okayes Buch
„Okaye Tage“ war für mich leider eher ein okayes Buch als ein wirklich berührendes Leseerlebnis. Die Geschichte begleitet Figuren, die sich irgendwo zwischen Selbstfindung, Unsicherheit und emotionalem Chaos bewegen. Dabei geht es viel um Beziehungen, Orientierung im Leben und die Frage, wie man eigentlich seinen Platz findet. Die Grundidee fand ich durchaus interessant und an einigen Stellen hatte das Buch auch eine angenehme, ruhige Atmosphäre. Trotzdem bin ich mit den Protagonisten überhaupt nicht warm geworden. Ich konnte mich weder richtig in sie hineinfühlen noch emotional mit ihnen mitgehen. Dadurch blieben viele Szenen für mich eher distanziert, obwohl sie vermutlich intensiv wirken sollten. Besonders dieses ständige Hin und Her zwischen Entscheidungen, Gedanken und Beziehungen wurde mit der Zeit einfach anstrengend. Selbstfindung ist natürlich schwer und genau darüber möchte das Buch vermutlich erzählen. Für mich fehlte allerdings eine echte Entwicklung der Figuren. Statt aus ihren Erfahrungen zu wachsen, machten sie sich vieles zusätzlich unnötig schwer, wodurch die Geschichte irgendwann eher frustrierend als bewegend wirkte. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber leider auch keines, das mich wirklich erreichen konnte.





















































