Ich bin nicht der größte Science Fiction Leser, aber wenn mich die Geschichte reizt, dann möchte ich es definitiv lesen und der erste Teil der Dignity Rising Reihe von Hedy Loewe gehörte definitiv dazu. 2336.Jon Matthews ist der Commander auf der Raumstation First-Contact-3 und ist ein strenger und fairer Chef. Er ist aber was sein Privatleben und seine Gefühle angeht sehr verschlossen und seine Schutzmauern scheinen undurchdringbar, doch dann taucht die Telepathin Shay auf der Raumstation auf und alles ändert sich. Er und Shay waren einmal zusammen, doch sie wurden getrennt und Shay erinnert sich weder an ihn, noch an ihre Familie. Zusammen mit der Botenkriegerin Hanout und ihrem Schützling ist sie auf der Flucht vor der Föderation und nicht nur ihr Leben ist in Gefahr. Jon ist verschlossen und sehr stark. Er hat Prinzipen, aber hält seit der Sache mit ihm und Shay nicht mehr allzu viel von der Förderation und dem hohen Rat. Er ist sehr vorrausschauend und würde für die Menschen, die ihm etwas bedeuten alles tun. Er hat viel verloren und würde kämpfen für das was ihm wichtig ist. Shay ist auf der einen Seite unglaublich stark, aber auf der anderen Seite sehr zerbrechlich. Ihre Kräfte als Botin sind herausragend ist sie ist unglaublich mächtig. Sie vertraut nicht sehr schnell, da sie immer Angst haben muss verraten zu werden, aber bei Jon fühlt sie sich sofort sicher. Hanout ist eine starke Kriegerin, die sich nicht so leicht einschüchtern lässt und ist immer an Shays Seite. Sie ist mutig und stark, hat aber auch eine verletzliche Seite, die erst durch Hawk hervorkommt. Hawk ist der beste Freund von Jon und das Gegenteil von ihm und sehr offen. Er ist sehr selbstsicher und schlagfertig und hat immer einen Spruch auf den Lippen. Frauen bleiben bei ihm nicht lange, aber dann lernt er Hanout kennen und er ändert sich. Welda ist eine weitere Telepathin mit empathischen Kräften und eine weitere Freundin von Jon. Sie ist vertrauensvoll und die gute Seele des Teams. Sie war mir von allen einfach am sympathischsten. Es spielen auch noch einige weitere Personen eine Rolle und man musste sich erst einmal auf so viele Charaktere einlassen. Es sind sehr viele Informationen, die dabei rum kommen und die man alle erst einmal verarbeiten muss. Es blieb zwar immer sehr interessant, aber wurde auch zwischendurch etwas langatmig, weil zu Beginn noch nicht sehr viel passiert ist. Die Spannung nahm aber im Laufe der Geschichte immer weiter zu und ich konnte es irgendwann auch nicht mehr weglegen. Insgesamt war ich von der Geschichte aber begeistert und freue mich nun schon auf die weiteren Teile. Vielleicht lag es daran, dass es eine spannende Liebesgeschichte mit futuristischen Elementen war, weswegen mir diese Science Fiction Geschichte so gut gefallen hat. Der Cliffhanger zum Schluss ist einfach perfekt gewählt und lässt einen nicht verzweifelt zurück, aber trotzdem neugierig auf die Fortsetzung.
Als die Telepathin Shay auf dem Raumschiff von Commander Jon Matthew auftaucht, kann Jon seinen Augen nicht trauen. Shay und ihn verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, nur hat man ihr all ihre Erinnerungen genommen. Nun ist sie auf seinem Schiff und er hat die Chance, sie wieder zurück zu gewinnen. Nur befindet sich Shay auf einer gemeinem Mission, so einer Mission, von der nicht einmal der Rat etwas wissen darf. Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Bereits als die Autorin es noch selbst verlegt hat, stand es sehr lange auf meiner Wunschliste. Science Fiction ist ein Thema, das mich eigentlich immer interessiert. Die Grundidee fand ich prinzipiell sehr interessant und auch der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Autorin lässt sogar Nebenfiguren zu Wort kommen, was ich persönlich etwas zu viel fand. So ist die Handlung leider an manchen Stellen sehr langatmig und es passiert so gut wie gar nichts. Mir persönlich wird einfach zu geredet. Wirklich alles muss ausdiskutiert werden, was ich eher ermündet als spannend fand. Hauptaugenmerk liegt klar bei der Liebesgeschichte zwischen Shay und Jon. Aber auch andere Charaktere finden zu einander. Die Romantik steht sehr im Mittelpunkt der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat. Bei der Bewertung bin ich mir gerade sehr unsicher. Es fehlte einfach zu sehr an Spannung, ich habe einfach mehr erwartet. Letztendlich vergebe ich dann doch "nur" 3 von 5 Punkten.

