Ein guter zweiter Teil der Lust auf guten Wein und im Vergleich zur aktuellen Wetterlage in Deutschland auf Sommer, Sonne, Strand und Meer. 🤗
Es war mal wieder Zeit für einen Toskana-Krimi. Auf dem jährlichen Dorffest wird eine Leiche gefunden. Die Winzerin Lucia Monti lag erstochen in einer Gasse. Direkt neben ihr – mit dem Messer in der Hand – ein österreichischer Investor. Ist er auch der Mörder? Um das herauszufinden, benötigt Commissario Vico Martinelli ausgerechnet die Unterstützung der jungen deutschen Journalistin Anna Wagner, welche seit einigen Wochen in Fontenaia/Toskana verweilt, um das Haus ihrer Großeltern zu renovieren. Anna ist ihm eigentlich ein Dorn in Auge, denn sie hat sich schon in seine letzte Ermittlung eingemischt. Dass er diesmal sogar aktiv auf sie zugehen muss, wurmt ihn so richtig. Nach ihrem spontanen Einsatz als Übersetzerin kann sie es natürlich nicht lassen, weiter zu ermitteln. Unterstützung erhält sie dabei von dem Jungen Tameo und seinem Hund Peppo. _ _ _ _ _ Der kurzweilige Toskana-Krimi wurde mir im Rahmen der Leserunden by Lovelybooks als eBook zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Die Geschichte ging sehr zügig voran und die verschiedenen Handlungsstränge, welche zur Ergreifung der Tatperson führten, waren sehr gut ausgearbeitet, schlüssig und nicht zu verwirrend. Das Buch hatte genau die richtige Länge und war spannend bis zum Ende. Vorkenntnisse aus Band 1sind meiner Meinung nach keine notwendig. Alles wird in sich gut erklärt. Tameo und Peppo sind definitiv die heimlichen Stars der Geschichte. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe. Das ideale Wochenend-Buch.
In Vino veritas🍷
Anna fühlt sich in der Toskana schon wie zu Hause und versucht mit der Hilfe von Loris weiter das Haus ihrer Oma zu renovieren. Um sich das ganze auch leisten zu können, schreibt Anna für die Lokalpresse Artikel. Als beim Weinfest die Winzerin erstochen aufgefunden wurde, wittert Anna eine Story und eilt zum Tatort. Der Verdächtige spricht nur Deutsch und Anna muss als Dolmetscherin helfen. Dabei kommen ihr Zweifel, ob der Verdächtige wirklich der Mörder ist und beginnt zum Leidwesen des Commissario ihre eigenen Ermittlungen. Das Cover passt zur Toskana und schließt sich in die Reihe ein. Man bekommt beim Lesen Fernweh und kann sich durch die sehr bildliche und ausführliche Beschreibung der Orte nach Fortenaia träumen. Die Charaktere sind deutlicher ausgearbeitet und man lernt sie noch besser kennen. Durch die wechselnden Perspektiven zwischen Anna und dem Commissario bekommt man viel Ermittlungsarbeit mit und fiebert mit, wer es denn gewesen sein könnte. Die Überführung des Täters gelingt auch erst am Ende des Buches und ist bis zum Schluss spannend. Eine Leseempfehlung für alle die Cosy Crime mögen, miträseln wollen und das in der schönen Toskana mit italienischem Lebensgefühl. 5 ⭐️


