
Aus der Asche erhebt sich die Königin 👑
Diese Rezension fällt mir tatsächlich nicht leicht. Ich bin hin und her gerissen. Das Worldbuilding war wirklich gigantisch aber bis zu Hälfte des Buches wurde man mit so vielen Begriffen beschmissen, dass ich Schwierigkeiten hatte der Story zu folgen. Auch Namen, Spitznamen, Tarnnamen, das alles hat manchmal an meinen Nerven gezerrt. Die Geschichte hatte mich komplett mitgenommen aber die versprochenen Spiele um die es gehen sollte, waren kurz und ziemlich unspektakulär. Bei fast 600 Seiten nahm das Buch erst die letzten 200 Seiten etwas mehr fahrt auf. Oft wirkten die Beschreibungen zu lang und ich hatte das Buch wieder länger nicht in der Hand, weil nichts weiter ging. Doch der Schreibstil, die Charaktere, die Story und das Worldbuilding konnten voll überzeugen. Die Slow-Burn Enemys to Lovers Story würde ich zwar eher als Stockholm Syndrom bezeichnen, aber da muss jeder seine eigenen Schlüsse draus ziehen. Das mochte ich besonders: Die Charakterentwicklung der Protagonistin. Am Anfang war sie mir sehr unsympathisch aber je weiter sie sich entwickelte, umso mehr konnte sie mich überzeugen. Das hätte für mich besser sein können: Diese endlos langen Stellen auf denen gefühlt nichts voran ging und der wirklich schwere Einstieg aufgrund zu vieler Begriffe, Namen und Orte ohne tiefere Erklärung. Mein Fazit: Ich werde den zweiten Band definitiv lesen, aber brauche erstmal eine Pause von der Geschichte. Würde ich es weiterempfehlen? Wenn man Deep Fantasy ohne viel Spice mag und sich gerne in komplexere Geschichten einliest würde ich es empfehlen. Allerdings sollte man viel Zeit zum Lesen am Stück investieren, sonst verliert man die Story schnell aus den Augen.


























































