
Eine Kurzgeschichten-Sammlung mit Tieferen
🩷 Rezension - Infernicus 🩷 🖤Kontext Genre: Dark High Fantasy Erscheinungsjahr: 2021 Band: Einzelband, reiht sich aber in die Welt von ‚Gorrae‘ ein Seiten: 336 🖤 Meinung Diese Kurzgeschichten-Sammlung habe ich regelrecht verschlungen! Die einzelnen Geschichten zeichnen sich durch eindrucksvolle, bildgewaltige Szenen aus, die eine durchgehend düstere und bedrückende Atmosphäre schaffen. Die Bedrohung durch die Dämonen und das damit verbundene Leid werden greifbar dargestellt. Hin und wieder blitzen kleine Hoffnungsschimmer und sarkastische Spitzen auf, die die Dunkelheit durchbrechen. Der flüssige Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass die Geschichten sehr angenehm zu lesen sind. Auch wenn es sich hier um Kurzgeschichten handelt, sind die Figuren mit sehr viel Liebe und Tiefe ausgearbeitet. Man erkennt in ihnen allen unterschiedliche Persönlichkeiten, mit einer eigenen Geschichte und mit eigenen Dämonen. Da ich bereits ‚Das Rätsel der Hexer‘ gelesen habe, das in derselben Welt spielt, war es natürlich besonders schön, mit ‚Infernicus’ noch einmal nach Gorrae zu reisen und die eine oder andere Figur wiederzutreffen und unter einem anderen Blick kennenzulernen. Etwas mehr über die einzelnen Intrigen und Problematiken zu erfahren, die sich in Gorrae anstauen, hat mir des Weiteren sehr viel Spaß gemacht. Besonders gemocht habe ich die Kurzgeschichte „Von unwahrscheinlichen Dingen“. Ich kann es wirklich kaum erwarten, mehr über die darin angesprochene Problematik zu erfahren! Welche das ist und worum es in dieser Kurzgeschichte (sowie in allen anderen Kurzgeschichten natürlich) genau geht, das lasse ich euch selbst entdecken. 🖤 Fazit Eine wunderbare Sammlung, durch die die Welt Gorrae und ihre Figuren an Tiefe gewinnen.




