
Eine Prinzessin, die einfach nur leben will – "Athanasia" war mein erster Webtoon-Liebling, und mit dem letzten Band geht eine Geschichte zu Ende, die mich berührt hat.
[ Werbung ] Mit Band neun ist nun der letzte Band von "Athanasia" erschienen – meinem ersten Webtoon, der mich wirklich begeistert hat. Anfangs hatte ich ihn schon einmal online angefangen, aber dann irgendwie das Interesse verloren. Zum Glück habe ich ihm später doch noch eine Chance gegeben, denn ich bin richtig froh darüber. Ich mochte die Handlung und die Figuren sehr – sie waren liebevoll gezeichnet und wuchsen einem schnell ans Herz. Besonders bewegt hat mich das Verhältnis zwischen Athanasia und ihrem Vater Claude. Die Entwicklung dieser Beziehung war für mich das Highlight der Geschichte. Gerade weil ich selbst ohne Vater aufgewachsen bin, hat es mich tief berührt zu sehen, wie sich die anfängliche Abneigung in echte, aufrichtige Liebe verwandelt. Es war schön, das mitzuerleben – und vielleicht auch ein kleines Stück Heilung für mein eigenes Herz. Von mir aus hätte die Reihe gern noch länger laufen können. Besonders zum Schluss ging mir alles etwas zu schnell – da hätte ich mir mehr Raum für Emotionen und für die romantische Entwicklung gewünscht. Ich weiß, dass die Geschichte auf einem Roman basiert, in dem noch mehr passiert, vor allem was die Liebesgeschichte betrifft. Trotzdem: "Athanasia" bleibt für mich eine besondere Reihe, die ich absolut weiterempfehlen kann – besonders, wenn ihr Fantasy mögt, eine Portion Romantik sucht und starke, verletzliche Heldinnen liebt, die ihren Platz in der Welt finden wollen.







