6. Jan.
Rating:3.5

Nach dem spannungsgeladenen Start und dem humorvollen Schreibstil, war ich voller Überzeugung, dass mich "The Enemy's Daughter" komplett mitreißen würde. Leider kamen im Laufe der Geschichte immer mehr kleine Kritikpunkte hinzu. Grundsätzlich muss ich sagen, dass das actionreiche Ende mit seinen Wendungen diese für mich gut aufarbeiten konnte und ich einige Dinge dadurch besser verstehen konnte. So hat es am Ende Sinn ergeben, dass sich die Protagonistin oft naiv verhielt und stark an ihrem Weltbild festhielt. Dennoch bevorzuge ich Bücher, bei denen sich nicht so viele Fragen auftun, die erst im Finale beantwortet werden. Es war also ein durchwachsenes Leseerlebnis für mich, da mir einige Aspekte wie der Schreibstil, die Idee der Verbindung und die Dynamik zwischen den Charakteren sehr gut gefallen haben. Ich denke, dass das Buch eher für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist und dort sehr gut ankommen wird. Meine Erwartungen konnte es nicht ganz erfüllen, dennoch war es ein unterhaltsames Buch für mich. 

The Enemy's Daughter
The Enemy's Daughterby Melissa PoettDragonfly