Noch stärkerer Mix aus Crime, Humor und sozialer Unbeholfenheit – herrlich absurd und erstaunlich spannend.
📌 Handlung & Pace: Nach dem Untertauchen in der Normalität vertieft Band 2 die Alltagsfronten: Job, Kollegen, „Freundschaften“ und das ständige Bedürfnis, unauffällig zu bleiben. Gleichzeitig ziehen die Yakuza-Verstrickungen an und sorgen für mehr Druck und Thriller-Momente. Das Tempo schwankt erfolgreich zwischen ruhig-komisch und plötzlicher Ernsthaftigkeit. 👥 Charaktere: Fable bleibt ein Highlight: stoischer Profi, der soziale Normen wie Nebenquests spielt. Yoko liefert erneut clevere Kontrastenergie und zusätzliche Comedy. Neue und wiederkehrende Figuren erweitern das Milieu sinnvoll und geben der Welt mehr Struktur. 💭 Themen: Normalität als Herausforderung, Loyalität, Doppelleben – trocken und lakonisch erzählt. 🎨 Zeichenstil: Weiterhin realistisch und klar, mit sehr guten „deadpan“-Gesichtern und soliden Crime-Layouts. ⚖️ Stärken & Schwächen: Stärken: ✔ Humor und Crime greifen noch besser ineinander ✔ Welt und Figuren wirken lebendiger ✔ Spannungsaufbau gelingt mit feinen Mitteln ✔ Toller Kontrast zwischen Ruhe & Gewalt Schwächen: ✘ Stellenweise „Low-Stakes“ im Alltag ✘ Nicht geeignet für Leser, die permanentes Action-Feuerwerk erwarten 🧩 Fazit: Band 2 zeigt, dass der Auftakt kein Zufall war: The Fable entfaltet sein volles Potential im absurden Aufbau einer Normalität, die permanent vom alten Killerleben bedroht wird. Clever, eigen und unverwechselbar – und Lust auf Band 3 ist garantiert. ⭐ Bewertung: 4,5 von 5 Sternen







