Hörbuch. Dialog zwischen einem Mann (Schriftsteller) und einer Frau (Psychotherapeutin) in einem Zugabteil auf der Fahrt von Wien nach München. Unterhaltsam und selbstironisch.
Der Meister der Dialoge hat mich enttäuscht.
Ein alternder Schriftsteller und eine jüngere Frau fahren gemeinsam mit dem Zug von Wien nach München. Sie kommen ins Gespräch. Was teils humorvoll beginnt, endet in einem pseudophilosphischen Dialog über die Liebe. Ich habe die Ankunft in München herbeigesehnt und bin am Salzburger Bahnhof vorzeitig ausgestiegen.

Als säße ich auch im Zug! 😃
Zugfahren wirkt oft langwierig und langweilig. Doch Daniel Glattauer hat mir dieses Vorurteil völlig umgedreht. Fremde Begegnungen, Zwischenmenschlichkeiten und Geheimnisse machen die Reise überraschend spannend. Wer sich auf Gespräche mit Fremden einlässt, kann viel Interessantes erfahren.
Ein kleines und unterhaltsames Buch. Das Gespräch zwischen den zwei Protagonisten wird im Laufe des Buches immer interessanter. Und das tatsächliche Ende kommt sehr überraschend.
Belanglose Konversation während einer Zugfahrt
Die Unterhaltung zwischen den beiden Reisenden dümpelt ebenso dahin wie der Zug von Wien nach München. Keine tieferen Erkenntnise, nicht mein Humor. Anfangs erinnerte mich die Konversation an einen Loriot Sketch.... Ich hätte vermutlich bereits einige Stationen vor Erreichen des Zielortes aussteigen sollen. Auch die Offenbarung der Therapeutin am Ende rettet die Geschichte nicht - zu gewollt, zu konstruiert. Seit langem leider ein Buch, das mir gar nicht zugesagt hat.
Ein kluger, kurzweiliger und dialogstarker Roman mit feinem Humor und einer besonderen Atmosphäre.
Daniel Glattauer schafft es, aus einer scheinbar ganz unspektakulären Situation einen Roman zu machen, der überraschend viel Tiefe entwickelt. Eine Zugfahrt, ein Abteil, zwei Menschen und ein Gespräch, das immer persönlicher wird. Klingt ruhig? Ist es auch. Aber auf diese angenehm kluge, feinsinnige Art. 🚆 "In einem Zug" lebt fast komplett von Dialogen, Zwischentönen und den Gedanken seines Protagonisten. Genau das ist die große Stärke des Buches. Ich mochte besonders diesen Mix aus Wortwitz, leiser Ironie und den kleinen Beobachtungen, die oft mehr sagen als lange Erklärungen. Man fühlt sich beim Lesen fast wie ein stiller Mitreisender im Abteil. 👀 Obwohl äußerlich nicht viel passiert, entsteht eine spannende Dynamik zwischen den Figuren. Gerade dieses Wechselspiel aus Nähe, Distanz, Charme und unterschwelliger Reibung hat das Buch für mich getragen. Es ist kein lauter Roman, sondern einer, der sich über Sprache, Atmosphäre und kluge Dialoge entfaltet. 💬 Besonders gefallen hat mir, wie das Buch Fragen über Liebe, Beziehungen, Selbstbild und Lebensentwürfe aufwirft, ohne sich dabei zu schwer oder belehrend anzufühlen. Es liest sich leicht, hat aber trotzdem genug Substanz, um noch ein bisschen im Kopf zu bleiben. Genau diese Mischung fand ich sehr gelungen. ❤️ Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo oder noch etwas mehr emotionale Wucht gewünscht. Wer viel Handlung erwartet, könnte das Buch stellenweise als zu ruhig empfinden. Für mich hat es aber insgesamt trotzdem sehr gut funktioniert. Gerade wegen seiner konzentrierten, fast kammerspielartigen Art. 🎭 Fazit: Ein kluger, kurzweiliger und dialogstarker Roman mit feinem Humor und einer besonderen Atmosphäre. Keine spektakuläre Story, sondern ein reizendes Buch, das von Gesprächen, Gedanken und Zwischentönen lebt. Für mich eine starke, elegante Lektüre für zwischendurch. ✨

(Büchergilde Gutenberg) Zwei Menschen. Ein Zug. Und sehr viele Fragen zur Liebe. Klug, leicht und sehr gut geschrieben.
