28. Mai
Rating:2

Rezensionsexemplar: Vor dem Lesen dieses Buches hatte ich einige begeisterte Rezensionen gelesen. Daher hatte ich mich auch sehr auf diese Geschichte gefreut. Den begeisterten Rezensionen dazu kann ich mich leider nicht anschließen. Mich konnte die Story nicht überzeugen. Die doch sehr naive Protagonistin sowie der sehr unsympathische und sehr arrogante Hauptprotagonist haben es mir schwer gemacht mich auf die Geschichte einzulassen. Aus welchen Gründen sich Grace in Matt verliebt erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Denn jede andere Frau wäre diesem Mann davon gelaufen. Ich wollte immer wieder das Buch abbrechen. Die unsympathischen Charaktere und der doch sehr vorhersehbare Ausgang der Story haben es mir nicht leicht gemacht, weiterzulesen. Mit der Hoffnung auf Besserung aufgrund der guten Kritiken (und wegen der Rückblenden zu Matts Kindheit) habe ich das Buch dann aber zu Ende gelesen. Die Besserung kam leider nicht. Die Handlung wirkte stellenweise sehr hanebüchen und der Ausgang der ganzen Story war leider unrealistisch. Aus Spoilergründen möchte ich darauf nicht näher eingehen. Ich kann mich den guten Kritiken zu diesem Buch leider nicht anschließen. Ich bedanke mich bei der Autorin für die Zurverfügungsstellung dieses Reziexemplares. (Anmerkung: dieses Buch beinhaltete viele Rechtschreibfehler, was den Lesefluss immer wieder beeinträchtigt hat)

Rulebreaker
Rulebreakerby Sophia ChaseBoD – Books on Demand
6. Nov.
Rating:1

Die Farbgestaltung des Covers gefällt mir gut. Personen auf dem Cover werden mir wohl nie zusagen, aber insgesamt passt es sehr gut zur Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm, aber was mir sofort aufgefallen ist; Wo war hier das Lektorat/Korrektorat? Ich habe in einem Buch noch nie derart viele Fehler gesehen. Sei es Fehler im Satzbau, falsche Grammatik, fehlerhafte Rechtschreibung oder eine fehlende Leertaste. Ich habe mir das Buch in 21 Seiten lange Leseabschnitte eingeteilt und in wirklich jedem Abschnitt habe ich mehrere Fehler gefunden. Ich persönlich lege großen Wert darauf, möglichst fehlerfrei zu schreiben und erwarte natürlich auch in einem Buch, so wenig Fehler wie möglich zu finden. Aber Rechtschreibtechnisch ist dieses Buch eine Katastrophe. Ich weiß nicht, was hier passiert ist, aber es wirkt, als hätte hier überhaupt niemand drüber gelesen. Was wirklich schade ist, denn mir verdirbt sowas ordentlich den Spaß am Lesen und sorgt dafür, dass ich beim Lesen ständig stocke. So gab es natürlich auch keinen angenehmen Lesefluss. Dementsprechend genervt habe ich versucht, mich auf die Geschichte einzulassen. Wenn ich nicht gerade von einem erneuten Fehler aus dem Lesefluss gerissen wurde, habe ich ständig geseufzt, weil die Figuren absolut nichts für mich waren. Zum einen haben wir Grace, die zu Beginn eine erfolgreiche Karrierefrau ist und wenig Zeit für ihr Privatleben hat. Am Anfang fand ich sie noch amüsant. Sie war witzig und ihre Gedankengänge haben mich gut unterhalten. Leider ist dies sehr schnell umgeschlagen. Sie entwickelt sich in eine unsichere junge Frau, die quasi auf die Bestätigung von Matt aus ist, weil sie ohne seine Aufmerksamkeit anscheinend nichts zu bieten hat. Sie errötet ständig, ist schüchtern und, wie zuvor erwähnt, unsicher - insgesamt eigentlich ziemlich langweilig. Matt ist natürlich das komplette Gegenteil. Selbstsicher, arrogant, großkotzig. Er vögelt natürlich keine Frauen wie Grace - normalerweise. Aber ihre Unsicherheit turnt ihn total an! Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, aber mit solchen Figuren kann ich nichts anfangen. Da werden die Klischees rausgeholt und die Figuren nur so drin eingerollt. Während die Geschichte vor sich hin plätschert - Sie will Ihn, Er will Sie, beide jammern die ganze Zeit, dass sie nicht gut füreinander sind, bis sie - Oh, Tada! - doch miteinander in der Kiste landen - war ich zunehmend genervt von den Fehlern, der Handlung, der Figuren und den "Gefühlen", die sie füreinander haben. Es geht wirklich sehr lange Zeit nur darum, dass beide aufeinander scharf sind. Irgendwann dachte ich mir dann, dass ich die Geschichte nicht als romantische Geschichte bewerten kann, denn es geht beiden ja nur ums Vögeln. Da brauche ich mich dann nicht über den fehlenden Tiefgang zu beschweren. Als Bettgeschichte wäre das Buch absolut authentisch, immerhin geht es durchgehend nur darüber, dass die beiden übereinander herfallen wollen. Aber (!) dann werden irgendwann Gefühle erwähnt. Mein Gesichtsausdruck darf man sich an dieser Stelle als "sehr verwirrt" vorstellen. Die beiden kennen sich so ungefähr gar nicht - man erfährt im Laufe des Buches ein wenig über seine Vergangenheit und weshalb er so ätzend ist, über sie gibt es nicht sonderlich zu wissen, weil sie anscheinend ziemlich farblos ist - und dann sollen plötzlich Gefühle eine Rolle spielen? An diesem Punkt dachte ich mir dann tatsächlich, dass das Buch absolut gar nichts für mich ist. Die Figuren sind unsympathisch, eindimensional und lahm, die Handlung ist nicht authentisch, weil sie nur Spaß wollen, aber doch von Gefühlen reden (die sich dann zum Ende hin auch langsam bemerkbar machen - fand ich trotzdem unauthentisch, weil der Handlungsverlauf und die Entwicklung mich nicht überzeugen konnten und nicht greifbar waren) und der Schreibstil konnte auch nichts rausreißen, weil durch die übermäßig vielen Fehler kein Lesefluss zustande kam (obwohl der Stil vielversprechend klingt und ohne Fehler echt gut wäre). Unzufrieden mit Allem was ein Buch hergeben kann, habe ich trotzdem weiter gelesen. Ich breche ungern Bücher ab und habe mich also täglich an meinen Abschnitt gesetzt, um ein paar Minuten zu verfolgen, wie Grace und Matt mich denn heute in den Wahnsinn treiben möchten. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann aber tatsächlich noch spannend! Ungefähr auf den letzten 50-70 Seiten konnte mich die Handlung doch noch abholen. Die Figuren fand ich zwar immer noch genauso ätzend, vor allem weil Grace wahnsinnig naiv und dämlich ist - und die 180 Grad Drehung von Matt war mir auch zu glatt und erzwungen - aber immerhin konnte ich das Buch somit doch früher beenden, als es geplant war. Ich bewerte Bücher wirklich sehr ungern derart schlecht. Natürlich mag ich es viel lieber, ein Buch mit Spaß zu lesen und im Nachhinein darüber schwärmen zu können. Leider konnte mich "Rulebreaker" erst viel zu spät abholen und hat auch dann noch zu viele Kritikpunkte, als dass ich es uneingeschränkt empfehlen könnte. Den Leser, die gerne Erotikgeschichten lesen, auf diesen typischen Badboy stehen und leichte Kost möchten, mag "Rulebreaker" mehr Unterhaltung bieten als es bei mir der Fall war. Für mich sind solche Männer nichts und ich bevorzuge auch eher tiefgehende Liebesgeschichten, mit einem Anteil Erotik. Hier war es eher eine "Liebes"geschichte, die von Erotik definitiv dominiert wurde. Vermutlich habe ich mittlerweile auch viele Punkte, die mich während des Lesens gestört haben, schon wieder vergessen, aber insgesamt hat mich Rulebreaker leider enttäuscht.

