frankreich und England macht, um ein Teil der alten römischen Straßenkarte zu finden. Und auch das Grundgerüst dieser Geschichte hatte wahrlich Potenzial. Und ja, manchmal lese ich gerne ein wenig kitschig, vorhersehbar und leichte Kost zwischendurch. Das hätte diese Geschichte werden können, aber nein, das war sie nicht. Es war stellenweise zu langatmig, um es als leicht zu empfinden. Ich habe es zwar bis zum Ende durchgelesen, weil ich immer wieder auf „den Punkt“ gewartet habe, an dem dieses Buch endlich auf den Punkt kommt und ich den sympathischen Protagonist*innen folgen wollte. Dieser Punkt kam aber nicht wirklich und wurde immer weiter nach hinten hinausgezögert. Stattdessen wurden mir theoretische Informationen vermittelt, die ich nicht gebraucht hätte und zu viele gesellschaftskritische Themen angesprochen, die ich als zu „gewollt“ empfand. Hier hätte es der Geschichte wirklich gutgetan, sich auf die Jagd und die zwischenmenschlichen Beziehungen zu konzentrieren und alles andere etwas zu kürzen. Schade, wäre echt mehr drin gewesen.

"Die Bücherjägerin" überrascht statt mit Spannung mit tiefen Emotionen. Das Buch beschäftigt sich mit Liebe, Verlust und dem Umgang mit Schicksalsschlägen, wobei die Vielfalt der Charaktere die Geschichte trägt. Die Handlung verläuft ruhig, ohne Atemlosigkeit, aber die liebevolle Gestaltung der Charaktere macht das Lesen angenehm. Cover und Design sind wunderschön und verdienen 5 Sterne. Für Fans von emotionalen, ruhigen Büchern eine Empfehlung, auch wenn mich die Geschichte persönlich nicht ganz fesseln konnte und das Lesen auch etwas schleppend voran ging. 💜
Der Schluss ist sehr süss und hat mir gefallen... Manchmal ein bisschen Kitsch - muss sein! Bewertungen: Gesamt: ⭐⭐⭐☆ Protagonisten: ⭐⭐⭐⭐☆ Spannung: ⭐⭐☆ Geschichte: ⭐⭐⭐☆ Cover: ⭐⭐⭐⭐⭐ Schreibstil: ⭐⭐⭐⭐☆
Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung
Ich mochte das Buch , auch wenn man merkt, dass es das Debüt der Autorin ist. Es hätte gekürzt, die Passagen zu Wissen und Land gestrafft und die Auflösung des Geheimnisses um die Karte komplexer sein können. Und wenn Elisabeth Beer noch so trivial nervige & häufige Formulierungen wie "sie/er sog scharf die Luft ein", rauslässt, kann das noch mal was mit uns werden.
Spannend, liebenswert und durchaus informativ
Ich mag Romane, in denen man schnell wie. Sympathie zum Charakter entwickelt. Mit Sarah muss man einfach mitfiebern, fühlen, schmunzeln und lieben
Sarah, Milena, Amalia und Ben haben sich in mein Herz geschlichen. Insbesondere Sarah und Amalia als Charaktere haben mich beeindruckt.Die Buchjägerin ist eine unglaublich schöne, emotionale und auch humorvolle Geschichte, die ich wirklich jedem empfehlen kann. Der Schreibstil ist sehr flüssig und es fühlt sich so an als wäre man ein Teil der Geschichte, vorallem durch die Rückblicke hatte man das Gefühl die Charaktere wirklich zu kennen. Die Geschichte behandelt auch wichtige Werte wie Freundschaft und Familie und die wurden einfach wundervoll umgesetzt.
Zum Teil etwas langweilig, aber als Hörbuch ok.
Eine wirklich süße Geschichte über eine Bücherjägerin und einen Bibliothekar, die sich gemeinsam auf die Suche nach einem verloren Teil einer Karte begeben. Dabei werden auch solche Themen wie Trauer, Verlust, Unsicherheit und Familienprobleme auf ganz wunderbare Weise behandelt. Mich hat dieser Roman ganz vorzüglich unterhalten und mich zum Lachen, aber auch zum weinen gebracht.