In „In einem Zug“ treffen zwei Menschen zufällig auf einer Zugfahrt aufeinander. Aus einem Gespräch entsteht ein Austausch, der immer persönlicher wird. Zwischen Haltestellen, Landschaften und vorbeiziehender Zeit sprechen sie über Beziehungen, über Erwartungen und darüber, was Liebe eigentlich ist – und sein kann. Daniel Glattauer nutzt das reduzierte Setting des Zuges, um sich ganz auf Sprache und Dialog zu konzentrieren. Der Roman ist weniger Handlung als Gespräch. Es geht um Perspektiven auf Liebe, um Selbstbilder und darum, wie Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen. Die Dialoge sind schnell, pointiert und oft sehr ironisch. Ich musste beim Lesen immer wieder lächeln. Der Stil ist klar und angenehm zu lesen – genau das, was ich an Glattauer mag. Besonders gut funktioniert für mich das Setting im Zug. Es schafft Nähe, ohne dass die Figuren einander wirklich kennen müssen. Und das Ende hat mich überzeugt. Ruhig, stimmig und genau passend zur Geschichte. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil In einem Zug zeigt, wie viel in einem Gespräch stecken kann. Und weil der Roman mit Sprache, Tempo und Gefühl überzeugt. #InEinemZug #DanielGlattauer #Dialogroman #LiebeUndPerspektiven #Ironie #5Sterne
Eine etwas andere Liebesgeschichte!
Habt ihr auch Bücher, die euch erst überhaupt nicht ansprechen und dann wollt ihr sie aber doch lesen? So ging es mir mit "In einem Zug" von Daniel Glattauer. Das Cover ist schön bunt und passt thematisch wunderbar zum Titel und auch der Klappentext reiht sich dazu passend ein, aber irgendwas hat gefehlt, um meine Neugierde zu befeuern. Deshalb hat es etwa zwei Jahre gedauert, aber nun habe ich zum Hörbuch gegriffen und die Geschichte, die sich hinter dem Titel verbirgt war doch ganz anders als alles was ich erwartet habe. Es handelt sich um einen Dialog zwischen Autor Eduard Brünhofer und der Psychologin Catrin Meyr, die sich auf einer Zugfahrt nach München kennenlernen. Ich habe erwartet dass es sich dabei hauptsächlich um Small Talk handelt, der stellenweise tiefere Themen streift, wie es manchmal passiert, wenn man sich mit einer ausenstehenden Person unterhält, die man vermutlich nie wieder trifft. Doch während Catrin der Liebe auf die Spur kommen will und Eduard sich immer wieder unter ihren Fragen windet, entsteht ein Gespräch, das sowohl klug als auch witzig ist, leicht fließt und doch Tiefgang hat. Zwischendurch hat sich die Reise ein bisschen gezogen, was vermutlich der Teil der Geschichte ist, in dem man sich voll und ganz auf die Liebe einlassen muss, ohne zu hinterfragen, wohin die Reise geht. Insgesamt war die Geschichte schön anzuhören, nett für zwischendurch und erfrischend anders. Trotzdem nicht ganz meine Art von Buch.
Ein Zug. Zwei Fremde. Ein Gespräch, das alles verändert. Der einst gefeierte Autor Eduard Brünhofer trifft auf die unbeirrbare Therapeutin Catrin Meyr und plötzlich geht es nicht mehr nur um Smalltalk, sondern um die ganz großen Fragen: 💭 Was bedeutet Liebe wirklich? 💭 Wer darf darüber schreiben und warum? 💭 Und was bleibt von einer Ehe, wenn man ehrlich zurückblickt? Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich zu einem intensiven, klugen und teilweise entlarvenden Dialog über Beziehungen, Erwartungen und Selbsttäuschung. Besonders stark: die pointierten Wortgefechte, die mal humorvoll, mal schonungslos ehrlich sind. Man spürt schnell hier sitzt niemand wirklich „im sicheren Abteil“. 🚆 👉 Für alle, die tiefgründige Gespräche lieben und sich gern zwischen den Zeilen verlieren. 👉 Für Fans von Dialogromanen mit Witz und psychologischem Feingefühl. 💬 „Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?“ Vielleicht genau dieses Buch.
