Caspar ist wieder da... und ich freue mich... ich habe ihn richtig ins Herz geschlossen... das Buch ist flüssig geschrieben und man legt es nur ungern aus der Hand... leider nimmt es hier aber ein Ende... Dennoch ist das Buch klar zu empfehlen
Eine Wanderung von Süd nach Nord durch die Appalachen. Ein langer Marsch durch die Natur, fernab der Zivilisation. Ein Paradies für Aussteiger und jene, die zu sich selbst finden wollen. So wie Elisabeth in ihrem Sabbatjahr, Mona und Ove. Dass ihre Reise etwas anders verläuft, als sie es selbst erwartet hätten, versteht sich.
Wie schon bei »Caspars Schatten« begeistert mich der schleichende Aufbau der Spannung. Kein fingernagelkauender Nervenkitzel, sondern vielmehr ein unterschwellig, mysteriöses Kribbeln, dass sich zwischenzeitig mal steigert, um einen dann wieder in Sicherheit zu wiegen.
Gerade die Tatsache, dass der Autor es schafft, dies alles auf gut 200 Seiten unterzubringen, ist beachtlich. Das Buch liest sich leicht und locker, ohne verkrampft oder aufgesetzt zu wirken. Ich war Teil der Hiker auf dem Appalachian Trail, habe die Anstrengungen der Wanderungen gespürt und abends neben Potbag gesessen.
Das Buch hat mir eine feine Abwechslung beschert und dafür gesorgt, dass ich den Geistern der Natur besser freundlich gegenübertrete.