Die Geschichte von einer Hexe und einem Hexenjäger, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicht nur vom Beruf, sondern auch von der Art:
Lou - aufbrausend, laut, lebhaft, frech, übergriffig.
Und Reid - ruhig, vernünftig, gesetzestreu und ernst.
Als sie beide in eine missliche Lage geraten, werden sie zwangsverheiratet - und der Spaß beginnt. Ich muss sagen, ich liebe Grumpy x Sunshine und kam hier voll auf meine Kosten. Allerdings war mir Lou oft auch too much. Sie meint es spaßig, übertritt dabei aber viel zu oft persönliche Grenzen.
Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich war wegen des französischen Touches erst skeptisch, aber dazu die Hexenverbrennungen und der generelle Vibe des 16. Jahrhunderts hat perfekt harmoniert.
Auch die Story war einfach nur spannend 🔥 Lou schafft es einfach immer wieder sich in gefährliche Lagen zu bringen, die Kathedrale birgt düstere Geheimnisse und an Plottwists fehlt es bei Weitem nicht. Einzig der rote Faden ist mir manchmal etwas abhanden gekommen.
Wer starke, sarkastische und einfach lustige Protagonistinnen mit magischen Kräften und tolle Nebencharaktere liebt - gebt dem Buch unbedingt eine Chance 🥰
An manchen Stellen war es mir deutlich zu blutig - aber an sich hat mich die Story schon gecatcht.
Je länger ich gelesen habe, desto mehr wollte ich wissen, wie es weitergeht mit den Hexen.
Stell dir vor, du bist eine Hexe auf der Flucht und die einzige Möglichkeit, dein Leben zu retten, ist die Heirat mit einem Hexenjäger.
Lou ist eine Hexe, die in einer Zeit lebt, in der sie wegen ihrer Fähigkeiten auf dem Scheiterhaufen enden könnte. Zudem sind die mächtigen weißen Hexen hinter ihr her, um sie zu opfern. Um ihr Leben zu retten, stiehlt Lou einen Ring, trifft dabei jedoch auf Reid, ihren Erzfeind und Hexenjäger. Obwohl sie ihm ihre Identität als Hexe verbergen kann, sieht sie sich letztendlich gezwungen, einen Pakt einzugehen und ihn zu heiraten, um ihre eigene Rettung zu sichern.
🫀 Meine Meinung: Ich habe das Buch als Sichtungsbuch erhalten und war zunächst etwas skeptisch. Der Einstieg fiel mir schwer, da die Welt und die allgemeinen Umstände noch nicht ganz klar waren. Ab Seite 150 wurde es jedoch flüssiger und danach fesselnd und spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und die Autorin setzt Humor genau an den richtigen Stellen ein. Es gibt einige unerwartete Plottwists, die einen positiven Einfluss auf die Spannung und die Handlung hatten. Kurz gesagt: Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! (Und ja, ich habe hier und da vielleicht ein paar Tränen vergossen). Band 2 liegt bereits bereit, und ich gebe zu, dass ich es kaum erwarten kann, damit zu beginnen. Wäre der Anfang nicht gewesen, wäre es eine 5/5 geworden.
Die Hexe und ihr Jäger - haben mich leider nicht abgeholt.
Ich hatte mich wahnsinnig auf eine tolle neue Hexen-Story gefreut. Der Klappentext war vielversprechend und ich konnte es kaum erwarten, mich in Shelby Mahurins Serpent & Dove zu stürzen.
Und leider muss ich sagen, dass es mich nicht wirklich abgeholt hat.
Ich weiß nicht, ob es am Schreibstil lag, der mir vielleicht einfach nicht liegt, oder an etwas ganz anderem. Aber ich kam absolut nicht in die Geschichte rein. Ich habe immer wieder vom eBook zum Hörbuch und wieder zurück geswitched, aber ich konnte leider keine Verbindung zur Geschichte aufbauen, oder zu den Charakteren.
Die Idee war toll, aber leider mit einigen Längen versehen und für mich vielleicht auch einfach mit zu viel Drama.
Das Magiesystem hat mir aber Recht gut gefallen. Gerade auch mit den Eigenheiten, mit denen das System aufwarten konnte.
