Enttäuschend: Vorhersehbares Ende, ständiger Perspektivenwechsel und leider auch das Potenzial nicht genutzt. Leider keine Empfehlung.
Das Buch hat mich leider enttäuscht. Schon früh war ich mehrmals kurz davor, es abzubrechen, und letztendlich habe ich das letzte Viertel des Buches nur noch quergelesen. Ich wollte wissen, ob es genauso endet wie ich es mir gedacht habe und es ist so passiert. Obwohl das Ende vorhersehbar war, hätte ich mir einen besseren Weg dahin erhofft. Die Grundidee des Buches und die Charaktere haben mir eigentlich gut gefallen. Allerdings wirkte die Welt, obwohl anscheinend groß gedacht, doch sehr klein und unglaubwürdig auf mich. Es fehlte an Details und Tiefe, um sie wirklich lebendig erscheinen zu lassen. Ein Hauptkritikpunkt ist der ständige Wechsel der Perspektiven zwischen Shivan und Arden. Oft waren die Kapitel sehr kurz, was dazu führte, dass man ständig zwischen den beiden Charakteren hin- und hergerissen wurde. Dadurch ging für mich persönlich viel Spannung verloren. Ich denke, es hätte der Geschichte gutgetan, wenn sie aus einer einzigen Perspektive erzählt worden wäre, damit die Leser*innen die Welt und Shiva zusammen mit Arden kennenlernen. Trotz des Potenzials der Grundidee und der Charaktere kann ich das Buch aus meiner Sicht leider nicht weiterempfehlen.














