
Auf „Zum Glück Neuseeland“ war ich schon sehr gespannt, da ich das Land einfach sehr gerne mag und auch unheimlich gerne darüber lese. Das Cover ist wunderschön gestaltet und auch der Klappentext klingt für mich sehr vielversprechend. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Er ist locker und leicht und man bekommt richtige Wohlfühlvibes bei den tollen und bildlichen Landschaftsbeschreibungen im Laufe der Geschichte. Vor allem gefiel mir, dass man so viele unterschiedliche Orte in Neuseeland entdeckt. Ebenfalls mochte ich es, dass es ein paar kurze Rückblicke in Rosies Vergangenheit gab und man so auch die tiefe Liebe zu Fred deutlich spüren konnte und das auch noch in der Gegenwart, auch wenn mittlerweile 40 Jahre vergangen waren. Die Charaktere im Buch mochte ich sehr gerne und schon nach kurzer Zeit habe ich Rosie, ihren Sohn Frederico und ihre Enkelin Karlotta in mein Herz geschlossen. Ich mochte es, wie Frederico und Karlotta Rosie auf ihrer Reise begleitet haben, aber auch, dass die Suche nach Fred nicht komplett im Vordergrund stand und die drei somit auch einen sehr schönen Urlaub zu dritt erleben konnten. Zwar gab es die ein oder andere kleinere Krise, wie die Umgewöhnung an den Linksverkehr, sporadisch eingerichtete Unterkünfte und die ein oder andere pubertäre Stimmungsschankungen von Karlotta, aber auch das gehört irgendwie zu einer Reise dazu. Ob es Rosie aber letztendlich gelingt, Fred zu finden, das müsst ihr selbst lesen. Mir hat „Zum Glück Neuseeland“ auf jeden Fall sehr gut gefallen. Man konnte beim Lesen richtig gut abschalten und sich von der Geschichte treiben lassen und dabei noch die unterschiedlichsten Orte in Neuseeland genießen. Von mir gibt es daher insgesamt fünf Sterne.