Manche Nebencharaktere waren für mich leider auch nicht immer stimmig. Und ja, das sollte ein Plottwist sein, ich weiß, aber für mich hat sich das zu gewollt angefühlt. Zu gepresst. Es wollte für mich einfach nicht passen
Kennt ihr das, wenn es einfach nicht "Klick" machen möchte? Ich denke mir dann immer, dieses Buch und ich, das hat nicht sollen sein, aber viele andere werden es sicher feiern. Also wenn dir der Klappentext gefällt, dann go for it, vielleicht ist diese Geschichte für dich genau die richtige.
Ich kann aktuell noch nicht abschätzen, ob ich die Reihe weiter verfolgen möchte, vielleicht sogar dem ersten Band irgendwann nochmals eine zweite Chance geben, denn vielleicht war es auch nur der falsche Zeitpunkt für mich und dieses Buch. Laut aktuellem Stand aber eher weniger oder zumindest nicht in naher Zukunft.
Wer Hexen mag, sollte dennoch versuchen und reinlesen oder -hören und selbst herausfinden, ob die Geschichte zu ihm passt, oder eben nicht.
Eigentlich mag ich viele Tropes und Ideen in diesem Buch, aber wie sie ausgeschrieben und eingebaut wurden, wird die Handlung leider extrem flach.
Viele Charaktere entwickeln Fähigkeiten und offenbaren Verwandtschaften genau in dem Moment, in dem es praktisch wird und man sollte nicht zu sehr auf Logik schauen, wenn man die Leseerfahrung genießen will.
Die wird nämlich leider des Öfteren mal geopfert, wenn dadurch genau die Szene entsteht, die die Autorin herbeiführen will. (Beispielsweise eine sehr konstruierte Ehe.)
Die Liebesgeschichte, Hexenjäger und Hexe, hat durchaus auch Potential und besonders am Anfang habe ich auch ihr Banter genossen, aber leider wird der relativ schnell alt, weil sich ihre Beziehung nicht wirklich entwickelt oder nur in Sprüngen, die für mich nicht wirklich nachvollziehbar sind.
Nichtsdestotrotz: Wenn man leichte Rage-Lektüre mag, lässt es sich schnell herunterlesen und ist amüsant.
Weiß allerdings nicht, ob ich mir die nächsten beiden Bände auch antue. Es gibt ja noch genügend Unterhaltungslektüre, die mir dann doch ein wenig mehr gibt.
Verbotene Flammen, kalter Beton unter den Füßen und der bittere Nachgeschmack von Geheimnissen — Serpent & Dove hat mich wie ein Sturm erwischt. Lou ist eine Figur voller Widersprüche: verletzlich und zugleich scharfkantig, eine Frau, die versteckt leben muss und dennoch mit knallharter Entschlossenheit nach Luft schnappt. Reid dagegen ist wie ein Geruch von nassem Leder und Gerechtigkeitssinn, dessen Nähe mir beim Lesen die Luft enger werden ließ.
Die Welt, in der Hexen und Jagd miteinander ringen, ist liebevoll ausgestaltet: kleine Details — ein Ring, eine Liturgie, ein verbotenes Ritual — greifen ineinander und schaffen Atmosphäre, die mich oft schaudern und lächeln ließ. Spannung und Romantik verweben sich, manchmal so dicht, dass die Seiten selbst zu glühen schienen.
Manchmal stolperte die Erzählung in Logik-Lücken und manche Nebenfiguren blieben blasser, als ich es mir gewünscht hätte. Trotzdem trägt die Geschichte eine Tiefe in sich, die Nähe erzeugt, Emotionen zieht und am Ende warm und verwüstet zurücklässt. Für Leser, die prickelnde Enemies-to-Lovers-Romance mit magischem Flair suchen, ist dieses Buch eine sehr lohnende Reise.
Ich habe mich jetzt dazu entschieden, dieses Buch abzubrechen😕 Ich lese es jetzt gefühlt seit einem Monat und bin nur mit Ach und Krach bis Seite 154 gekommen, und bis dahin musste ich mich auch absolut quälen. Weder die Charaktere, noch das Worldbuilding oder der Schreibstil konnten mich überzeugen. Es fiel mir auch immer total schwer, an dem Buch dranzubleiben, und ich habe mich super schnell ablenken lassen. Selbst für eine Seite habe ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht. Mir tut es immer total leid, Bücher abzubrechen, einfach weil ich weiß, wie viel Herzblut dahintersteckt, aber ich denke, dass es mir auch einfach nichts bringt, wenn ich weiterlese und mich durch ein Buch quäle😕 Da nutze ich diese Zeit lieber anders.