Da schläft einem ja das Gesicht ein…
Die Gedanken eines alten, uninspirierten Schriftstellers zuhören zu müssen, hat mir einiges abverlangt. Seine Ausschweifungen über das „ünch“ in München, seine inneren Monologe wie er denn jetzt mitteilen kann, dass er aufs Klo muss, seine Gedanken zu jedem einzelnen Halt (Am Ostbahnhof in München gibt es die boulderhalle oder Linz assoziiert man mit Linzer Plätzchen) haben mich meist nur den Kopf schütteln lassen oder ich bin abgedriftet. Es wird etwas besser, als der Schriftsteller zum Alkohol greift und der Plottwist aufgelöst wird. Aber dieser rettet nicht wirklich die Geschichte, sondern lässt einen wieder nur den Kopf schütteln.
Zwei Zugreisende von Wien nach München. Eine junge Frau, ein in die Jahre gekommener Autor von Liebesromanen. Ein Gepräch über das Leben, die Liebe und die Frage, was befähigt einen Schriftsteller über die Liebe zu schreiben? Das Hörbuch hat mich überraschend gut unterhalten. Guter Sprecher. Ich mochte die Schreibweise, die Fragestellungen, den Humor und den Plottwist.
Für mich ein Lesevergnügen
Eduard, Autor von Liebesromanen, aber schon lange kein neues Buch veröffentlicht, teilt sich im Zug das Abteil mit einer jungen Dame, Catrin. Diese versucht Eduard in ein Gespräch zu verwickeln. Eduard, alte Schule, ist zu höflich, um die Fragen unbeantwortet zu lassen. Diese gehen recht schnell in eine persönliche Richtung. Catrin möchte wissen, was er von der Liebe hält (sie weiß, dass er Liebesromane schreibt). Eduard hält sich (trotz oder wegen des Alkohols) tapfer und verteidigt selbstbewusst seine Sicht zu dem Thema “Liebe”. Ich mag den Hauptdarsteller in dem Roman sehr. Ich finde er hat sich gut gegen den Beschuss von Catrin zur Wehr gesetzt. Sie finde ich sehr unsympathisch. Teilweise übergriffig und überheblich. Auch wenn in dem Buch tatsächlich nicht viel passiert, hat es mir wahnsinnig viel Spaß bereitet es zu lesen. Dank Eduard!
Kurzweilige Lektüre
Daniel Glattauer hat sich damals mit „Gut gegen Nordwind“ in mein Herz geschrieben. Seitdem bin ich mir sicher, dass ich seine Bücher blind kaufen kann. „In einem Zug“ habe ich beim Bummel durch den Thalia mitgenommen und fand die Idee das Gespräch zweier Menschen über die Liebe zu verfolgen, reizvoll. Ich fand es, wie erwartet, toll. Die Dynamik der beiden Protagonisten fand ich schön erzählt. An manchen Stellen konnte ich Eduards Verwunderung über manche Fragen verstehen, wäre mir nicht anders gegangen 😅 aber den Hintergrund dessen erfährt man ja zum Ende hin. Alles in allem ein schönes, kurzes Buch, dass ich das erste sonnige Wochenende auf dem Balkon genossen habe. 4 ⭐️
Ich fand das Buch sehr gut geschrieben - es war kurzweilig und zeigte in den Gesprächen eine Tiefe und ich musste auch schmunzeln. Die beiden Reisenden fand ich sympathisch und interessant.
“In einem Zug” von Daniel Glattauer handelt vom ältlichen Schriftsteller Eduard Brünhofer, der mit dem Zug unterwegs von Wien nach München ist und dort die Bekanntschaft der jüngeren Physio- und Psychotherapeutin Catrin Meyr macht. Nach anfänglicher unwohler Distanz kommen beide ins Gespräch und Brünhofer teilt mit Catrin seine Ansichten über Liebe und Beziehungen sowie das Schreiben. Ich fan das erste Drittel des Buches extrem öde und ermüdend; beide Hauptfiguren waren mir unsympathisch und das behäbige innere und äußere Monologisieren empfand ich als sehr anstrengend. Christian Berkel hat das Hörbuch eingesprochen, was einerseits sehr angenehm zu Hören war, andererseits hat er den Unsympathen Brünhofer so gut verköpert , dass mich die Figur noch mehr genervt hat. In der zweiten Hälfte wurden die Dialoge dann etwas interessanter, bevor der Plottwist am Ende sie völlig aufgebrochen und letztlich die ganze Geschichte ad absurdum geführt hat. Einerseits eine nette Idee, andererseits war mir der Plot dann zu gewollt und hat seine Wirkung gänzlich verloren. Insgesamt war dies jedoch für mich “nur” ein Buch eines alten weißen Autors über einen alten weißen Autoren, der sich vor einer jungen, attraktiven Frau profiliert und seine gesammelten Liebes- und Berufsweisheiten preis gibt, wofür die weibliche Protagonistin lediglich als Stichwortgeberin fungiert. Hat mich inhaltlich leider nicht abgeholt. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Solide 3.5 Sterne für andere Erwartungen.