Solide ,aber doch etwas langatmig
Ein solides Buch , darüber ,wie wichtig Bücher sind. Und wie sehr Bücher Abenteuer sein können. Die Charaktere sind super schön ausgearbeiteten die Landschaften, die beschrieben werden , laden definitiv zum fantasieren ein. In der Mitte ist es mir persönlich zu langatmig. Trotzdem war es schön, ein Buch zu lesen , welches so inklusive und so nah an der Zeit geschrieben ist.
Naja, ist ok
Ich muss sagen, ich hatte mehr erwartet. Auch die Rückseite hatte mir mehr versprochen als es dann war. Es ging mehr um Liebe als um die spannende Suche nach dem fehlenden Teil einer Karte. Für zwischendurch mal ganz nett.
Sommerlektüre, die Spaß macht
Starker Anfang, aber alles danach war leider ne Enttäuschung. Irgendwie wenig glaubhafte Entwicklung der Hauptfigur, langweiliger Plot, vorhersehbares Ende. Und wer auch immer hier lektoriert hat, sollte wohl mal die Autokorrektur arbeiten lassen
Kurzweilig, unterhaltsam, nur kleiner Spannungsbogen
„Die Bücherjägerin „ von Elisabeth Beer ist ein wundervoller Roman über zwei Schwestern, wie sie verschiedener nicht sein könnten, eine liebevolle „etwas andere“ Tante, Bücher, alte Karten und ein Roadtrip mit Strassenatlas und Schildkröten, der Sarah und Ben auf der Jagd nach einer Karte durch verschiedene Länder und jede Menge Gefühle treibt. Suche ist hier ein wichtiges Thema- die Suche nach der Rettung aus dem Schuldenberg, nach Sinn, nach Liebe und Partnerschaft, nach Familie und nach Orientierung und Halt. Elisabeth Beer schreibt sehr schön, authentisch- sie hatte mich gleich in ihrem Bann. Ich bin quasi mitgereist, habe Jean und Emilia kennengelernt, Bens Familie und mit Sarah und Ben mitgefiebert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen - ganz klare Leseempfehlung von mir!
Eine verschollene Karte, ein wilder Roadtrip, Trauerbewältigung und ein bisschen Sinnsuche
Seltsame Umstände bringen die Restauratorin Sarah und den Bibliothekar Ben zusammen und es beginnt eine spannende, gemeinsame Suche nach einem verschollenen Kartenfragment aus der Römerzeit. Der Roadtrip führt die beiden nicht nur durch verschiedene Länder, sondern nach und nach zueinander. Neben der sich feinfühlig anbahnenden Liebesgeschichte, führen auch viele Rückblicke in Sarahs Vergangenheit und versuchen so die besondere Verbindung zwischen Sarah und ihrer kürzlich verstorbenen Tante zu beschreiben. Denn trotz der Aufregung der Reise, versucht sie auch den Verlust zu verarbeiten. Wunderbar geschriebener Roman über das Anderssein, besondere Familienverhältnisse und den Mut, etwas zu wagen. Trotz einiger weniger langatmiger Passagen, war das Buch sehr kurzweilig. Die Charaktere wurden liebevoll ausgearbeitet und es hat einfach Spaß gemacht, sie auf ihrer Reise zu begleiten. Erstaunlicherweise mochte ich die Rückblicke am liebsten 📖🥰🚗
Prinzessin im Papierpalast
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und das ist ja immer so eine Sache. Ich finde den Gedanken immer schön, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, was für ein Buch mir gefallen könnte (außer natürlich wenn das Buch mir dann gar nicht gefällt und ich mich frage, ob mein Mitmensch mich überhaupt kennt). Bei diesem Buch wurde aber genau mein Geschmack getroffen. Ich liebe es Bücher über Bücher zu lesen und das ist hier definitiv der Fall. Es war sehr interessant in die Welt der Restauration von Büchern und alten Papieren einzutauchen. Auch die Reise von Ben und Sarah war spannend. Ich konnte mitfühlen, was die beiden erlebt haben und sich dabei näher gekommen sind. Ich mochte auch den Aufbau des Buches mit den Rückblicken in Sarahs Vergangenheit. An dieser Stelle muss ich Elisabeth Beer für die Charaktere loben, die sie geschaffen hat. Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem ich mich so in den Charakteren wiedergefunden habe und bei deren Gedanken ich so emotional geworden bin. Nun gab es ja die Kritik, dass in dem Buch zu viele verschiedene Themen behandelt wurden und dem kann ich auch zum Teil zustimmen. Aber ich sehe das eher positiv. Ich würde gern noch mehr über Sarahs und Bens Gedanken zu den Themen lesen, um sie mehr zu vertiefen und nicht nur oberflächlich zu behandeln. Außerdem finde ich das irgendwie auch menschlich. Mich beschäftigen auch viele Dinge gleichzeitig und das Buch hat mich zu noch weiteren Dingen angeregt. Mich haben vor allem Fragen zur Erziehung nachdenklich gemacht. Für alle die das Buch schon gelesen haben: Ich sag nur „Weihnachtsmann“ … (P.S.: Ich liebe die Kapitelüberschriften. Die Art dieser ist in neuen Büchern so selten, aber doch so wunderbar und passt wirklich zu diesem Buch.)

