Gewohnt düstere Atmosphäre. Der Autor, wessen Romane mich wirklich immer mehr überraschen, nutzt die Welt der Kirchenmusik und Knabenchöre als Kulisse für ein blutiges Rätsel, das bis zur letzten Seite spannend bleibt. Ein Muss für Fans von Grangé aber auch generell Thrillern, die nicht nur Wert auf einen spannenden Plot, sondern vor allem auf vielschichtige und menschlich komplexe Protagonisten legen.

Choral des Todes - Ein Lied, das niemand hören sollte
Choral des Todes ist ein düsterer, kraftvoller Thriller, wie man ihn von Grangé erwartet. Der Roman beginnt mit einem rätselhaften Todesfall während einer Probe eines Kirchenchors – und von diesem Moment an entfaltet sich eine Geschichte, die gleichzeitig verstörend, atmosphärisch dicht und erzählerisch präzise ist. Besonders eindrucksvoll ist, wie scheinbar ruhige, heilige Schauplätze in Orte des Schreckens verwandelt werden, ohne je unglaubwürdig zu wirken. Der Thriller überzeugt durch seine Tempodramaturgie, die vielen Wendungen und die sorgfältige Verknüpfung der Handlungsstränge. Manchmal wirkt die Härte der Ereignisse sehr intensiv, aber genau das macht Grangés Stil aus – kompromisslos, direkt und mit literarischem Biss. Ein packender Thriller voller Atmosphäre, Rätsel und Dunkelheit – intensiv, fesselnd und klangvoll. 8 von 10 Punkten.
Wieder ein super spannender Thriller von Jean-Christophe Grangé. Die Handlung hat mich sehr gefesselt und ich mag das Ermittlerduo sehr. Schade, dass es nicht mehr Romane um Kasdan und Volo gibt.


