29. Mai
Rating:4

"Bell Hooks: Self-Love – On Origin and Justice" is an in-depth exploration of how self-love, especially within oppressed communities, can act as a form of political resilience. Bell Hooks, known for her incisive analyses of race, gender, and class, uses the concept of "self-love" to describe a form of personal and collective empowerment that stems from understanding and accepting one’s identity and origins. In this work, Hooks argues that self-love should not be viewed merely as an individual pursuit of self-acceptance in a social and political context but as a fundamental component for achieving justice and societal change. By engaging with one’s history and culture, individuals can develop a type of love and acceptance for themselves that empowers them and enables resistance against forces of oppression and discrimination. Hooks posits that without deep, rooted self-love, the fight for justice and equality is often overshadowed by hatred and bitterness, which ultimately proves less effective. She emphasizes that true self-love also involves understanding and acknowledging one’s vulnerabilities and weaknesses and turning them into strengths. The book is an invitation to explore oneself more deeply and to view self-love as a revolutionary act that can promote both individual and collective liberation.

salvation Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Selbstbestimmung | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelou
salvation Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Selbstbestimmung | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelouby bell hooksHarperCollins eBook
18. Dez.
Rating:5

Autorin Die Autorin bell hooks war eine afroamerikanische Schriftstellerin, Feministin und Sozialaktivistin. Ihr Werk konzentrierte sich auf die Wechselwirkungen von Rasse, Klasse und Geschlecht sowie deren Fähigkeit, Systeme der Unterdrückung und Dominanz zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Insgesamt veröffentlichte sie über dreißig Bücher sowie zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Artikel. Ihr Einfluss erstreckte sich über verschiedene gesellschaftliche Bereiche und machte sie zu einer bedeutenden Stimme im Diskurs über soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Klappentext What’s Love Got to Do with It? – Warum Liebe(n) eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist »Dieses Buch, das sich mit der aktuellen Bedeutung der Liebe im Leben der Schwarzen befasst und eine Vorlage für das Überleben und die Selbstbestimmung der Schwarzen bieten soll, führt uns kühn zum Kern der Sache. Uns selbst mit Liebe zu begegnen, unser Schwarzsein zu lieben, ermöglicht uns allen, zur wahren Bedeutung von Freiheit, Hoffnung und einem Leben voller Möglichkeiten zurückzufinden.« In »Selbstliebe« entwickelt bell hooks das Fundament für eine Gemeinschaft, in der Schwarze sowie alle anderen dem Schwarzsein voller Liebe begegnen können. Welche Rolle spielt die Liebe für den politischen Widerstand? Wie konnte der Diskurs über Liebe im Zuge der Befreiungsbewegungen deren Wert für eine selbstbestimmte Schwarze Identität torpedieren? Wie kann die Entscheidung, zu lieben, wieder als Akt der Befreiung erfahrbar werden? Und wie können wir unsere Kultur der Lieblosigkeit überwinden? Ob es um das Erbe der Sklaverei, die Bedeutung von Ehe und Beziehung oder um den großen Einfluss der Kunst, Medien und Politik geht, bell hooks eröffnet uns einen klaren Blick auf das Machtgefüge, das bestimmt, wie wir uns selbst und andere lieben. Fazit First of all: Diese Rezension verfasse ich aus der Perspektive einer weißen, heterosexuellen cis-Frau. Das Buch von bell hooks ist aus meiner Sicht vor allem im Sinne von Empowerment der PoC-Community sehr wertvoll ABER hat auch meine Augen geöffnet. Es ist ein Muss für Menschen, die sich mit dem Thema (Selbst-)Liebe auseinandersetzen und erfahren wollen, welche Rolle sie in der schwarzen Gemeinschaft spielt. "Selbstliebe" betrachtet kritisch die absolute Notwendigkeit einer Liebesethik zur Unterstützung der Dekolonisierung. Hooks erkennt an, dass Bücher, die zur Literatur der Liebe als Revolution beitragen, knapp sind, und bedauert den Mangel an substantieller Forschung auf diesem Gebiet. Sie schreibt mit einer so konzentrierten Fokussierung, dass alles, was sie sagt, sofort selbstverständlich erscheint. Sie zeigt die Wege auf, wie die Kolonisierung weiterhin die Denkweise und Lebensstile von Menschen beeinflusst, die im System des weißen, patriarchalen Kapitalismus leben, und enthüllt geschickt, wie bestimmte Entwicklungen in der Bürgerrechtsbewegung (insbesondere Schwarze männliche Führer, die begannen, herauszufinden, wie man das aktuelle System 'gewinnt', anstatt es zu untergraben und als Ganzes neu zu erfinden) einen stark sexistischen und homophoben Patriarchalismus innerhalb der Schwarzen Kultur verankerten. Der Schreibstil von bell hooks ist sehr poetisch und während dem Lesen habe ich zahlreiche Textstellen markiert. Es ist mir fast peinlich zuzugeben, dass dies mein erstes Buch von bell hooks ist – aber bestimmt nicht das letzte. Das Buch hält viele wichtige Themen bereit, und ich hoffe, dass der Diskurs über die Liebe nicht aufhören wird. Eine klare 5-Sterne-Empfehlung. Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Dies hat die Bewertung/Rezension jedoch in keiner Weise beeinflusst.

salvation Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Selbstbestimmung | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelou
salvation Von der Autorin des New-York-Times-BESTSELLERS »Alles über Liebe« | Selbstbestimmung | Für Leserinnen und Leser von James Baldwin und Maya Angelouby bell hooksHarperCollins eBook