Viele Ideen, aber wenig Spannung – und für mich deutlich schwächer als die ursprüngliche Reihe.
🔥 Mehr Chaos als Spannung Nach Band 1 war ich noch neugierig, wohin sich Starving Anonymous: Revelation entwickeln will – nach Band 2 bin ich ehrlich gesagt ziemlich zwiegespalten. Die Story führt das neue Setting zwar weiter aus und wir bekommen mehr Einblicke in das System hinter der Schule und die Figuren, aber vieles wirkt für mich eher wirr als wirklich spannend. Gerade die Handlung springt teilweise zwischen Ideen, ohne dass sich ein richtiges Gefühl von Spannung aufbaut. Einige Enthüllungen sollen schockieren, fühlen sich für mich aber eher überhastet an. Dadurch verliere ich leider immer mehr den Bezug zu den Figuren und der Geschichte. Was mir besonders auffällt: Die Fortsetzung hat für mich kaum noch das bedrückende, klaustrophobische Gefühl der ursprünglichen Starving Anonymous-Reihe. Der erste Manga hatte eine klare, brutale Richtung und eine starke Atmosphäre – hier wirkt vieles eher wie ein Mix aus neuen Konzepten, die noch nicht richtig zusammenpassen. Mittlerweile merke ich sogar, dass ich ernsthaft überlege, die Reihe abzubrechen. Nicht weil alles schlecht ist, sondern weil mich die Story einfach nicht mehr richtig packt und ich mich beim Lesen eher durchkämpfe als wirklich neugierig weiterblättere. Vielleicht fängt sich die Reihe später noch einmal, aber aktuell überzeugt mich diese Fortsetzung leider deutlich weniger als das Original.