Die Charaktere, die Story und der Schreibstil haben mich vollkommen überzeugt. Es war spannend und mitreißend. Es war mal wieder schön nicht über eine naive Heldin der alles in den Schoß fällt zu lesen. Lou ist toll sie ist schlau und zeigt eine unglaubliche psychische Stärke. Und die Gefühlswelt von ihr und dem Leser wird nicht nur einmal auf den Kopf gestellt. Eine klare Leseempfehlung. Ich fange auch gleich im Anschluss an den zweiten Teil zu lesen.
Weder die Charaktere noch der Weltenbau können überzeugen. Die unglaubwürdige Liebesgeschichte ist da nur die Spitze des Eisbergs.
(kleine Spoiler)
Louise le Blanc, genannt Lou, ist störrisch, vulgär, wild, selbstbewusst, mitfühlend und sie liebt es, Witze zu reißen und zu fluchen. Sie ist eine Hexe und gehört den "Dame Blanche" an. Trotz dieser Tatsache versteckt sie sich vor ihrem Hexenzirkel aus Gründen, die ich nicht spoilern möchte. Lou lügt aufgrund ihres komplizierten Lebens auch regelmäßig und scheut nicht davor zurück, zu betrügen und zu stehlen. Weiterhin verachtet sie alle Hexenjäger (Chasseure).
Reid Florin Diggory ist freundlich, hilfsbereit, pflichtbewusst, loyal, stoisch und jähzornig. Außerdem ist er äußerst tugendhaft und kann es nicht leiden, wenn Leute fluchen oder gegen Regeln verstoßen. Er befolgt die Anweisungen des Erzbischofes, ohne sie zu hinterfragen, und ist zutiefst gläubig. Reid hasst zudem Hexen und tut alles, um sie auszulöschen.
Die Handlung war in meinen Augen verbesserungswürdig. Bereits der Grund für die Heirat zwischen Reid und Lou war an den Haaren herbeigezogen. So sollte nämlich verhindert werden, dass er als Frauenschläger und Schlimmer dasteht (er hat sie öffentlich angegriffen, da er sie als Diebin erkannt hat), da dies in einer Ehe erlaubt sei, und sie sollte ihrer Strafe für den Diebstahl entkommen. Ich meine, was ist das bitte für eine Begründung? Als ob es keinen anderen Weg gäbe, Reids Ansehen zu schützen, und als ob eine Gesellschaft, die es akzeptiert, wenn Frauen von ihrem Ehemann geschlagen werden und wo diese als Sünderinnen gelten, wirklich entsetzt wäre, wenn ein Hexenjäger eine Frau angreift. Warum haben sie nicht einfach gesagt, dass Lou sich der Festnahme widersetzt hat? Sie sagen ja sowieso, dass sie eine Diebin ist. Wieso dann nicht gleich die Schuld auf sie schieben? Ist es wahrlich so unmöglich in dieser Welt, dass jemand vor einem Hexenjäger flieht und diesen angreift? Außerdem wäre Lou nicht mal in dieser Situation, wenn sie ihr Gehirn eingesetzt hätte und ihren magischen Ring, der sie unsichtbar macht, benutzt hätte.
Diese unlogische und extrem gewollte Verbindung zwischen Lou und Reid wird auf den ersten 100 Seiten geschlossen und danach wird es auch nicht viel besser. Statt sich auf den Fantasy-Aspekt zu konzentrieren, kann man danach endlos lange und vulgäre Streitereien zwischen Lou und Reid lesen und natürlich kommen die beiden sich näher. Obwohl Lou zwar aufgrund ihrer Vergangenheit eine etwas gespaltene Meinung über Hexen wie sie hat, verurteilt sie trotzdem deren Verfolgung. Als jedoch ihr geliebter Gatte eine Hexe vor ihren Augen verbrennt und dafür nie irgendwelche Schuldgefühle hat, da vergibt sie ihm. Schließlich wollte er sie nur beschützen ...