An dieses Buch hatte ich andere Erwartungen und hatte mor auch etwas anderes vorgestellt. Es hat mir trotzdem gut gefallen (jetzt nichts sonderlich aufregendes) aber es gab genug Stellen zum Schmunzeln und Lachen.
Mich hat das Buch mit seinem feinen Humor und der klugen, pointierten Sprache sofort begeistert. Eine unterhaltsame Zugfahrt voller Gedanken, Begegnungen und leiser Beobachtungen - perfekt für zwischendurch und einfach richtig gut geschrieben!! 🚞📖
Für zwischendurch & unterhaltsam 🚄 Das Buch war für mich mal was ganz anderes. Spezieller Schreibstil aber gut zu lesen. Man weiß anfangs nicht so recht wohin das Ganze führen soll - dann war ich aber doch gespannt wie es weitergeht. Obwohl der Fokus hier ganz klar auf dem Gespräch und nicht viel Handlung liegt. Der Plottwist am Ende hat das Buch für mich auch wieder abgerundet.

Was für ein toller Schreibstil! leicht, humorvoll, fesselnd
Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Finde diesen Schreibstil des Gesprächs und der Gedankengänge großartig. Wahnsinnig leicht aber flüssig zu lesen. Kann auch die Atmosphäre im Zug auf jeden Fall nachvollziehen. Vielleicht auch gerade deswegen, weil ich selber aus dieser Gegend komme und auch ich ein Mensch bin der viel nachdenkt. Aber ein kleines Etwas hat mir gefehlt deswegen 4 ⭐️ Möchte in Zukunft mehr von Daniel Glattauer lesen. (War das erste Buch) Kann ich nur weiterempfehlen!
Kurzweilig, humorvoll und unterhaltsam
„In einem Zug“ erzählt die Begegnung zweier Menschen während einer Zugfahrt – ein Gespräch, das sich nach und nach entfaltet und immer mehr Tiefe gewinnt. Die Handlung spielt sich innerhalb weniger Stunden ab, was der Geschichte eine besondere Intensität verleiht. Was mir von Anfang an gefallen hat: Der Schreibstil ist toll, humorvoll und macht einfach Spaß. Das Buch liest sich extrem angenehm, ist kurzweilig und gleichzeitig nie oberflächlich. Es schafft einen Spagat zwischen Leichtigkeit und Tiefe. Auch die Dynamik hat mir gut gefallen. Die ganze Zeit liegt eine gewisse Spannung in der Luft, die sich dadurch aufbaut, dass man auf Antworten wartet. Man merkt schnell: Hier geht es nicht nur um ein lockeres Gespräch, sondern es steckt mehr dahinter. Obwohl das Buch eher kurz ist, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass etwas fehlt – was bei mir eher selten vorkommt. Die beiden Charaktere sind spannend und tragen die Geschichte gut. Auch das Ende passt zum Gesamtton des Buches. Fazit: Für mich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, das genau weiß, was es sein will – kurzweilig, humorvoll und mit Tiefe.
Ein Buch, eine Geschichte, die reift
Diesem Buch sollte der Lesende Geduldarbeit zulassen. Zunächst erheiternd, dann übergehend zum eher Sperrigem verlangt das Buch dem Lesenden einiges ab. Doch es lohnt sich am Ende standhaft zu bleiben. Es offenbaren sich Gedanken und Sätze, die noch länger begleiten und mit denen viel Wahres an die Oberfläche getragen wird. Wer Geduld hat, kann sehr gerne zugreifen.

