Alles Nichtstun versteckt immer nur eine Feigheit der Seele.
In Sternstunden der Menschheit bringt Stefan Zweig dem Leser seine zwölf persönlich als weltgeschichtlich bedeutend erachteten Momente näher. Dabei deckt er eine beeindruckende Bandbreite ab – von geologischen und kriegerischen bis hin zu musikalischen und dichterisch geprägten Ereignissen. Ob man jeden dieser Momente individuell als gleichermaßen relevant empfindet oder überhaupt kennt, darf dabei durchaus bezweifelt werden. Gerade das macht diese Sammlung von Erzählungen jedoch so lesenswert: Für jeden Leser ist etwas Neues dabei. Zudem besitzt jede Geschichte ihren eigenen stilistischen Charakter. Während die kriegerischen und geologischen Ereignisse eher erzählerisch geprägt sind, weisen die musikalischen und literarischen Kapitel deutlich dichterische Züge auf.