Sarah ist Bücherjägerin und Restauratorin und ein bisschen eigen. Nach deren Tod muss sie das Geschäft ihrer Tante allein führen und sich aus einem Schuldenberg kämpfen. Also passt es ihr eigentlich überhaupt nicht, als plötzlich ein Mitarbeiter der British Library vor ihrer Tür steht und ihr einen unmöglichen Auftrag bietet: Eine verschollene mittelalterliche Straßenkarte aufspüren. Doch als Jägerin kann sie der Herausforderung nicht widerstehen und ist schon bald mit ihren Schildkröten Bonnie und Clyde auf dem Rücksitz unterwegs auf den Spuren längst vergessener Zeiten…
Die meisten Menschen würden Sarah vermutlich als total seltsam beschreiben. Sie hat Schwierigkeiten damit, andere Menschen zu verstehen, die ja irgendwie nie das sagen, was sie meinen. Emotionen sind verwirrend und meistens zu viel und meistens geht ihr die Welt einfach auf den Zeiger. Sarah ist herrlich unkompliziert auf ihre Weise, rational und direkt und dabei auch ziemlich witzig. Ihre Sicht auf die Welt ist auf jeden Fall sehr einzigartig. Wer in dieser Geschichte große Spannung oder eine echte Jagd durch Auktionshäuser erwartet, ist falsch, die Autorin hat ihr Augenmerk eher auf die Atmosphäre und die Beobachtung der Welt gelegt und dabei die Liebe zum Buch auf jeder Seite verewigt. Am Ende ging alles ein bisschen schnell, vorher manchmal etwas zu langsam, doch am Ende bleibt ein Lächeln, das direkt aus den Seiten zu leuchten scheint. Die Bücherjägerin ist eine einfühlsam-witzige Entdeckungsreise durch reale und ausgedachte Welten, die uns daran erinnert, dass jeder die Welt ein bisschen anders sieht und sie dadurch nur bunter wird.

Das Buch wurde lange Zeit sehr gehyped in der Bücherwelt. @lies.das.mal hat es mir vermacht und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Anfangs erschien mir noch alles recht wirr und ich konnte irgendwie nicht so richtig in die Geschichte hineinwachsen. Das wurde nach etwa der Hälfte des Buches besser, als ich die Charaktere besser kennenlernen konnte. Generell habe ich mich zwar wohl gefühlt in der Geschichte und alles in allem hatte es auch einen Charakter von Schnitzeljagd, was mir sehr gut gefallen hat, aber trotzdem konnte es mich am Ende dann leider doch nicht ganz überzeugen. Es war einfach zu viel Verschiedenes, was hier thematisiert wurde. Jedes einzelne Thema darin sehr wichtig, aber am Ende einfach zu viel auf einmal. Ich bin trotzdem froh, dass ich es gelesen habe, denn die Protagonist*innen sind mir sehr ans Herz gewachsen und haben in einigen Situationen mein Herz erwärmt.
Ein Buch über die Liebe zu Büchern, kauzige Persönlichkeiten, Trauer und so vieles mehr. Ich habe mich oft in dem Buch und in der Protagonistin wiedergefunden. Es ist ein herzerwärmendes und humorvolles Buch für jeden der Bücher liebt. Für mich ein Highlight.
Große Liebe für dieses Buch! 🥹🐢🐢
Vorhersehbar, aber eine lesenswerter Roman.
