Der Band hat mir besser gefallen als die vorherigen, da es mehr um die Gefühle der Charaktere ging. Auch Marie 2.0 find ich ganz witzig.
Im dritten Band von Mechanical Marie erreicht die Geschichte eine besonders schöne emotionale Tiefe. Arthur nimmt Marie mit auf eine tropische Insel, was die perfekte Kulisse für eine intensivere Auseinandersetzung ihrer Gefühle bietet.  Diese Reise ist nicht nur romantisch, sondern auch symbolisch: Marie steht Arthur so nahe wie nie zuvor und ihre wahre Natur droht aufzublitzen. Die innere Spannung wächst, weil Marie immer noch versucht, ihre vermeintlich mechanische Fassade aufrechtzuerhalten, obwohl ihre Gefühle immer stärker werden. Man spürt förmlich, dass die Sicherungen langsam durchbrennen könnten – im besten Sinne. Visuell setzt Akimoto hier besonders auf stimmungsvolle Szenen. Die idyllische Insellandschaft gepaart mit verträumten Momenten, bringen eine neue Atmosphäre, die den romantischen Kern dieses Bandes unterstreicht. Gleichzeitig gibt es wieder schöne Szenen, die Arthurs zögerliche, aber ehrliche Zuneigung zeigen. Maries innerer Konflikt wird subtil, aber wirkungsvoll illustriert. Insgesamt ist Band 3 eine wunderbare Fortführung: Er vertieft die Beziehung der beiden Protagonisten, liefert emotionale Höhepunkte und bereitet gleichzeitig die Bühne für weitere spannende Entwicklungen. Für alle, die den Verlauf der „Roboter“-Maid-Storyline lieben, ist dieser Band ein absolutes Highlight.

