30. März
Rating:2.5

Anfang noch viel Spannung, ließ aber schnell nach

Obwohl der Schreibstil gut war, gestaltete sich der Aufenthalt im Schiff doch leider sehr eintönig und langatmig. Nur zwischendurch gab es mal ab und an kleinere Szenen, die einen aufgefangen hatten. Ansonsten liefen die Charaktere gefühlt nur kilometerlange Gänge lang oder irrten in den Trakten rum. Alle grau, alle leer und alle verlassen, was die anfangs düstere Stimmung schnell in Luft auflöste. Da war deutlich mehr Potenzial! Auch das Ende hat mich weder überzeugt, noch die Story gerettet, sondern eher irritiert. Die Pluspunkte liegen eher bei den Charakteren, auch wenn sich bei dem einen oder anderen an einem Klischee bedient wurde. Was aber nichts Schlechtes bedeten soll. Der Protagonist kämpfte stets mit der Anerkennung des Teams, welches ihm gerne auf der Nase herumtanzte, weil er für seine Stellung nicht geeignet war. Schade, hatte mehr erfhofft.

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand
2. Feb.
Rating:3.5

Die Besatzung eines Ramschiffs muss auf einem Asteroiden landen, der sich als außerirdisches Raumschiff entpuppt und nicht ganz so verlassen ist, wie es scheint... Die Ausgangssitation kennt man sicher aus zig Filmen / Büchern. Ich mag sie, da sie Spannung garantiert und viele Möglichkeiten bietet, kreativ zu werden. So rauschen die ersten 100 - 200 Seiten auch nur so dahin. Mit einer befehlshabenden Hauptfigur, die sich nicht traut Autorität auszuüben und lieber alles erträgt, ist auch eine erfrischend menschliche und eher unübliche Hauptfigur geschrieben, was ich sehr gut fand. Die Handlung hätte auch einige Seiten weniger vertragen, aber richtig ins Stocken kommt der Lesefluss nie. Die eigentliche Auflösung ist okay, aber ich fand sie etwas schwach. Auch die Beseitgung des 'Dämons' war dann so rasch, dass ich es schade und dem vorherigen Geschehen unpassend fand. Ich hatte immer wieder Ideen, die dem ganzen eine andere Richtung gegeben hätten, aber so ist das halt mit der Ausgangssituation: sie bietet unendliche Möglichkeiten. ....vielleicht sollte ich selber eine Geschichte dieser Art schreiben. Das Ende wird dann zuerst (zu) kitschig, dann gibt es eine Frage & Antwort Stunde mit dem 'Bösen', damit auch ja alle Fragen beantwortet werden - Sowas finde ich immer sehr schade. Ich wünsche mir mehr Mut zu unbeantworteten Fragen. Fazit: Gutes Buch mit kleineren Schwächen und einem unpassenden Ende.

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand
25. Juni
Rating:4

Durchweg Spannung und eine tolle aber auch komische Geschichte

Sci-Fi Fans sollten dieses Buch aufjedenfall mal gelesen haben. Es ist super spannend und man fragt sich immer, was wohl als nächstes passieren mag. Es kommt eine Wendung nach der nächsten, wodurch mir beim Lesen nicht langweilig wurde. Das Ende kam dann recht abrupt und die zweite Hälfte des Buches war allgemein etwas "brutaler" als zuvor.

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand
20. Apr.
Wurde mir so oft empfohlen und hat mich leider nicht so abgeholt wie erhofft.
Rating:3.5

Wurde mir so oft empfohlen und hat mich leider nicht so abgeholt wie erhofft.

Nach dem ich „Dead Silence“ gelesen und GELIEBT habe, fragte ich nach Empfehlungen in dem Genre. „Das Schwarze Schiff“ wurde mir so oft empfohlen und es hieß immer, es sei besser als Dead Silence. Kann ich tatsächlich garnicht bestätigen. Es hat mich nicht so extrem gefesselt, war etwas langatmig und an manchen Stellen schon ein Stück weit vorhersehbar. Unterhalten hat mich das Buch trotzdem, so dass ich schon sagen würde, dass man dieses Buch echt mal lesen kann, aber kein Highlight erwarten darf. Ein netter schmöcker für zwischendurch.

