Spannender Roman für Kinder
Pascal lebt in einem Internat und hat sich einen Streich zu viel erlaubt. Nun muss er in den Sommerferien im Altenheim aushelfen. Dort trifft er auf die Bewohnerin Ingelotte und ein gemeinsames Abenteuer beginnt.
Spannender Roman für Kinder
Pascal lebt in einem Internat und hat sich einen Streich zu viel erlaubt. Nun muss er in den Sommerferien im Altenheim aushelfen. Dort trifft er auf die Bewohnerin Ingelotte und ein gemeinsames Abenteuer beginnt.
Der Frechdachs und die rüstige Rentnerin Pascal ist der Klassenclown des ganzen Internats. Er mag es überhaupt nicht dort zu sein, hat er doch das Gefühl, einfach abgeschoben worden zu sein. Um dieses Gefühl zu kompensieren, spielt er einen Streich nach dem Anderen und bringt sich jedes Mal in das Büro des Direktors. Als er nun aber zwei Streiche hintereinander begeht und dabei auch noch einer alten Frau „schadet“, hat auch dieser keine Geduld mehr. 4 Wochen im Altenheim arbeiten lautet seine Strafe. Pascal ist erschüttert und malt sich die schlimmsten Aufgaben aus, vom Füttern, über Gebisse putzen und Schlimmeres. Allerdings verfliegt dieses Gefühl zum Glück schnell, denn Ingelotte ist eine richtig coole alte Lady. Und auch die anderen Bewohner haben es in sich und man kommt aus dem Grinsen nicht mehr raus. Ich habe mich köstlich amüsiert. Ein wundervolles Buch über die Kluft zwischen Jungs und Alt, sowie über die ausgesuchte Familie und das man eben nicht blutsverwandt sein muss, um diese zu erreichen. Denn Freunde sind auch irgendwie Familie, oder was meint ihr? Ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass jeder Mensch zwei Familien hat. Und diese hier ist eine ganz besondere, denn sie entsteht aus einem Abenteuer. Dabei spielen Mettbrötchen eine entscheidende Rolle.
Bewertet mit 5 Sternen Zum Buch: Pascal lebt im Internat Karlssee, vom Stiefvater und seiner Mutter abgeschoben und einsam kommt er auf die verrücktesten Ideen. So muss das Schulskelett Knochenkalle schon mal für einen Scherz herhalten, oder halt der Rollator von Ingelotte, den Pascal im Teich versenkt. Als Strafe muss er in den Sommerferien, die er mal wieder im Internat verbringen muss, in der käsekuchengelben Residenz Sonnenstrahl, in der Ingelotte lebt, Tee kochen und bei sonstigen Tätigkeiten helfen. Ganz nebenbei freundet er sich mit Ingelotte ab, denn für eine alte Frau ist sie echt klasse ... Meine Meinung: Mich sprach die Kurzbeschreibung an und auch das Cover finde ich ganz gelungen. Als ich dann anfing zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mir viel Humor und trotzdem sehr berührend erzählt die Autorin, was Pascal und Ingelotte so alles erleben. Ein sehr abenteuerliche Geschichte über Freundschaft, über Freunde, die dem einsamen Pascal die Familie ersetzen. Denn das er so ein Schlitzohr ist und allerhand Dummheiten ausheckt entspricht eigentlichnicht seinem Charakter, sondern ist der Wut entsprungen, die Pascal fühlt. Und genau dieses Thema, dieses Gefühl hat die Autorin sehr berührend, aber auch sehr humorvoll in die Geschichte gepackt. Abwechslungsreich und kurzweilig erzählt ist das Buch absolut Lesenswert. Ich habe es jedenfalls sehr gerne gelesen und kann es absolut empfehlen. Lesezeichen setzen Inhalt melden
Ein ganz alter Trick von Fee Krämer ist ein spannendes Buch für Leser ab 10 Jahren. Hier hat mich gleich der Klappentext angesprochen. Es geht in der Geschichte um Pascal, der von seinem neuen Stiefvater in ein Internat abgeschoben wurde und dementsprechend ist auch seine Laune. Er hat ein Problem damit sich an Regeln zu halten und macht gerne mal einen Scherz bzw. spielt anderen einen Streich. Einer dieser Streiche geht schief und der Rollator der Seniorin Ingelotte landet im Teich. So muss Pascal abbitte leisten und die Sommerferien über in der Senioren Residenz gegenüber des Internats aushelfen. Darauf hat er natürlich überhaupt keine Lust, aber er merkt schnell, dass es gar nicht so schlimm dort ist wie gedacht. Und mit der Zeit lernt er einen neuen Freund kennen und auch Ingelotte trifft er wieder. Doch diese sorgt mit einem angeblichen Schatz in ihrem alten Anwesen für ganz schön viel Trubel, denn auf einmal geht es auf Schatzjagd. Mir hat es großen Spaß gemacht Pascal bei seinen Besuchen im Senioren Zentrum zu begleiten, dort entsteht eine gewissen Situationskomik, die mich öfters zum Schmunzeln gebracht hat. Und auch die Rettungsmission wird spannend gestaltet, so nennt die Gruppe nämlich den Einbruch in das ehemalige Zuhause von Ingelotte. Hierbei mochte ich besonders, wie Pascal selbst merkt, dass das was er da gerade macht, vielleicht nicht die beste Idee ist. So reflektiert er sein eigenes Verhalten und der Einbruch wird nicht idealisiert. Am Ende hätte ich mir aber doch noch eine kleine Lehre für ihn gewünscht. Ich hatte das Gefühl, dass er sich wieder so durchgeschlagen hat und es keine Konsequenzen gab, was mir als Botschaft nicht so gut gefallen hat. Nichtsdestotrotz ist es eine unterhaltsame Geschichte, die nicht nur die jungen Leser*innen begeistern kann. Und wisst ihr was noch richtig cool ist? Es gibt ein Daumenkino, bei diesem sieht man Pascal auf seinem Skateboard. Und bei jedem neuen Kapitel befindet sich eine Vignette von Felicitas Horstschäfer, auch ein schönes Detail. 4,5 Sterne