
⊹₊˚‧︵‿₊୨ᰔ୧₊‿︵‧˚₊⊹ 𐙚 Persönliche Eindrücke ₊⊹ ⋆.𐙚 ̊ Ich kann verstehen, wenn man von dem Manga positiv berührt ist, aber bei mir war es eher das Gegenteil. Ich fand Fujinos Charakter sehr anstrengend, vor allem, weil kein wirkliches Charakter Development entstanden ist. Fujino wirkt für mich wie eine Person, die sehr egoistisch/egozentrisch und vereinnahmend ist. Sie übt extrem viel Kontrolle auf Kyomoto aus und nutzt es für ihre eigenen Zwecke aus, dass Kyomoto ein großer Fan von ihrer Kunst ist. Fujino selbst empfindet nicht wirklich eine Leidenschaft für das, was sie erschafft (Kunst), und nutzt es nur als Werkzeug, um Anerkennung zu bekommen und gesehen zu werden. Sie will immer die Beste und Besonderste sein, im Mittelpunkt stehen; was btw alles valide Gefühle sind und bis zu einem bestimmten Grad normal, aber mir fehlt, dass sie im Laufe der Story kein wirkliches Charakter Development macht und nicht einsieht, dass es problematisch ist, was sie macht. Wenn ich mich richtig erinnere, hat sie nicht wirklich Spaß daran, Kunst zu erschaffen und macht es hauptsächlich aus kompetitiven Gründen. Kyomoto arbeitet im Endeffekt für Fujino und wird somit extrem klein gehalten. Ich hätte mir eher gewünscht, dass es eine Zusammenarbeit ist und nicht ein Gegeneinander von Fujinos Seite aus. Ich fand, es wirkte eine Weile so, als ob die beiden Freundinnen werden und eher zusammenarbeiten aber als Kyomoto ihr mitgeteilt hat, dass sie sich weiterentwickeln will und auf eine Kunstschule möchte, um ihr eigenes Leben zu leben, hat man meiner Meinung nach gemerkt, dass Fujino immer noch daran festhält, besser als alle anderen sein zu müssen und sie hat keine Freunde für Kyomoto empfunden, sondern sie eher abweisend behandelt. Das hat für mich nichts mit Freundschaft zu tun, Kyomoto wurde meiner Meinung nach die ganze Zeit ausgenutzt und mit mangelnder Empathie behandelt, als wäre sie nur Mittel zum Zweck. Außerdem finde ich, dass Kunst ohne Leidenschaft schnell gefährlich werden kann. Wenn man selbst keine Erfüllung von etwas so Großem in seinem Leben verspürt, dann kann man schnell miserabel werden und alles und jeden hassen. Fujino ist im Endeffekt erfolgreich geworden, aber zu welchem Preis? – Damit meine ich nicht, was Kyomoto passiert ist, da kann Fujino nichts für und das hätte nicht verhindert werden können – Sie ist unzufrieden mit ihrem Leben und macht trotzdem weiter. Ich finde das eher problematisch. Warum ich trotzdem 3 Sterne gebe? Ich finde die Idee und das Konzept von dem Manga interessant. Auch wenn ich Fujinos Charakter anstrengend fand, war dieser extrem gut dargestellt, aber wenn so ein Charakter keine Weiterentwicklung im Wesen bekommt, macht es das für mich kritisch, da sie nicht nur sich selbst, sondern auch anderen geschadet hat. Ich mag komplexe Charaktere, aber eben auch Einsicht und Arbeit an sich selbst. Der Artstyle war sehr schön und ansprechend, i liked it! ⊹₊˚‧︵‿₊୨ᰔ୧₊‿︵