"Monotoner Unterhaltungswert der für Zwischendurch reicht“
Die Bücherjägerin ist ein schönes Buch über Trauer, Trauerbewältigung und den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen. Verpackt werden diese Themen in die Geschichte von Sarah, die nach dem Tod Ihrer Tante ihr Unternehmen erbt und dort mit einigen Herausforderungen konfrontiert wird. Auf dem Weg eine dieser Herausforderungen zu bewältigen, begleiten wir sie … Ich mochte Sarah wirklich gerne, auch Ihre Ansichten, besonders die Meinung, die sie ggü. Ihrer Schwester zu ihrer Ehe vertritt, hab ich geteilt. Dennoch war mir immer alles zu perfekt. Weder Sie noch Benjamin scheinen Ecken und Kanten zu haben. Beide sind genau das, was man einen perfekten Menschen verstehen würde und das wurde mir auf Dauer zu langweilig. Das Buch ist eine gute Mischung aus realistisch und fantasievoll. Hier und da hat sich die Geschichte etwas gezogen und der rote Faden war im Mittelteil auch weg. Jedoch reicht der Unterhaltungswert für zwischendurch.
Ich mochte den frischen Schreibstil der Autorin, die absolut liebenswerte Protagonisten und die zarte Liebesgeschichte. Ein wunderbares Buch.
Ein lesenswertes Buch
Zum Buch: Unsere Protagonistin Sarah lebt in der Villa ihrer verstorbenen Tante Amalia. Diese hatte Sarah und ihre Schwester aufgezogen, nachdem deren Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Amalia war Bücherrestauratorin und immer auf der Jagd nach seltenen Büchern und Sarah hat denselben Beruf ergriffen. Eines Tages taucht der Engländer Ben auf, der ein seit Jahrhunderten verschollenes Teil einer berühmten römischen Straßenkarte sucht, welches Amalia angeblich gefunden hat. Ben möchte mit Sarah auf die Suche gehen, doch die junge Frau hat mit ihrem nicht diagnostizierten Autismus Probleme mit ihrer Umwelt und verlässt nicht recht gerne ihre gewohnte Umgebung. Schließlich kann sie der attraktive Mann doch überreden und so begeben sich die beidenauf die Suche nach dem vermissten Kartenteil. Zuerst führt sie der Weg nach Frankreich zu Sarahs Bekannten wo sie mehr Informationen erhalten und so geht es weiter nach England. Sarah öffnet ihr Herz nicht nur der Reise sondern auch dem sympathischen Ben. Zum Buch: Die Autorin baut immer wieder Rückblicke in die Kindheit und Jugend Sarahs ein und auf die enge Beziehung zu Amalia. Mich hat dieser Roman sehr berührt, vor allem das Einbauen gesellschaftskritischer Themen. Der Schreibstil hätte mir sehr gut gefallen aber störend fand ich in diesem Roman das Gendern. Frau Beer verwendet mal das Sternchen, mal das Binnen-I dann lässt sie alles weg, sowas brauche ich nicht. Ansonsten fand ich das Buch und die Geschichte gelungen und zählt sicherlich zu meinen Lieblingen! #

Sehr schöne Sequenzen zur Trauerbewältigung.
Nach dem Tod ihrer Tante Amalia erbt Sarah das gemeinsame Bücherjäger-Geschäft. Für Sarah gibt es nicht Schöneres als Bücher zu jagen, Karten zu sammeln oder Manuskripte zu restaurieren. Generell kann sie mit Büchern besser umgehen als mit Menschen. Eines Tages steht ein junger Bibliothekar aus London vor ihrer Tür und behauptet, Amalia hätte kurz vor ihrem Tod versprochen für ihn eine alte römische Strassenkarte zu finden. Sarah packt ihre Schildkröten ein und begibt sich auf mit ihm auf die Suche, wobei sie mehr findet als erwartet. Die Geschichte ist generell eher leise, aber auch sehr gefühlvoll. Besonders die Verarbeitung der Trauer um ihre Tante fand ich berührend. Die eigentliche Handlung geht aber unterwegs etwas verloren und wurde dann am Ende, hoppla hopp, noch schnell möglichst dramatisch abgehandelt. Das fand ich schade. Mein Fazit: Die Erzählung plätschert leise vor sich hin und bringt einige wertvolle Zitate zum Thema Trauern mit. Aber richtig vom Hocker konnte sie mich nicht hauen. 3 Sterne.