Wieso wird so ein Ereignis nicht genutzt, damit Reid als Charakter wächst und seine Ideologie hinterfragt? Stattdessen passiert dieser Umschwung erst am Ende und das ohne einen ernsthaften Versuch, daraufhin zu arbeiten.
Weiterhin ist es so offensichtlich, dass Lou eine Hexe ist, und Reid, der Hexenjäger, merkt es einfach nicht.
Hierbei muss auch erwähnt werden, dass Reids Ansichten in Bezug auf Frauen extrem rückständig sind und das zusammen mit seinem Verhalten ihn für mich als "Love Interest" leider disqualifiziert hat, obwohl ich verstehe, wieso er so ist.
Genauso fragwürdig wie Reids Verhalten ist auch Lous. Sie wird uns als Feministin präsentiert und lässt sich dann im gesamten Buch herablassend über Reids Exfreundin aus. So nennt sie sie eine Kuh und beschwert sich darüber, dass Reids Ex nicht mit ihm geschlafen hat. Schließlich sei die erste Liebe dafür da (Seite 301). Was ist das bitte für eine Weltansicht? Auch passt Lou sich null an und versucht, zu verheimlichen, dass sie eine Hexe ist. Sie stolpert vielmehr von einer absurden Szene in die nächste, nutzt Magie und entkommt der Entdeckung jedes Mal nur haarscharf. Zudem schaut Lou, wie oben bereits erwähnt, großzügig darüber hinweg, dass ihr Ehemann Hexen tötet und verachtet. Er ist immerhin heiß und sie kann ihn ändern. Sie verliebt sich dabei so schnell in ihn, dass sie keine Zeit hat, diese Kleinigkeit vorher zu besprechen, bzw. erklärt sie ihm auch nicht, dass sie eine Hexe ist und ist dann komplett schockiert, wenn er diese Tatsache abstoßend findet. Dabei ist von Beginn an klar, dass Reid ein gläubiger Fanatiker ist. An dieser Stelle muss ich auch erwähnen, dass ich vor dem Lesen dachte, dass er von Anfang an wissen wird, dass sie eine Hexe ist, und sich trotzdem in sie verliebt. Das hätte ich persönlich auch besser gefunden als diese "insta love" hier, die sich urplötzlich von Hass zu "du bist die Liebe meines Lebens" entwickelt. Zu guter Letzt muss ich noch erwähnen, dass ich nie wieder etwas über ein Lied hören will, das mit "Fräulein Monstertitty" beginnt, und dass ich jegliche Anspielung auf eine Anziehung zwischen Ansel, der 16 Jahre alt ist, und Lous Freundin, die 18 ist, unpassend finde.
Der Weltenaufbau war äußerst schwammig. So sind wir irgendwie in einem früheren, vielleicht mittelalterlichen Frankreich und auch irgendwie nicht. Dies ist schließlich eine fiktive Welt, in der rein zufällig ein Haufen französischer Wörter verwendet wird. Wieso passiert das, wenn wir uns doch nicht in Frankreich befinden? Zudem existiert hier auch die katholische Kirche, wobei das Wort „Katholizismus“ glaube ich nie erwähnt wird. Weiterhin ist das ganze Magiesystem sehr nebulös. Einerseits muss man für Magie etwas opfern. Andererseits können die bösen Hexen schreckliche Flüche ohne Unterlass wirken und scheinen nicht wirklich in ihrer Kraft durch Opfer limitiert zu sein. Die öfters erwähnte Balance muss anscheinend nur von unserer Protagonistin und deren Unterstützern beachtet werden.
Der Schreibstil war flüssig.
Das Cover, der Farbschnitt und die gesamte Gestaltung bei der Variante der Bücherbüchse gefallen mir sehr gut.
Eine wirklich spannende Geschichte, die allerdings an manchen Punkten ein klein bisschen langatmig war.
Wir haben hier eine fiktive Welt, in der die Hexen und auch die Hexenjäger eine große Rolle spielen.
Hexenjagd und Verbrennung sind aufgrund der Angst der Menschen vor Abnormität an der Tagesordnung.
Wir begleiten die Hexe Lou, die zusätzlich auch noch Diebin ist.
Als diese auf Reid den Hexenjäger trifft führt eins zum anderen und das Chaos ist komplett.