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Selbst gekauft / Roman #DanielGlattauer #IneinemZug #dumont ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Weil ich "Gut gegen Nordwind" so richtig doll geliebt habe. Außerdem hat eine Bekannte sehr davon geschwärmt, was meine Neugier noch verstärkt hat. Als ich es dann zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt habe, musste es einfach mit. Und trotzdem lag es viel zu lange auf meinem SuB. Völlig zu Unrecht, wie ich jetzt finde. 🧠 Meine Meinung: Ich mochte die Geschichte wirklich gern. Die Dialoge sind klug und eben typisch Glattauer, mit feinem Humor und einer guten Portion Selbstreflexion. Eduards Gedankengänge haben mich oft amüsiert, weil Denken und Sagen herrlich auseinanderklaffen. Emotional kommt das Buch für mich allerdings nicht an Gut gegen Nordwind heran, da liegen sogar Welten dazwischen. Nicht umsonst gehört das Buch zu meinem Lieblingsbüchern. Zurück zu dieser Geschichte. Catrin und Eduard sind sicher nicht immer einfach, vielleicht stellenweise sogar ein bisschen anstrengend, aber gerade das mochte ich hier. Auch eher untypisch für mich. Zur Mitte hin ließ meine Euphorie etwas nach, was sicherlich daran lag, dass ich zeitgleich noch ein anderes, sehr intensives Buch, gelesen habe. Doch das Ende hat mich auch hier wieder überrascht und versöhnt. ✅️ Fazit: Eine kluge, dialogstarke Zugfahrt durch Themen wie Liebe, Ehe und Selbstreflexion. Nicht so emotional packend wie mein Glattauer-Favorit, aber dennoch kurzweilig, witzig und absolut lesenswert, besonders für Fans von Gut gegen Nordwind. 🔎 Worum geht’s? Der ehemalige Liebesroman-Autor Eduard Brünhofer sitzt im Zug von Wien nach München, eigentlich auf Ruhe bedacht. Doch seine Abteil-Mitreisende Catrin Meyr, Physiotherapeutin und bekennende Skeptikerin von Langzeitbeziehungen, verwickelt ihn in ein intensives Gespräch über Liebe, Ehe, Schreiben und das Leben. Erzählt wird aus seiner Perspektive, inklusive all der Gedanken, die er lieber für sich behalten würde. Genau das sorgt für Witz, Tiefgang und so manchen Schmunzler.
„In einem Zug“ hat mich wirklich positiv überrascht. Mit so gutem Wortwitz und Situationskomik hatte ich nicht gerechnet, ich musste einige Male schmunzeln. Gleichzeitig wird das Thema Liebe schön ehrlich und ganz unaufgeregt erzählt. Gerade dieses Setting im Zug und der starke Fokus auf die Gespräche machen den Reiz der Geschichte aus. Für mich eine unerwartet charmante und richtig gelungene Lektüre.
Ein sprachlich sehr gutes Buch. Es hat Spaß gemacht, sich das anzuhören (als Hörbuch). 🙈
Oft in der Hand gehabt, am Ende als Hörbuch gehört. War ganz nett, um es nebenbei zu hören. Gab auch einige lustige Anekdoten. Als Buch hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Eine Zugfahrt, die ist lustig. Eine Zugfahrt, die ist schön...
Wer schonmal Zug gefahren ist, der wird sich in die Lage des Protagonisten und seiner plötzlichen Gesprächspartnerin nur zu gut hineinversetzen können. Ein bisschen ironisch war es für mich auch, dass ich das Buch zum Großteil selbst während einer Zugfahrt las. Die Gesprächsthemen sind ganz nett und je nach Schwerpunkt auch schonmal interessanter - zugleich war es wiederum auch schonmal eher schwer dem zu folgen und auch wirklich gerne dranzubleiben. Zugleich gab es natürlich auch Stellen, die einen sehr zum Schmunzeln bringen konnten oder auch eine gewisse Situationskomik in einem Zug beinhalteten. Wie gesagt, gab es dafür leider aber auch schon Momente, die mich aus dieser Immersion wiederum rausrissen und manchmal ein leichtes "to much" hatten. Den Twist am Ende hatte ich überhaupt nicht kommen gesehen und meine erste Reaktion war auch Sorge, ob das nicht zu sehr an den Haaren herbeigezogen sein wird. Dieser wurde aber gut aufgelöst und hatte am Ende auch einen netten abgerundeten Abschluss. PS: die Behandlung und Darstellung der Alkoholthematik ist etwas, womit ich tatsächlich eher gar nicht akkord gehen kann. Auch wenn es die Ansicht einer fiktiven Persona ist - fand ich sehr schade.
Zur Abwechslung mal ein Buch eines Autors gelesen. Ich weiß noch nicht genau was ich inhaltlich davon halte. Es ging in einem Rutsch zu lesen und ich wollte auch nicht aufhören, den Schreibstil fand ich total toll. Die Protagonistin war mir aber von Beginn unangenehm und unsympathisch. Den plot am ende mochte ich. Hm. Weiß nicht was ich noch sagen soll.
