»Das Leben bestand aus der unendlichen Verkettung der unwahrscheinlichsten Ereignisse, war ein einziger großer Zufall.«
»Das Leben bestand aus der unendlichen Verkettung der unwahrscheinlichsten Ereignisse, war ein einziger großer Zufall. Genauso der Tod.« Es herrscht Wasserknappheit in Südfrankreich. Darunter leiden Menschen, insbesondere Landwirt*innen, die auf eine ausreichende Ernte angewiesen sind und nicht zuletzt mangelt es Atomkraftwerken an der Kühlung. Notgedrungen wird die titelgebende Pipeline gebaut, um Wasser aus dem Meer zur befördern. Doch das gefällt nicht allen, insbesondere unter der Tatsache, dass die Pipeline einzig dem Zweck der Kühlung dienen soll. Als eine Pumpstation direkt in der Nacht nach der Inbetriebnahme in Flammen aufgeht, bekommt Cecilia Thoma nicht nur einen ominösen Anruf, sondern zudem ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann. Sie überlegt nicht lange, reist sofort ab und findet sich kurz darauf in Avignon zwischen verschiedenen Fronten wieder und kurz darauf eine unerwartete Drohung in ihrem Hotelzimmer … Lucas Fassnacht beherrscht es, gesellschaftliche Themen in eine komplexe Handlung zu übertragen, die mehrere Perspektiven vereinnahmt. Trotz dieser Tatsache verlor mich die anfangs erzeugte Spannung leider ziemlich schnell, was wahrscheinlich einerseits den vielschichtigen Ebenen sowie der Vielzahl französischer Namen geschuldet war. Einmal den roten Faden verloren, konnte mich der weitere Verlauf dieses Thrillers leider nicht mehr fesseln.






