6. März
Rating:2

Das war leider nix

Die Handlung und die Charaktere könnten so interessant sein. Aber leider findet sich kein roter Faden in der Geschichte. Die vier Protagonisten springen gefühlt alle paar Kapitel von einem Ziel zum nächsten und wissen anscheinend selber nicht, was sie eigentlich wollen und was ihre Rolle in der Geschichte ist. Die Handlungen der Charaktere widersprechen oft dem, was sie zuvor noch selber gesagt haben. Es heißt dann zwar, dass sie xyz vorhaben, machen aber anschließend was komplett anderes. Selbst der Antagonist, von dem es ständig heißt, wie böse und durchtrieben er ist, macht im Großteil des Buches nichts, was auf sein böses Wesen hindeutet. Außer böse grinsen. (Sogar die Schlussszene mit Askir fand ich so harmlos, dass ich nicht verstanden habe, warum so viele Charaktere Angst vor Dirion haben?) Im Grunde wurde die goldene Regel "Show, don't tell" nicht beachtet. Das macht die Charaktere insgesamt sehr unglaubwürdig. Es hätte dem Buch auch gut getan, sich nur auf *einen* Hauptkonflikt zu fokussieren, anstatt zig verschiedene Konflikte einzubinden und alle davon halbgar zu lassen. Kann das Buch daher leider nicht weiter empfehlen.

In den Schatten von Qurta'bar
In den Schatten von Qurta'barby Alenor J. StevensBoD – Books on Demand