21. März
Rating:1

Absolute Katastrophe

Die Idee hat sich erst mal gut angehört, relativ schnell sind mir die vielen Personen auf die Nerven gegangen. Die Story ist weder wirklich in Fahrt gekommen, noch hat sie irgendwie Sinn ergeben. Das Ende bzw. die Erklärung war so sinnbefreit, ich habe keine Worte dafür

dead.end.com
dead.end.comby Alice GabathulerBoD – Books on Demand
18. Juli
Rating:4

Kurzbeschreibung: Es ist eine Gelegenheit, nach der jeder Gamer sich die Finger leckt: exklusiv dabei zu sein, wenn DIE Spielesensation der Zukunft vorab auf ihre Tauglichkeit getestet wird. Für Mo und Greti wird dieser Traum wahr. Sie sind die Ersten, die dead.end.com spielen. In einer groß angelegten und vermarkteten Aktion werden sie und ihre Gamer-Clans in eine hermetisch abgeriegelte ehemalige Militäranlage gebracht. Doch kaum läuft dead.end.com an, wird klar, dass es mehr ist als nur ein Spiel. Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Realität verschwimmen...Und bald schon stellt sich den Spielern nur noch eine Frage: Wer spielt hier falsch? Zur Autorin: Alice Gabathuler wurde 1961 in der Schweiz geboren. Sie arbeitete als Radiomoderatorin, Werbetexterin und Englischlehrerin. Heute ist sie Lehrerin in einer privaten Englischschule und freiberufliche Autorin. Sie lebt mit ihrer Familie in Werdenberg, einem kleinen Ort in der Ostschweiz. Rezension: dead.end.com ist die neue Computerspielsensation, die von mehreren Jugendlichen, darunter Greti, Tessa, Mo und Carlos, auf Herz und Nieren getestet werden soll. Insgesamt stellen sich sechs Teams dieser Herausforderung. Getestet wird auf einem hermetisch abgeriegelten ehemaligen Militärgelände. Doch bevor es zum eigentlichen Zocken geht, müssen die Spieler erst einmal die Gegend erkunden, was einige von ihnen stutzig macht. Dabei geschehen bereits einige Ungereimtheiten: Greti wird in einer Höhle von einem Unbekannten angegriffen. Ihr Verdacht fällt auf Mo, der sich ebenfalls dort aufhält, ihr zwar zu Hilfe eilt, aber daraufhin einige Zeit später verletzt zurückkehrt. Was genau ist in dieser Höhle vorgefallen? Am nächsten Tag beginnt das eigentliche Spiel, zu dem die Teams in unterirdische Bunker verfrachtet werden. In einem vorgegebenen Zeitraum sind diverse Missionen zu erfüllen, die bei Versagen den Ausschluss des jeweiligen Teams zur Folge hat. Stirbt ein Teammitglied im Spiel, scheidet auch der jeweilige Spieler aus. Doch die so ausgeschiedenen Spieler verschwinden auch in Wirklichkeit und schon bald misstraut jeder jedem. Was genau geht hier vor sich? "dead.end.com" ist geschickt und spannend aufgebaut: Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, z.B. aus der Sicht von Mo und Greti während des Spiels, unterbrochen von einem Interview, das Carlos nach dem Test im Fernsehen gibt und das bereits von Anfang an durchscheinen lässt, dass dieser nicht ungefährlich vonstatten ging. Auch eingestreute Eindrücke aus der Zentrale der Spielemacher fehlen nicht. Diese Perspektivwechsel machten mir den Einstieg zwar etwas schwer, doch ist man erst einmal im Lesefluss, legt sich das merklich. Da ich bereits vor einiger Zeit sehr von "Erebos" von Ursula Poznanski begeistert war, das eine ähnliche Thematik (Computerspiele) behandelt, war ich an der Geschichte von "dead.end.com" sehr interessiert, zumal es nicht so sehr viele Bücher zu diesem Thema auf dem Markt gibt. Die Geschichte an sich ist gut durchdacht und auch durchaus spannend formuliert, doch leider fehlte mir etwas der Tiefgang in den einzelnen Charakteren. Mo fand ich als durchaus anschaulich beschrieben, doch gerade bei Greti, Tessa und Carlos hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht, die etwas zu oberflächlich ausfielen. Man kann "dead.end.com" durchaus als Jugendthriller ansehen, aber nicht als reinen Thriller, so wie es auf dem Buchcover angepriesen wird. Trotzdem bereitet Alice Gabathulers Buch einige spannende Lesestunden mit einer schlüssigen und nachvollziehbaren Auflösung, auch wenn es meiner Meinung nach nicht an "Erebos" herankommt. Zur Gestaltung des Buchs: Auf dem Cover der Klappenbroschur, das größtenteils in Schwarz-Weiß gehalten ist, sieht man einen Tunnelgang und in der Mitte davon eine Zielscheibe. Der Buchtitel ist in einem dunklen Rot aufgedruckt und geprägt. Fazit: "dead.end.com" ist zwar spannend, doch fehlten mir bei einigen Charakteren nähere Hintergrundinformationen, die sie plastischer und greifbarer gemacht hätten. Trotzdem ist das Buch ob seiner Thematik fesselnd und wird interessierte jugendliche Leser mit Sicherheit ansprechen können.

dead.end.com
dead.end.comby Alice GabathulerBoD – Books on Demand
6. Sept.
Hätte ein guter Thriller werden können...
Rating:2

Hätte ein guter Thriller werden können...