Für jeden BücherFan ein muss 😉
Ich bin mit keinen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Der Klappentext klang spannend und es ging um Bücher 🙈♥️ Aber es ist so viel mehr. Mit Sarah haben wir eine etwas andere Protagonist, die immer noch mit dem Tod ihrer Tante zu kämpfen hat und versucht ihren Weg in der Welt zu finden. Da taucht Ben auf und unterbreitet Sarah ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Schatzreise durch Frankreich und England. Ich muss sagen, die ständigen Flashbacks waren gewöhnungsbedürftig, aber sie machen im Nachhinein so viel Sinn. Sie geben den Figuren eine Tiefe und Verständlichkeit, die einfach perfekt gepasst hat. Es war so eine Freude dieses Buch zu lesen. Eine klare Empfehlung an alle die Bücher lieben 🫶🏻
Eine Schnitzeljagd nach einem verschollenen Stück Landkarte. Sehr unterhaltsam, emotional und spannend klare Leseempfehlung.

Diese Buch lag jetzt auch sehr lange auf meinem SuB, bis ich es jetzt endlich gelesen habe. Und es war auch ein sehr gehyptes Buch, dass ich damals sehr viel auf Insta gesehen habe und es auch fast nur in den höchsten Tönen gelobt wurde. Leider habe ich es nicht so gut gefunden. Für mich hat es sich sehr gezogen, z.T. fand ich es sogar langweilig. Erst zum Ende hin nahm es für mich an Fahrt auf und es wurde interessant. Die letzten ca. 150 Seiten habe ich dann auch an einem Stück durchgelesen. Dabei lag es nicht an den Charakteren. Ich mochte Sarah und Ben, aber auch Milena und Amalia. Ich fand auch die Geschichte um die früh gestorbenen Eltern und den Verlust von Amalia traurig. Auch die Suche nach einem verlorengegangenen Stück Karte klingt nach einem tollen Abenteuer. Aber es hat mich einfach nicht mitreißen können. 3/5 ⭐️, mehr ist für mich nicht drin.
Wer hier ein Action-/ Abenteuerbuch erwartet, wird enttäuscht. Der Titel lässt etwas anderes erwarten. Mich hat das Buch und der Schreibstil dennoch total überzeugt. Die letzten hundert Seiten wurden regelrecht verschlungen. Schönes Buch & gute Story, die nicht nur die schönen Dinge im Leben zeigt indem es Themen wie z.B. Trauer, ehrlich mit einfließen lässt.
Ein guter Debütroman/ gut zu lesen- gut für Bücherliebhaber. Es geht um viele Themen in diesem Buch- um Bücher, Karten, Bücherrestauration…. bei diesem Titel ja zu erwarten. Aber auch ( und für mich besonders präsent) das Thema Trauer, Verlust, Erinnerungen. Mit einer Protagonistin Sarah, die sehr zurückhaltend ist und mit einem Bibliothekar Benjamin den verlorengegangene Teil einer Karte sucht. Gut/ nett/ angenehm.
Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinauszugehen. Du betrittst die Straße, und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen. (S. 70) Elisabeth Beers Debütroman "Die Bücherjägerin" führt uns durch die faszinierende Welt der introvertierten Sarah, einer Bücherjägerin, Kartensammlerin und Restauratorin. Die Geschichte beginnt nach dem Tod ihrer Tante Amalia, als der Bibliothekar Benjamin auftaucht, um eine alte römische Straßenkarte zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die nicht nur geografisch, sondern auch emotional und literarisch tief geht. Die Autorin, Elisabeth Beer, 1989 in Westfalen geboren, verbindet in ihrem ersten Roman "Die Bücherjägerin" ihre Leidenschaften für Literatur und Reisen, nachdem sie Komparatistik studiert und in Berlin ihren Lebensmittelpunkt gefunden hat. Die warmherzige und feinhumorige Erzählung widmet sich Themen wie Familie, Abschied, Liebe und der Magie der Bücher. Leider sind mir von beginn an einige Rechtschreibfehler ins Auge gestochen, die das Leseerlebnis getrübt haben - im Falle einer Neuauflage soltlen deise unbedingt korrigiert werden. zwei Beispiele: unter den Ästen des