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand
12. März
Rating:4

"Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du Jerry heißt..." - Captain Jeff Austin

❗️Achtung, Rezi enthält Spoiler❗️ Wenn ich dieses Buch in einem Wort beschreiben müsste, wäre es: "Wild" Absolut wild. Wir begleiten Captain Jeff Austin auf seiner ersten Mission im All. Dabei sollen er und sein Team gleich mal einen ganzen Planeten der Rebellen in die Luft jagen. (Star Wars lässt grüßen) Blöd nur, dass das nicht so recht funktioniert und sie letztlich im All stranden. Die einzige Hoffnung: Ein außerirdisches Schiff, das da zufällig im Weltraum herumtreibt. Zunächst scheint das Schiff und dessen Bordcomputer sie auch recht freundlich aufzunehmen, bis immer mehr merkwürdige Dinge um sie herum passieren. Jeff hat leider absolut keine Führungspersönlichkeit, wird jedoch nach dem Tod seines Vorgesetzten in die ihm verhasste Rolle gedrängt und versucht einen Ausweg aus der vertrackten Situation zu finden. Im Vorfeld habe ich einige Rezensionen gelesen, die besagten, dass der erste Teil des Buches subtiles Grauen beinhaltet, was man im zweiten Teil des Buches vergeblich sucht. Leider muss ich dem zustimmen. Im ersten Teil hatte ich öfter mal Gänsehaut und habe die dunklen Vorahnungen der Crew geteilt. Im zweiten Teil gab es wirklich wenige Stellen, an denen ich mich gegruselt habe. Da gab es dann mehr WTF-Momente. Kurz: Erster Teil des Buches - spannend, subtiles Grauen Zweiter Teil des Buches - Hauptsächlich Splatter "Horror" und eine Menge gore, aber trotzdem spannend Einen Teil der Auflösung habe ich kommen sehen, nachdem zum x-ten Mal von Jeff erwähnt wurde, dass er der Stimme des Bordcomputers eine Emotion angedichtet hat. Like, Dude bfr, nach dem zweiten Mal fragt man sich nicht mehr, ob man vielleicht nur paranoid ist. Computer haben nur einen neutralen Tonfall, da kann nichts sarkastisches, hämisches oder zögerliches herausklingen. Tut es das doch, tja... dann ist es vielleicht KEIN Computer. Naja, mal abgesehen von den Momenten, in denen man sich wirklich gefragt hat, ob die alle noch ganz dicht sind, war die Story wirklich in Ordnung. Das Ende kam auch sehr abrupt, aber ich finde es gut, dass es offen gelassen wurde. Bei solchen Szenarien mag ich offene Enden tatsächlich lieber. Allerdings ist ein weiterer, nicht unwesentlicher, Kritikpunkt dieses ständige "Das macht Sinn". NEIN! Einfach nein! Sinn kann man nicht machen, Sinn kann sich nur ergeben. Leider hat das mein Lesevergnügen ein bisschen beeinträchtigt, wenn ich ständig zählen muss, wie oft diese Phrase jetzt schon falsch verwendet wurde. (Bei 10 habe ich aufgehört zu zählen😂)

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand
28. Mai
Rating:2.5

Fürchtest du die Dunkelheit....es hätte so gut sein können

Die erste Hälfte des Buches ist sehr gut. Nach einer schnellen Einleitung ist man schon in der Haupthandlung und die ist beängstigend. Die Dunkelheit als subtiler Schreckensträger funktioniert hier ohne Einschränkung. Wer hatte nicht schon das Gefühl in der Dunkelheit beobachtet zu werden, Geräusche zu hören oder ähnliches aber dann schwenkt die Handlung um und der Autor nutzt weniger subtile Schrecken und ab diesem Punkt hatte das Buch mich leider verloren. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, der Spannungsbogen allerdings nur zur Hälfte hoch und flacht dann leider ziemlich ab. Das Ende ließ mich persönlich sehr unzufrieden zurück. Fazit: hätte der Autor auch weiterhin auf die subtilen Schrecken gesetzt wäre das Buch und die Idee wirklich toll gewesen aber so war es leider nur zur Hälfte gruselig und wurde anscheinend eher skurril als Horror

Das schwarze Schiff
Das schwarze Schiffby Phillip P. PetersonBoD – Books on Demand