Brutal und traurig zugleich – dank der Rückblicke endlich etwas mehr Tiefe, auch wenn noch nicht alles aufgeht
🔥 Brutal, traurig – und endlich etwas Hintergrund Nach dem ganzen Chaos aus Band 2 und 3 war Starving Anonymous: Revelation Band 4 für mich irgendwie anders – nicht unbedingt besser, aber… ruhiger auf eine ziemlich düstere Art. Statt nur Eskalation gibt es hier nämlich längere Rückblicke, die deutlich machen, wie kaputt diese Welt und ihre Figuren eigentlich sind. Gerade diese Vergangenheitseinblicke fand ich überraschend stark, weil sie dem Ganzen endlich etwas mehr Gewicht geben. Man merkt einfach, wie viel Leid und Manipulation hinter allem steckt. Klar, brutal ist der Band immer noch – und das auch nicht zu knapp. Aber diesmal hatte ich zumindest öfter das Gefühl, dass die Gewalt nicht nur Selbstzweck ist, sondern die Tragik der Figuren unterstreicht. Was mir auch gefallen hat: Alte Bekannte tauchen wieder auf, und zusammen mit den Rückblicken gibt das dem Ganzen zumindest ein bisschen mehr Zusammenhang als noch in den vorherigen Bänden. Trotzdem bleibt es insgesamt ziemlich chaotisch und nicht alles zündet. Aber: Im Vergleich zu Band 2 fühlt es sich für mich deutlich runder an, einfach weil mehr Hintergrund da ist.