Ein kurzweiliger und humorvoller Gesprächsroman, in dem trotzdem ein ganzes Leben steckt.

Zwei Fremde reden über die Liebe das Leben
„In einem Zug* ist ein kurzweiliger Roman, der fast ausschließlich von einem Gespräch lebt. Zwei Fremde begegnen sich zufällig im Zug und kommen ins Gespräch – zunächst beiläufig, dann immer persönlicher. Schnell geht es um Liebe, Beziehungen, Erwartungen, Enttäuschungen und all die Erfahrungen, die man im Laufe eines Lebens sammelt. Gerade vor dem Hintergrund unserer heutigen Zeit, in der viele lieber auf ihr Handy, Laptop oder Tablet schauen und Gespräche mit Fremden eher meiden, wirkt dieses Buch fast schon erfrischend altmodisch. Es erinnert daran, wie spannend echte Gespräche sein können, wenn man sich darauf einlässt. Besonders überzeugt hat mich die Sprache. Der Roman ist sehr gewitzt geschrieben, dialogstark und oft überraschend klug. Zwischen Humor und Leichtigkeit blitzen immer wieder kleine Lebensweisheiten auf, vor allem rund um das Thema Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen. Inhaltlich fand ich das Kammerspiel im Zug gelungen, auch wenn mich die Protagonistin mit ihrer sehr direkten, frechen Art und den vielen bohrenden Fragen stellenweise genervt hat. Gleichzeitig sorgt genau das für Dynamik und Tempo im Gespräch. Ein cleveres, gut beobachtetes Buch, das sich fast in einem Zug wegliest und dabei gut unterhält.
Ungewohnte, aber sehr unterhaltsam
Wieder ein typischer Glattauer Roman! Voller Humor, der so angenehm amüsant zu lesen ist. In einem Rutsch liest man diesen Roman, weil man ihn nur schwer zur Seite legen kann. Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen. Habe mit so einer Wendung nicht gerechnet. Sehr schönes Buch!
Genial, toll gesprochen.
Es hat ein bisschen gedauert bis ich in die Geschichte hereingefunden habe, dann hat es mir aber wirklich gut gefallen. Es geht um den Autor Eduard Brünhofer der im Zug nach München sitzt und dort eine Frau trifft, welche ihn scheinbar nicht kennt, aber ihn durch viele Fragen in ein spannendes Gespräch verwickelt. Mir hat es total gefallen wie der Autor im Buch mit Worten spielt und eine schon fast poetische Geschichte schreibt. Auf den Twist am Ende war ich nicht vorbereitet, aber es war ein super Abschluss für das Buch. Ich habe es als Hörbuch gehört, durch die poetische Schreibweise passte dies gut und auch Christian Berkel fand ich perfekt ausgewählt als Sprecher.
Die Dialoge waren erst mühsam, meine Frau hat nach der Hälfte aufgegeben. Aber die Ankunft in München hat mir dann doch noch gefallen. "In einem Zug" würde ich das Buch nicht lesen. Ich habe doch Ruhe gebraucht, um gedanklich am Ball zu bleiben. Aber schlussendlich kann man es doch in einem zug durchlesen. Also viel Spaß allen, die es lesen.
Muss man nicht gelesen haben
Rhetorisch top, toller Sprachstil, auch recht humorvoll. inhaltlich leider ... naja 🫤 hat mich nicht vom Hocker gerissen.
Lahm - war nicht meins
„In einem Zug“ ist ein sehr ruhiger Roman, der seinem Titel alle Ehre macht. Die Geschichte entwickelt sich gemächlich und fühlt sich stellenweise tatsächlich an wie eine lange Bahnfahrt: Man schaut hinaus, lässt Gedanken treiben, wartet – aber wirklich Aufregendes passiert kaum. Die Atmosphäre im Zug ist zwar gut eingefangen, doch echte Spannung kommt für mich nicht auf. Die Handlung plätschert über weite Strecken vor sich hin, ohne klare Höhepunkte oder überraschende Wendungen. Wer auf Tempo, Nervenkitzel oder einen deutlichen Spannungsbogen hofft, wird hier eher enttäuscht sein. Das Buch ist insgesamt solide geschrieben und lässt sich angenehm lesen, bleibt aber sehr unspektakulär. Für Leserinnen und Leser, die ruhige, beobachtende Geschichten mögen, könnte es genau richtig sein. Mich persönlich hat es jedoch nicht wirklich gepackt. Zum Inhalt: Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München. Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.
