1. Jan.
Rating:3

Heute habe ich mein erstes Rezensionsexemplar beendet. Ich fand das Buch ganz gut. In den ersten 30 Seiten fand ich den Schreibstil an sich nicht so wirklich überzeugend, aber danach hat er sich meiner Meinung nach deutlich gebessert. Auch wenn das Buch nicht wirklich spannungsgeladen ist, hat es mir wirklich Spaß gemacht Ferhat zu begleiten und ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage fertig gelesen. In dem Buch geht es darum, wie Türken in Berlin leben, und weshalb dieses Leben oft auch schwierig sein kann. Zudem behandelt das Buch auch das Erhöhte Suizidrisiko bei Migranten. Ich habe mit einem sehr tragischem Buch gerechnet. Und das war es sicherlich stellenweise auch. Aber was mich wirklich überrascht hat ist, dass es stellenweise auch wirklich witzig ist. Ich habe oft geschmunzelt und gelacht. Trotzdem wurde das Thema, wie ich finde, toll aufgearbeitet und zum Ende hin war ich den Tränen nahe. Besonders haben mir auch die Zitate, die über jedem Kapitel standen gefallen. Ich fand diese wirklich passend gewählt und sie haben mich teilweise auch zum Nachdenken gebracht. Auch das Nachwort fand ich stark.

Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor
Endstation U-Bahnhof Kottbusser Torby Alper SoytürkBoD – Books on Demand
25. Mai
Rating:4

Mir fällt es schwer in Worte zu fassen was dieses Buch mit mir gemacht hat. Ich muss sagen, dass mich die Geschichte den größten Teil der Zeit leider ziemlich kalt gelassen hat. Das lag daran, dass mir etwas der rote Faden gefehlt hat und daran das ich die Protagonisten nicht wirklich verstehen konnte. Die Welt der Figuren ist eine gänzlich andere als meine und leider schaffte es der Autor nicht mich genügend abzuholen, so das ich verstehen und fühlen konnte. Denn obwohl wir die Hauptfigur Ferhat durch sein alltägliches Leben in Berlin begleiten, war vieles von dem was ihm widerfährt und vor allem wie über manche Sache denkt sehr fremd und eben das zweite manchmal schwer zu verstehen und nachzuvollziehen. Die Selbstmorde an Ferhats Schule zum Beispiel konnte mich nicht berühren. Und das Verhalten von Ferhats Freunde fand ich manchmal wirklich unmöglich. Und das Verhältnis zwischen den jungen Männern empfand ich die meiste Zeit als nicht sehr freundschaftlich. Ich fühlte mich als Leserin irgendwie außen vor weil ich mich schlicht mit niemanden identifizieren konnte. Ich war die meiste Zeit nur eine Beobachterin aber kein Teil der Geschichte. Aber irgendwann machte es Klick. Mein Herz raste. Die Tränen schossen mir in die Augen und ich begann zu verstehen und die komplette Handlung zu reflektieren und das war der Moment in dem ich Gänsehaut bekam und die ganze Geschichte mit anderen Augen sah. Der Schluss der Geschichte hat mich ein klein wenig zerstört und dann wieder aufgefangen. Auch wenn ich einen Teil des Ende für mich nicht gebraucht hätte weil in dem wieder die Denkweise von Ferhat in den Vordergrund rückten, die für mich nicht nachvollziehbar sind. Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Ich möchte hier jetzt aber nicht auf das eine oder andere handwerkliche Kriterium eingehen, das mich etwas gestört hat. Denn es war nichts großartiges und ist mir jetzt für die Beurteilung dieses Buches nicht wichtig. Denn bei diesem Werk siegt ganz klar der Inhalt über jede Kritik an Satzbau und Wortwahl. Dieses Buch behandelt das Thema Suizid auf eine zunächst sehr zarte und angedeutete Weise. Nach dem Klappentext hatte ich eigentlich erwartet, dass da mehr Fokus drauf liegt. Dieser Fokus verstärkt sich aber im laufe der Handlung. Deswegen ist dieses Buch keine leichte Kost und kann betroffene Menschen triggern. (Bitte pass auf Dich auf wenn Du zu diesem Buch greifen möchtest!) Der Autor geht sehr gut mit diesem Thema um und nimmt kein Blatt vor den Mund. Er wird auch sehr detailreich in seinen Beschreibungen. Ich finde das wichtig und gut. Und es passt zur Geschichte. Ich möchte für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen (bitte beachtete aber meine Trigger Warnung) und vergebe 4 Sterne.

Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor
Endstation U-Bahnhof Kottbusser Torby Alper SoytürkBoD – Books on Demand
12. Jan.
Rating:3

Sehr düster. Generell nicht schlecht aber auch nichts, was mir in Erinnerung bleiben wird denke ich. Es geht um Depressionen und Selbstmord unter Migranten in Berlin. Ein wichtiges und interessantes Thema. Ich hab definitiv andere Perspektiven und Denkanstöße bekommen. Auch der Schreibstil ist gut aber irgendwie bin ich mit dem Buch nicht so ganz warm geworden.

Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor
Endstation U-Bahnhof Kottbusser Torby Alper SoytürkBoD – Books on Demand
18. Nov.
Rating:3

Heute habe ich mein erstes Rezensionsexemplar beendet. Ich fand das Buch ganz gut. In den ersten 30 Seiten fand ich den Schreibstil an sich nicht so wirklich überzeugend, aber danach hat er sich meiner Meinung nach deutlich gebessert. Auch wenn das Buch nicht wirklich spannungsgeladen ist, hat es mir wirklich Spaß gemacht Ferhat zu begleiten und ich habe dieses Buch innerhalb weniger Tage fertig gelesen. In dem Buch geht es darum, wie Türken in Berlin leben, und weshalb dieses Leben oft auch schwierig sein kann. Zudem behandelt das Buch auch das Erhöhte Suizidrisiko bei Migranten. Ich habe mit einem sehr tragischem Buch gerechnet. Und das war es sicherlich stellenweise auch. Aber was mich wirklich überrascht hat ist, dass es stellenweise auch wirklich witzig ist. Ich habe oft geschmunzelt und gelacht. Trotzdem wurde das Thema, wie ich finde, toll aufgearbeitet und zum Ende hin war ich den Tränen nahe. Besonders haben mir auch die Zitate, die über jedem Kapitel standen gefallen. Ich fand diese wirklich passend gewählt und sie haben mich teilweise auch zum Nachdenken gebracht. Auch das Nachwort fand ich stark.

Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor
Endstation U-Bahnhof Kottbusser Torby Alper SoytürkBoD – Books on Demand