Das war eine ganz nette Geschichte, jedoch fehlte jegliche Spannung, bzw. Der rote Faden dahinter. Die Protagonistin war mir zu kindlich und realitätsfern. Ich hatte gerne gewusst, was mit den Eltern passiert ist? Das Buch war dünn und in größerer Schrift. Ich hab es innerhalb 24 Stunden gelesen.
Ich weiß gar nicht wie ich mit dieser Rezi beginnen soll, eigentlich fehlen mir noch immer die Worte. Christelle hat hier ein Buch geschaffen, welches mich einfach nicht mehr loslässt. Ellies Leere nach dem Verlust ihres Bruders ist für mich absolut nachvollziehbar und ich fühlte mich mit ihr sofort verbunden. Sie ist in ihrer Trauer allein und droht zu ertrinken. Für das Verhalten ihrer Eltern merkte ich regelrecht wie es mir die Luft zu atmen nahm. Warum? Sorry aber gespoilert wird nicht. Miles scheint Ellies Anker zu sein, doch er kann sie nur vor dem Ertrinken retten, sofern sie sich auch retten lassen möchte. Ich habe ihn, als auch Ellies Freundin Maddie welche durch ihre liebevolle Art besonders ins Auge sticht sofort in mein Herz geschlossen. Da dies nicht mein erstes Buch der Autorin ist, ist mir der Schreibstil bereits bekannt. Die Wortwahl wie sie die Emotionen beschreibt, haben was besonders. Sie schreibt tiefgründig und beschreibt die Situationen sehr bildlich. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Eine besonders emotionale Geschichte, welche die Thematik von Selbstmord und Perfektionismus aufgreift. Das Buch bietet einem eine wahre Achterbahn fahrt der Gefühle. Taschentücher solltet ihr auf jeden falls bereithalten. Ein absoluter Wohlfühlroman mit dem gewissen i-Tüpfelchen. Gehört definitiv zu meinen Lesehighlights.