Rulebreaker
Rulebreakerby Sophia ChaseBoD – Books on Demand
3. Apr.
Rating:5

Das war mein erstes Buch von Sophia Chase, es hat mir aber so gut gefallen, dass es sicher nicht das letzte Buch von ihr bleiben wird. Der Schreibstil von Sophia war durchgehend total flüssig und dadurch hat sich das Buch sehr schnell lesen lassen. Zudem hatte ich auch überhaupt keine Schwierigkeiten in die Geschichte rein zukommen, sondern wurde regelrecht von ihr in einen Bann gezogen. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Grace und Matt erzählt, sodass man die Sichtweisen der beiden sehr gut nachvollziehen kann und sich den beiden noch näher fühlt. Die Charaktere sind alle sehr authentisch ausgearbeitet. Gerade Grace ist mir mit ihrem schlagfertigen, humorvollen, aber auch sehr liebevollen Charakter sehr schnell ans Herz gewachsen. Matt hingegen ist der mysteriöse und unscheinbare Typ. Man merkt aber schnell das hinter seiner Fassade noch sehr viel mehr steckt. Je länger man gelesen hat, hat man aber gemerkt das auch er ein richtig toller Protagonist ist. Die Handlung war von Anfang an packend, emotional und herz-erwärmend. Ich konnte gar nicht genug bekommen und war traurig als es dann vorbei war. Was mir total gut gefallen hat war, dass es nicht so eine Liebesgeschichte war die jeder schon mal gelesen hat, sondern das die Handlung auf ihre eigene Art etwas ganz besonderes hatte. Es war total spannend mehr über Matts Vergangenheit zu erfahren und mitzuerleben wie Grace und Matt sich näher kommen. Mich konnte die Geschichte auf alle Fälle begeistern und überzeugen. Eine wundervolle Geschichte die mich ab der ersten Seite gefesselt und begeistert hat.

Rulebreaker
Rulebreakerby Sophia ChaseBoD – Books on Demand