Solider Neustart mit spannenden Ideen, der aber nicht an die Intensität der Originalreihe heranreicht
🔥 Schockmoment trifft Neustart – aber mit weniger Wucht Der Einstieg in Starving Anonymous: Revelation Band 1 hat mich direkt wieder mit diesem unangenehmen Gefühl abgeholt – man weiß sofort, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Diesmal beginnt alles an einer Schule, die nach außen normal wirkt, doch schnell wird klar, dass hier wieder Menschenleben Teil eines grausamen Systems sind. Im Gegensatz zur ursprünglichen Reihe wird die Geschichte aber anders aufgezogen. Statt klaustrophobischem Überlebenskampf steht stärker im Fokus, wie dieses neue System funktioniert und welche Rolle die Figuren darin spielen. Die Enthüllungen kommen schneller, aber weniger intensiv. Mir hat ein wenig die rohe, kompromisslose Atmosphäre des ersten Parts gefehlt, den ich deutlich stärker bewertet habe. Gewalt und moralische Abgründe sind weiterhin da, doch sie treffen mich nicht mehr ganz so hart wie früher. Es fühlt sich eher wie eine Erweiterung der Welt an als wie ein neuer Schock. Am Ende bleiben viele Fragen offen und einige interessante Ansätze, die neugierig machen. Noch überzeugt mich die Richtung nicht komplett, aber Potenzial ist definitiv da.