Gute Unterhaltung
In einem Zug von Daniel Glattauer ist leichte, angenehme Unterhaltung, die sich tatsächlich „in einem Zug“ weglesen lässt. Die Geschichte ist flüssig erzählt, kurzweilig und ideal für zwischendurch – genau richtig für eine Zugfahrt oder einen entspannten Nachmittag. Auch wenn das Buch für mich kein persönliches Highlight war, habe ich es gern gelesen. Es unterhält, ohne zu beschweren, und erfüllt genau das, was es verspricht: eine kleine, charmante Leseauszeit.

„In einem Zug“ von Daniel Glattauer ist schön erzählt und lebt von seinem Ton und der zwischenmenschlicher Begegnung im Zug von Wien nach München. Die Geschichte trägt durch die Seiten und macht durchaus Spaß zu lesen. Das Ende empfand ich allerdings als nicht ganz stimmig – es ließ mich etwas unbefriedigt zurück. Insgesamt dennoch eine kurzweilige, charmante Lektüre die ich nicht ganz in einem Zug durchgelesen habe.

„Vielleicht ist überhaupt eines meiner Lieblingswörter. Viel und leicht in einem.“
„Gut gegen Nordwind“ zählt zu einem meiner allerliebsten Bücher, dass ich schon mehr als 30 x gelesen habe. 📖 Deswegen habe ich lange einen Bogen um andere Romane des Autors gemacht. Bis jetzt! Daniel Glattauers Stil ist auch „In einem Zug“ sofort wiedererkennbar: pointierte Dialoge, viel zwischen den Zeilen, diese spezielle Mischung aus Nähe und Distanz. Die Idee, zwei Fremde in einem Zugabteil aufeinandertreffen zu lassen, hat definitiv Charme. Trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Die Gespräche waren clever, stellenweise unterhaltsam, aber emotional hat es mich nie so gepackt wie damals bei Emmi und Leo. Wo „Gut gegen Nordwind“ mich komplett reingezogen hat, blieb „In einem Zug“ eher an der Oberfläche. 😐 Kein schlechtes Buch — aber eines, das zeigt, wie hoch Glattauer die Messlatte mit seinem bekanntesten Werk selbst gelegt hat. 📚
Kurzweilig
Sehr angenehmer Schreibstil und Sprecher, Ende hat mir gefallen
In einem Zug - in einem Zug!
Wer schon einmal einen Glattauer gelesen hat, weiß was einen erwartet. Ich fand es wirklich unterhaltsam für zwischendurch. ☺️ Lies sich flüssig lesen - gute Unterhaltungen, ich mag den lockeren und wortgewandten Schreibstil. Ein kleiner Plot-Twist darf natürlich nicht fehlen, den ich vermutet, aber so nicht haben komme sehen. Alles in allem ein gelungener Roman den ich gern weiterempfehlen möchte!
Große Enttäuschung
Am besten haben mir bei diesem Buch die Passagen mit Gedanken des Protagonisten über sein Eheleben gefallen, aber insgesamt hat es mich überhaupt nicht erreicht. Die Dialoge (und daraus besteht der absolute Großteil des Buchs) haben mich sehr bald genervt und noch mehr die Gesprächspartnerin. Da hat sich bei mir über manche Seiten hinweg ein Gefühl des Fremdschämens eingestellt. Das Ende ist dann wieder ein wenig versöhnlich, weil doch überraschend. Aber alles in allem kann ich dieses Buch tatsächlich nicht weiterempfehlen.
War nicht so meins. Es geht darin wirklich hauptsächlich um ein Gespräch. Die Fragerei hat mich genervt aber am Ende löst es sich zum Glück noch auf.
In seiner nicht einmal 150 Seiten umfassenden Erzählung inszeniert Glattauer so eine Art Kammerspiel. Ort der Handlung ist fast ausschließlich ein Abteil im Zug von Wien nach München. In ihm sitzen sich scheinbar zufällig der bekannte Autor von Liebesromanen Eduard Brünhofer und die Psychotherapeutin Catrin Meyr gegenüber. Sie verwickelt ihn durch intensive Nachfragen in ein Gespräch, das immer privatere Züge annimmt. Mit Hilfe von einigen Gläsern Wein und einer ihm schmeichelnden Flirttaktik lockert sie seine Zunge immer mehr, befragt ihn nicht nur zu seinen Romanen, sondern auch zu seinem Eheleben. Obwohl nichts außer diesem Gespräch geschieht, gelingt es Glattauer mit dem gewohnten Wortwitz seine Leser bei Laune zu halten und sogar einen Spannungsbogen zu erzeugen - bis hin zum originellen Ende. Trotz einiger Längen ein Lesegenuss!
