Schön leicht und unterhaltsam für zwischendurch. Ich bezweifle zwar, dass von den Kurzgeschichten viel hängengeblieben ist, aber die Geschichten laden zum Schmunzeln ein und beenden ein eher durchwachsenes Lesejahr auf nette Art und Weise.
„Unsere kleine Welt“ ist eine weitere heitere Kurzgeschichtensammlung, die einer meiner Lieblingsautoren, Ewald Arenz zusammen mit seinen Geschwistern Sigrun und Helwig veröffentlicht hat. Wir treffen hier auf bereits bekannte „Protagonisten“ und letztlich stellt dieses Büchlein das dar, was wir uns damals in der Leserunde zu „Unsere kleine Welt“ gewünscht haben, eine Art „Fortsetzung“ dieser so normalen kleinen Anekdoten aus dem familiären „Mikrokosmos“ um Heinrich (Ewald Arenz Alter Ego), diesmal jedoch angereichert um Geschichten seines Bruders und seiner Schwester. Es war für mich das richtige Buch zur richtigen Zeit. Genau das was ich nach etlichen sich eher in die Länge gezogenen Leseerfahrungen brauchte. Ein Buch zu wegsnacken, das den Spaß am Lesen wieder bringt. Die Bücher im Leseherbst 2025 waren zwar wirklich nicht alle schlecht, aber es war auch nur ein Highlight dabei und das Lesen wurde mitunter zur Qual bzw. zum Zwang und das soll ein Hobby nie sein. Ein Buch in zwei Tagen wegzulesen, hat dem Lese-Ego gut getan, so blöd das klingen mag. Ich habe wieder Lust auf’s Lesen bekommen und darüber bin ich sehr froh. Ich bezweifle zwar, dass ich viel von den Geschichten behalten habe, dafür sind sie einfach zu kurz, aber es war gut für zwischendurch und wirklich gute Unterhaltung. Inzwischen ist eine weitere Kurzgeschichtensammlung mit weihnachtlichen Geschichten der Geschwister Arenz veröffentlicht worden und auch diese werde ich sicherlich gerne lesen, allerdings nicht vor der Weihnachtszeit 2026.


