Skurril, witzig und trotzdem mit Tiefe. Mein bisheriges Lesehighlight des Jahres
„The Wedding People“ war für mich bisher das absolute Lesehighlight des Jahres. Schon die Grundidee hat mich sofort gepackt: Phoebe reist in ein Luxushotel mit dem Plan, dort ihrem Leben ein Ende zu setzen, und trifft dort ausgerechnet auf eine Braut mitten in den Hochzeitsvorbereitungen. Allein diese Ausgangssituation ist so skurril und ungewöhnlich, dass ich direkt komplett drin war. Der Schreibstil hat mir dabei sehr gut gefallen. Er liest sich flüssig und angenehm, ohne dabei simpel oder platt zu wirken. Besonders mochte ich auch das Setting im Hotel, die Beschreibungen der Räume, die Atmosphäre und die gesamte Hochzeitsgesellschaft waren sehr lebendig dargestellt. Die Nebencharaktere mit ihren Eigenheiten und die kleinen Spitznamen, die Phoebe ihnen gibt, haben zusätzlich viel Charme in die Geschichte gebracht. Auch inhaltlich hat mich das Buch überzeugt. Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, auch wenn man manche Entwicklungen vielleicht erahnen konnte. Gleichzeitig hatte die Geschichte für mich eine Tiefe, die über eine reine skurrile Ausgangslage hinausgeht und mich auch zum Nachdenken gebracht hat. Für mich lag genau darin die Stärke: eine gute Balance zwischen Leichtigkeit und ernsteren Themen. Insgesamt war das genau die richtige Mischung aus Unterhaltung und etwas Anspruch und hat mich von Anfang bis Ende sehr gut abgeholt. Für mich persönlich ganz klar 5 Sterne.































