Apfelbaums geschaukelt und wei springen auf den Rasen geübt (S.12) Der Gedanke daran, dass ich Jean eine Karte geschickte hatte, um ihn zu Amalias Beerdigung einzuladen, versetzte mir einen Stich in der Brust. (S.61) Ich finde es hingegen toll, dass sich die Autorin um diskriminierungsfreie Sprache bemüht. Allerdings gelingt ihr dies nur teilweise. Bspw. wird mehrmals "dunkle Haut" erwähnt, aber weiße Personen, nicht explizit als weiß ausgewiesen was sie zur Norm werden lässt. Einmal ist auch von "Idiotie" die rede. Einem Ausdruck, der mit den Gräueln des 2. Weltkriegs und den Verbrechen an Menschen die behindert wurden und werden in Zusammenhang steht und daher nicht verwendet werden sollte. Das Buch behandelt jedoch wichtige Themen wie Rassismus, Feminismus, Krankheit, Vielfalt und Diversität, Kapitalismus, Patriarchat und Heteronormativität, Religion und Geschichtsschreibung. Besonders beeindruckend sind die Verweise auf zahlreiche andere Bücher, die die Leseliste erweitern und die Liebe zur Literatur vertiefen. Die Idee mit den Listen (Liste zum Überleben, Ein paar Regeln das Reisen betreffend, Liste der Dinge, die mich erinnern) fand ich genial und bringt Abwechslung beim Lesen. Leider stört wiederum das uneinheitliche Gendern den Lesefluss. Die Intention der Autorin, durch die abwechselnde Verwendung von genderneutraler Sprache, Binnen-I, generischem Maskulin und feminin sowie dem Asterix (*) alle Leser:innen zufriedenzustellen und anzusprechen ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Meinen Lesefluss hat es gestört und ich hätte es lieber einheitlich gehabt. Schmunzeln musste ich über das Trauer-Modell nach Elisabeth Kübler-Ross, welches wir in der Uni auch gelernt haben - Toll fand ich die verweise auf zahlreiche andere Bücher - meine must-read Liste ist dank dem Buch um einige Bücher reicher. Die Charaktere waren sehr gut gezeichnet - allen voran hat mich die außergewöhnliche Protagonistin Sarah, die im Buch eine große Entwicklung durchmacht, verzaubert. Neues erfahren habe ich zum Thema "weiblicher Autismus". Ich habe bisher nie davon gehört, war allerdings wenig überrascht, dass der "gender health gap" auch hier zu finden ist nämlich indem Autismus bei Mädchen weniger oft und viel später diagnostiziert wird weil, mal wieder, hauptsächlich an Männern geforscht und die Symptome an ihnen festgemacht wurde. An dieser Stelle möchte ich euch meine liebsten Textstellen nicht vorenthalten: Der Riss, den das Verschwinden von jemandem reißt, wird nur durch die Zeit abgeschliffen an den Rändern, aber das Loch bleibt und lässt sich nicht wieder auffüllen. (S. 14/15) "Ich wollte Ihnen noch mein Beileid aussprechen, Fräulein von Richtershofen", sagte er. Ich wartete. Es entstand eine Pause. "Generell sagt man dann Danke", sagte er schließlich. "Generell haben Sie mir noch gar kein Beileid ausgesprochen, sondern es nur angekündigte", sagte ich. (S. 26) Wenn man nicht früh lernt zu glauben, dass es noch Wunder gibt, dann lernt man es später gar nicht mehr. (S. 32) Wir kriegen das schon hin. Was genau wir wieder hinkriegen mussten, hat sie nie so genau erklärt, aber es wurde zum neuen Takt unserer Kindheit, die Antwort auf alle Fragen, die Lösung für alle Probleme und in den ersten Jahren nach dem Tod meiner Eltern die einzige Konstante, an der ich mich festhalten konnte. (S. 37) Das Wunder stand ihm ins Gesicht geschrieben, selbst ich konnte den Ausdruck kindlicher Freude darin lesen, als er eine Erstausgabe von Alice in Wonderland entdeckte. Er sah mich an, als hätte ich ihm höchst- persönlich die Wandschranktür nach Narnia aufgestoßen. (S. 41) Es ist schwierig, den Menschen zu vertrauen, wenn alles, was du als Verbindung zu ihnen