
Ein unterhaltsamer Chitose-Zweiteiler
Typisch Chitose: Wie auch später noch in „Drachenpflege für Anfänger“ sind die Augen/Pupillen in wenigen Fällen etwas abenteuerlich platziert, aber ihren Stil mag ich grundsätzlich trotzdem sehr. Sie zeichnet gut aussehende, elegante Charaktere, die auch mal starke Posen einnehmen, und hübsche Hintergründe. Worüber man hier aber streiten kann, ist die Story an sich. Die Basis bieten nun mal eine starke Frau aus ärmlich adeligem Hause und ein klassisch arroganter Herzog, der der holden Maid nachjagt, da sie, anders als andere Frauen, nicht hinter seinem Geld her ist und auch sonst eine Heiratsvermittlung seine Vorzüge hat wie, nicht weiterhin von der Familie/Gesellschaft belästigt zu werden. Die Grundzüge gefallen mir, aber leider spart der feine Herr Ouga nicht damit, seine Lippen als Wertschätzung einzusetzen. Auf der einen Seite hat er zwar echt auch mal nette Worte parat, aber eher in selteneren Fällen bisher. Demnach musste sich die unabhängige Rinko den ein oder anderen erzwungenen Kuss über sich ergehen lassen, auch wenn sie soweit recht eisern dabei blieb, den Herzog mit allen Mitteln abzulehnen. [!] Fast schon schade, dass sie in Band zwei ihm sicher aus irgendwelchen Gründen noch verfallen wird. Gespannt macht mich das dann aber schon, wie sie ihr Herz verlieren wird. → Teaser: Es ist NICHT, wie man denkt, yay! <3 Pluspunkte gibt es für die Überzeugung, mit dem Thema der Taisho-Zeit auch die Kleidung ein wenig zu demonstrieren. Es wird immer wieder aufgegriffen, was diese geschichtliche Periode mit sich bringt, wie v.a. den westlichen Einfluss. Soll der Autorin Spaß gemacht haben, und das freut mich! Außerdem auch dafür, und das ist vielleicht nur halb ernst gemeint, dass unser bebrillter Schönling (wie ich sie so schon liebe) das Gestell auch mal absetzt. Lange Haare und ein sonst Bebrillter dann ohne Brille?? *schmacht* x3



