Die Geschichte ist aus beiden Perspektiven im Wechsel erzählt, was ich sehr gern mochte.
Bei lou schwankte ich zwischen mögen und genervt den. Manchmal war sie mir zu kindisch und aufmüpfig.
Reid war mir leider komplett unsympathisch und die Liebesgeschichte ist mir jetzt nicht so wirklich nah gegangen, wobei ich den Schlagabtausch zwischen den beiden allerdings mega fand.
Das Magiesystem finde ich spannend und mal etwas neues. Das Worldbuilding hätte für mich stärker ausgeprägt sein können.
Das Ende von Band 1 kommt irgendwie ziemlich schnell und plötzlich und zum Glück kommt eine Fortsetzung.
Alles in allem eine spannende Story mit leichten Schwächen in manchen Bereichen.
✨Rezensionsexemplar✨
- 1/3 die Hexen von Belterra
- Nicht unabhängig lesen
- Hexe x Hexenjäger
- Slow burn / enemies to lovers
Mich hat die Geschichte schlussendlich richtig mitgerissen, hätte am liebsten direkt weitergelesen. Darum geht es inhaltlich:
Lou hat ein Geheimnis, sie ist eine Hexe und niemand darf das erfahren. Als sie ausgerechnet mit Hexenjäger Reid verheiratet wird, ist sie nicht begeistert. Und Reid liebt eigentlich eine Andere, oder?
Die Geschichte wird spannend erzählt, wir werden mittenrein geworfen und man muss sich erst mal zurecht finden. Ich mochte die Charaktere und mir gefällt es, dass wir eine ganze Trilogie haben, man kann da echt abtauchen.
Worldbuilding beginnt meines Erachtens erst so ab Seite 350, das ist reichlich spät. Davor erfährt man zwar auszugsweise auch einiges, aber schon eher wenig. Wir haben eine Welt, in der Religion eine Übermachtstellung hat und alles Magische vernichtet werden muss. Ich hätte auf jeden Fall gern eine Karte und eine ausgefeiltere Welt gehabt. Letzteres kommt aber bestimmt in Band 2!
Hingegen funktioniert die Slow Burn Liebesgeschichte sehr sehr gut. Ich habe mit Lou und Reid mitgefiebert. Spice gibt es kaum.
An den Schreibstil und / oder die Übersetzung musste ich mich erst etwas gewöhnen. In der Zeit, in der Lou und Reid schon verheiratet sind, gibt es viele Seiten mit der Wortwiederholung „mein Gatte“. Mich stört sowas immer sehr. Zum Glück fängt sie irgendwann an, ihn einfach Reid zu nennen. Auch die Bezeichnung „Ritterlein“ (was da wohl auf Englisch steht) fand ich eher seltsam, aber irgendwann habe ich entschieden, dass das wohl der Humor der Autorin ist und ja, das Buch hat einige humorvolle Elemente, aber man muss sich echt drauf einlassen.
Insgesamt und vor allem jetzt im Nachhinein fand ich es echt toll und würde auch die nächsten Bände lesen mögen, wenn es sich ergibt.
Macht gern Eure eigene Erfahrung!
4/5⭐️⭐️⭐️⭐️
Lou wird als Hexe nicht nur von Hexenjägern gesucht, sondern auch von ihrem eigenen Zirkel. Dabei stellt sie sich manchmal eher schlecht als recht an 😅 sie fordert manches stark heraus und handelt unüberlegt bzw. naiv.
Auch die mittelalterlichen Ansichten der Kirche und der Hexenjäger gegenüber Hexen bzw. auch Frauen im allgemeinen haben mich unglaublich genervt, aber es passt halt zur Geschichte und zur Entwicklung dieser.
Die Liebesgeschichte und die Kehrtwende zum Schluss hin macht alles wieder wett und auch Lust auf den nächsten Band 😍
Der erste Teil war wirklich ganz niedlich! Die Anfänge sind spannend und schnell, die Charaktere sehr süß geschrieben. Hier und da musste ich aber die Augen verdrehen, weil Lous Verhalten doch etwas kindlicher war, als für die Situation angemessen war. Zumal sie hier und da auch sehr gedankenverloren gehandelt hat und ich mich gefragt habe, wie man keine Konsequenzen bedenken kann. Dennoch hat mir das Ende Lust auf Teil zwei gemacht!