
Ein spannender Ausflug in eine Welt, die ich so noch nicht kannte!
Heute habe ich einen Krimi im Gepäck, der so ganz ohne die klassische Leiche im Keller auskommt – und trotzdem (oder gerade deshalb!) richtig reinhaut. Ich durfte „𝐈𝐜𝐡 𝐰𝐚𝐫 𝐁𝐮𝐥𝐥𝐞“ 𝐯𝐨𝐧 𝐁𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐬𝐭𝐩𝐡𝐚𝐥 lesen und was soll ich sagen? Es war ein Trip in die Hamburger Drogenszene, den ich so nicht erwartet hätte. 𝐖𝐚𝐬 𝐦𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐚𝐛𝐠𝐞𝐡𝐨𝐥𝐭 𝐡𝐚𝐭: ✨ 𝑫𝒊𝒆 𝑨𝒖𝒕𝒉𝒆𝒏𝒕𝒊𝒛𝒊𝒕ä𝒕: Man merkt in jeder Zeile, dass Ben weiß, wovon er schreibt. Er kommt selbst aus dem Rauschgiftdezernat – dieser Insider-Blick ist Gold wert! ✨ 𝑮𝒆𝒓𝒅 𝑺𝒆𝒉𝒍𝒊𝒏𝒈: Ein herrlich normaler, sympathischer Typ. Er wollte eigentlich gerade seine Pension in Dalldorf feiern (inklusive Kater am Morgen und einer Ehefrau Dörte, die schon die To-Do-Liste für den Garten schwingt). ✨ 𝑫𝒆𝒓 𝑷𝒍𝒐𝒕: Doch dann scheppert ein Wagen gegen das Ortsschild, Gerd rettet den Fahrer und findet Unmengen an Koks. Zack, der Drogenfahnder-Instinkt ist wieder hellwach! ✨ 𝑫𝒂𝒔 𝑭𝒆𝒆𝒍𝒊𝒏𝒈: Ich liebe den norddeutschen Humor und das Hamburger Lokalkolorit. Die Story fühlt sich verdammt real an, weil Gerd kein Superheld ist, sondern ein Typ mit Herz und Verstand. Die Ermittlungsarbeit wird so präzise beschrieben, dass man das Gefühl hat, direkt neben Gerd im Observationswagen zu sitzen. Sogar die Wortwahl der Kriminellen sitzt perfekt! Man ist einfach mittendrin im Sumpf der Szene. 𝐄𝐢𝐧 𝐤𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 „𝐃ä𝐦𝐩𝐟𝐞𝐫“ 𝐟ü𝐫 𝐦𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐓𝐡𝐫𝐢𝐥𝐥𝐞𝐫-𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞𝐧: Manchmal braucht man einen langen Atem. Wenn die Observationsgruppe seitenlang durch den Regen fährt, wirkt das fast wie ein echter Polizeibericht – extrem detailliert und dadurch stellenweise etwas langatmig. Mir persönlich haben meine geliebten Leichen auch ein klitzekleines bisschen gefehlt. 😅 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Wer Lust auf einen ehrlichen, gewaltarmen Krimi hat, der Mal hinter die Kulissen der echten Fahndung blickt, ist hier genau richtig. Ein spannender Ausflug in eine Welt, die ich so noch nicht kannte!
