Worum geht es: Im Buch geht es um Levi, einen hochsensiblen Jungen, der in seiner Vorschulgruppe von anderen Kindern geärgert wird. Seine Mama bemerkt, dass er still und zurückgezogen ist, und schließlich erzählt er ihr, was passiert ist. Sie weiß zunächst keinen Rat und bittet den Erzieher um Hilfe. Mein Eindruck: Ein wunderbares Buch, das Kindern dabei hilft, sich in andere hineinzuversetzen. Jeder Mensch fühlt anders, und das im Alltag zu berücksichtigen, ist sehr wichtig. Dabei würde ich gar nicht nur hochsensible Kinder hervorheben, denn unterschiedlich zu fühlen betrifft uns alle. Natürlich nehmen hochsensible Kinder vieles noch intensiver wahr, aber Empathie zu entwickeln ist für jeden von Bedeutung. Die Illustrationen machen viel Freude: Es gibt zahlreiche kleine, lustige Details zu entdecken, und ich hatte großen Spaß beim Lesen. Ganz ohne kleine Anmerkungen komme ich aber nicht aus: Zum einen hat mir die Typografie des Buches nicht so gut gefallen, zum anderen habe ich mich gefragt, welche Erzieher am Nachmittag noch für Eltern erreichbar sind – und ob Kinder in der Vorschulgruppe tatsächlich schon schreiben können. Aber das sind nur zwei Gedanken am Rande, die bei diesem wichtigen Buch nicht ins Gewicht fallen. Bewertung: 🦌🦌🦌🦌🦌
28. Apr.Apr 28, 2026
Levi - So fühlt sich die Welt für mich anby Chris Gustmvg
