Immer noch verstörend und atmosphärisch stark, aber nicht mehr so wie am Anfang
🔥 Ekeliger Sci-Fi-Horror mit starkem, aber etwas ausgelutschten Sog Band 5 von Starving Anonymous: Revelation bleibt seinem Stil treu: viel Body-Horror, viel Unbehagen – aber diesmal hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass sich einiges wiederholt und nicht mehr ganz so überrascht wie in den vorherigen Bänden. Die Atmosphäre ist weiterhin richtig düster und unangenehm im besten Sinne. Diese kalte, unmenschliche Welt zieht mich zwar immer noch rein, aber der „Wow“-Effekt ist bei mir etwas abgeflacht. Gewalt und verstörende Szenen gibt’s natürlich wieder reichlich. Das wirkt nach wie vor intensiv, nutzt sich für mich aber ein bisschen ab, weil neue Impulse oder emotionale Tiefe eher sparsam bleiben. Am Ende kommen zwar ein paar neue Infos und Ansätze für die Story, aber insgesamt fühlt sich der Band eher wie ein Übergang an, der auf das nächste größere Ereignis vorbereitet.