hast, ein Glaube in ihre Worte ist, als wäre die Welt aus Sprache gemacht. (S. 61) Sprechen ist die einzige Möglichkeit, einander zu verstehen. Fragen zu stellen, den anderen ernst zu nehmen und zuzuhören (S. 83) In den Büchern stecken unser aller Geschichten und all die, die noch hinzukommen, und auf sie aufzupassen, ist eine wichtige Aufgabe. (S. 84) Stille und Ungesagtes sind genau wie Pausen in der Musik, sie sind ebenso wichtig wie die Tone selbst, um ein Stück zu ergeben, eine Geschichte zu erzählen. (S. 94) Das ist einer der Gründe, warum ich Bibliothekar geworden bin, sagte er. Weil es so wichtig ist, dass wir uns erinnern, auch an die schrecklichen Dinge. Vielleicht gerade an die. Und weil ich sehen wollte, wie neues Wissen hinzukommt, andere Stimmen zu Wort kommen und ihre Geschichte erzählen. (S. 126) Ein Ungeheuer zu sein, hat nichts mit dem Aussehen zu tun. Das Monster ist im Leben nicht immer der offensichtlichste Kandidat. Es ist wichtig, die eigenen Ängste nicht mit der Realität zu verwechseln. (S. 158) Immer wenn ich das Meer sehe, denke ich an den Sternenhimmel. So oft, wenn wir etwas Schönes, leuchtend Helles sehen, vergessen wir die Dunkelheit, die es erst sichtbar macht. (S. 179) Manchmal ist Trost so schmerzhaft wie die Wunde selbst. (S. 195) Die Welt ändert sich nicht zum Besseren, wenn wir nicht selbst daran arbeiten. (S. 288) Die Magie der Sprache steckt darin, dass gegen alle Unwahrscheinlichkeit jemand etwas erzählt, was jemand anderes verstehen kann. (S. 294) Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn alles andere verschwindet. (S. 315) "Die Bücherjägerin" bietet einige schöne, lehrreiche und unterhaltsame Lesestunden. Dennoch plätschert das Buch so vor sich hin, es hat ein paar Spannungsbögen aber alles in allem hatte ich nicht den Drang es nicht mehr weglegen zu können. Im Gegenteil.: Teilweise haben sich die 360 Seiten sehr gezogen... Die Bewertung von 3 von 5 Sternen spiegelt die gemischten Gefühle wider.
Eigentlich fand ich den Plot spannend, eigentlich lässt sich der Roman auch einfach lesen und eigentlich mag ich auch die Protagonisten echt gerne, aber leider hat mich die Geschichte zwischendurch immer wieder verloren, weil sich die Autorin in langatmigen Details und der manchmal lehrerhaften Weitergabe von Wissen festgekrallt hat. Ein bisschen mehr Antrieb, mehr Geschwindigkeit, hätten dem Buch gut getan und vielleicht auch ein klein wenig Spannung erzeugt. So bleibt das Buch flach, zwar gut lesbar, aber ohne Nachhaltigkeit, was wirklich schade ist. Potential war definitiv vorhanden.
Ein Buch dass zum romantisieren des Lebens einlädt.
Mit „Die Bücherjägerin“ hat Elisabeth Beer einen so wunderbar liebevollen Roman geschrieben, der einem die Tore zum Papierpalast öffnet und uns mitnimmt auf eine Reise voller Listen, Lebensweisheiten und Liebe. Bücher über Bücher oder Buchläden oder Bibliotheken sind wohl echte Klassiker unter der Belletristik und für dieses bin ich sehr dankbar. Ein Buch zum Wohlfühlen, aber mit einem Funkeln in den Augen, dass einen nicht loslässt bis man die letzte Seite umgeblättert hat. Sensibel und mit viel Herz wird die Geschichte von Sarah erzählt die als Restauratorin und Bücherjägerin arbeitet und deren Leben einen Neustart beginnen soll, nachdem ein Bibliothekar an ihrer Tür klopft, um auf die Suche nach einer alten Karte zu gehen. Das Buch fängt die Realität ein mit ihren Zwängen, Gerüchen, Normen und Farben, sozialen Geflechten und Wetterphänomen und bietet durch die Hinwendung zu all dieser Vielfältigkeit unserer Welt, so viele Lehren über Geschichte(n) dass es unmöglich sein sollte ihnen jemals wieder den Rücken zu kehren.

















































