SciFi Thriller mit guten Horror Elementen
Michael Hirtzys "Die Grenze der Dunkelheit " ist ein spannender SciFi Thriller mit guten Horror Elementen. Erin ist in Begleitung ihrer Frau Jantila auf der Suche nach der Wahrheit über den Verbleib ihres Großvaters Ishmael, der einst mit dem Forschungsraumschiff Koukishin in einem Portal in Richtung Proxima Centauri verschwand. Als die Koukishin am Rande des Sonnensystems nach 40 Jahren wieder auftaucht, machen sich Erin und Jantila mit dem kleinen Transportschiff Hikaru und ihrer zweiköpfigen Crew auf den Weg um die Koukishin zu untersuchen. Als sie das verlassene Schiff betreten wird ihnen schnell klar das dort etwas seltsam ist und lüften nach und nach das Geheimnis um dessen verschwinden und die Machenschaften Erins Großvaters Ishmael. Es dauert nicht lang und sie erwecken unabsichtlich etwas grauenhaftes zum Leben. Es beginnt ein Kampf ums Überleben. Ich muss leider sagen, dass die Atmosphäre zu Beginn nicht richtig bei mir ankam. Die Geschichte wurde zwar im Laufe stetig besser, konnte mich aber nicht vollends in ihren Bann ziehen. Für mich hätte es einfach viel mehr Atmosphäre gebraucht, dass Potenzial war definitiv vorhanden. Auch war der Schreibstil für mich nichts besonderes und hat mir hin und wieder den lesefluss etwas genommen. Positiv fand ich das die Geschichte auf zwei Zeitachsen erzählt wurde, zum einen die Gegenwart und zum anderen die Vergangenheit. Auch die Perspektivwechsel zwischen den Protagonisten bringen eine tolle Dynamik in die Geschichte. Ab einem gewissen Punkt, der für mich leider etwas zu spät kam, nimmt die Geschichte auch richtig fahrt auf. Die Horrorelemente sind wirklich gut und die Spannung bleibt bis zum Ende. Mein Fazit, spannender SciFi Thriller mit tollen Horrormomenten, der anfänglich schwer in fahrt kommt und für mich einen atmosphärischeren Schreibstil vertragen hätte. Da das aber mein subjektives empfinden ist bekommt "Die Grenze der Dunkelheit " von mir eine Leseempfehlung.