Zu Beginn hat mir die humorvolle Erzählweise unglaublich gut gefallen und mich wirklich gut unterhalten. Doch im weiteren Verlauf verlor sich die Geschichte immer mehr, und ich wurde beim Lesen zunehmend gelangweilt. Auch die beiden Protagonisten konnten mich überhaupt nicht überzeugen, beide wirkten auf mich einfach nur unsympathisch, oberflächlich und oft herablassend. Dadurch haben sie mich beim Lesen eher genervt und ich konnte mich nicht sonderlich in sie hineinversetzen. Das Ende fühlte sich für mich auch eher erzwungen an und passte überhaupt nicht zur restlichen Geschichte. Höchstwahrscheinlich wird dieses Buch das letzte sein, das ich von diesem Daniel Glattauer gelesen habe, da ich dieses wirklich nicht so gut gefunden habe.
Kurzweilig und interessant
Ich habe das Hörbuch im Auto gehört. Es war kurzweilig, unterhaltsam und regt zum Nachdenken über die Liebe und das Leben an. Der Einstieg war ganz lustig und ich konnte mich mit dem Erzähler identifizieren, der bei Small Talk mit Fremden auch alles zerdenkt. Besonders hervorheben möchte ich die tolle Erzählerstimme, der man gerne zuhören mag.

„Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?“ fragt sie. „Ihre Frage ist klüger als jede Antwort darauf“, erwidere ich. „Danke. Probieren sie es trotzdem.“
„In einem Zug“ ist ein unglaublich tolles Buch. Die Dialoge sind klug und spannend zugleich. Eine absolute Leseempfehlung von mir! 📚
“Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?”
Die grundlegende Geschichte ist schnell erzählt: Ein ehemals erfolgreicher Autor von Liebesromanen, Eduard Brünhofer, sitzt im Zug von Wien nach München. In seinem Abteil sitzt eine Frau, Catrin Meyr, mit der er ins Gespräch kommt. In dieser Unterhaltung geht es um die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens, aber vor allem um Liebe. Humorvoll und leicht geschrieben werden in der Unterhaltung zwischen Eduard und Catrin interessante Gedanken und Fragestellungen angesprochen. Ich habe das eine oder andere Mal eine Aussage zweimal gelesen und überlegt, ob ich dem so zustimmen würde. So manches Mal habe ich mich auch einfach über Sätze und Äußerungen gefreut, da sie entweder einfach lustig oder genau auf den Punkt formuliert waren. Oft auch beides. Aus diesem Grund habe ich mir während des Lesens auch immer wieder einiges markiert. Trotz allem muss ich bekennen, dass die Protagonisten in diesem Buch für mich keine Sympathieträger waren, was aber mein Lesevergnügen nicht nachhaltig gestört hat. Vor allem Catrin Meyr mit ihren zu vertraulichen und indiskreten Fragen hat in mir kaum positive Gefühle aufkommen lassen. “Aber was macht sie stattdessen? Sie fragt. Sie fragt atemlos. Sie fragt wie eine Besessene. Und wen fragt sie? Ausgerechnet mich, den Schweiger, den Nicker.” Das Ende des Buches hat mich tatsächlich überrascht. Das habe ich so nicht kommen sehen, auch wenn ich mich im Laufe des Buches immer wieder gefragt habe, wie die Sache ausgeht. Gefällt mir das Ende? Darauf gibt es ein ganz klares Jein, aber es rundet das Buch ab und bringt es zu einem guten Abschluss. Ich bin der Unterhaltung und den Gedanken in diesem Buch auf jeden Fall sehr gern gefolgt und kann es nur weiter empfehlen. *Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar*
2.5 Sterne Abzug für diese nervige Catrin!!
Das Buch war ok. Zum Ende musste ich auch ein- zweimal schmunzeln, aber mein Jahreshighlight wird es nicht und auch nicht meine erste Empfehlung. Ich hatte mir mehr erhofft….schade!

















