Klappentext: Alle reden von diesem neuen Game. dead.end. 24 Jugendliche dürfen es testen. In einer abgeriegelten Militäranlage kämpfen sie gegen mehr als einen Feind. Realität und Spiel verschmelzen. Bis keiner mehr dem anderen traut. Und alles ausser Kontrolle gerät. ________________________ ✨ Rezension: Die Geschichte hinter Dead.end.com ist vielversprechend - allerdings leider ziemlich schlecht ausgeführt. Die Geschichte wird gefühlt in dreifacher Geschwindigkeit erzählt (daher auch "nur" die 270 Seiten für so eine Geschichte). Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin vielleicht noch detaillierter auf die Gefühle oder die Aktionen der einzelnen Personen eingegangen und diese erläutert hätte. Ebenfalls hätte man durch diese Geschichte nicht so schnell "durchlaufen" müssen. Die spannenden Punkte hätte man gerne noch etwas mehr ausdehnen und auch dort die Gefühle, Gedanken und Aktionen der einzelnen Personen verpacken können. Die Kapitel, die nach der eigentliche Geschichte geschrieben sind, hätten gerne auch noch detaillierter sein können. Im großen und ganzen würde ich der Geschichte an sich mehr Sterne geben - wäre es nicht so "einfach" umgesetzt worden. Daher kann ich dieser Geschichte leider nur 2/5 Sternen geben. 😔

dead.end.com
dead.end.comby Alice GabathulerBoD – Books on Demand
18. Sept.
Rating:3

Der Einstieg ins Buch gefiel mir eigentlich sehr gut. Die Spannung kam natürlich erst später, aber man musste ja auch erstmal etwas über das Spiel erfahren, bevor es richtig losging. Der Schreibstil der Autorin war aufjedenfall sehr gut und durch die kurzen Kapitel konnte man das Buch gefühlt schneller verschlingen. Beim Lesen hatte ich teilweise selbst das Gefühl nicht mehr zu wissen, ob die Teams jetzt gerade spielen oder sich in der Realität befinden. Die Idee hinter dead.end.com ist aufjedenfall genial. Allerdings hatte ich bis zum Ende Schwierigkeiten, die ganzen Namen den Teams zuzuordnen. Auch stellten sich beim Lesen einige Fragen. Warum ist Tessa von so hoher Bedeutung? Was verbindet Tessa und Mo überhaupt? Auch das Ende mit der TV Show verstehe ich noch nicht ganz, aber vielleicht gibt es noch einen zweiten Teil. Nachdem sich das Spiel und alles weitere im Buch gut verteilt hat, kam mir leider das Ende auf den letzten Seiten auch etwas gequetscht vor. Das ist aber nur meine persönliche Ansicht. Für Game Liebhaber ist es trotzdem eine Leseempfehlung.

dead.end.com
dead.end.comby Alice GabathulerBoD – Books on Demand
11. Sept.
Rating:3

Ein recht unterhaltsamer Jugend-Thriller über Mo und Greti, die sich als Gamer für die Probetestung eines brandneuen Computerspiels beworben haben und dieses in einer abgelegenen Militärbasis spielen sollen. Doch schnell wird klar, dass die Entwickler ihnen etwas verschweigen und dass sich eine reale Gefahr mit ihnen in den Wäldern befindet. Die Idee klingt mega interessant, jedoch braucht die Story trotzdem etwas, um in Gang zu kommen; zwar ist alles gerade durch den Videospiel-Aspekt recht interessant zu lesen, dennoch fehlt es leicht an Spannung, da die Geschichte erst zum Ende hin richtig Fahrt aufnimmt. Dennoch sind die Wendungen und ist auch die Auflösung relativ gut gelungen und man wäre nicht sofort drauf gekommen, zudem regt sie zum Nachdenken und Spekulieren über die Zukunft unserer Welt ein. Leider ging zum Schluss aber auch alles etwas zu schnell und es sind einfach sehr viele Infos auf einen eingeprasselt, wofür man sich ruhig hätte noch etwas mehr Zeit nehmen können. Der Schreibstil schildert dabei die vergangenen Ereignisse rund ums Spiel abwechselnd aus Mos und Gretis Sicht und wechselt manchmal auch zu der aus Carlos in die Gegenwart, der das Geschehene in einem Interview rekapituliert. Alles liest sich relativ einfach und leicht, so dass man gut und schnell voran kommt auch die Charaktere sind okay, wenn eben auch nur Beiwerk und nichts besonderes. Insgesamt also ein nettes Buch, das einen kurzweilig und durchaus gut unterhält und das man deshalb schon mal lesen kann, wenn man Lust drauf hat, wenn es auch noch ausbaufähig gewesen wäre. 

dead.end.com
dead.end.comby Alice GabathulerBoD – Books on Demand