Betreutes Morden war ein wirklich gutes Buch für Zwischendurch.
Der Schreibstil des Autors war super flüssig und man ist nur so durch die Seiten geflogen.
Die wechselnden PoV´s waren auch sehr interessant.
Den englischen Humor habe ich total gemocht, aber hätte noch ein bisschen mehr sein können 😉
Carol habe ich super schnell in Herz geschlossen. An manchen Stellen tat sie mir tatsächlich etwas leid.
Jaaaa sie hat ein paar Leute ermordet aber hey das ist doch schon paar Jahre her 😊
Geoffrey, PUHHHH Geoffrey… Der ging mir manchmal sehr auf die Nerven, aber irgendwie war er ja auch quirlig.
Manchmal dachte ich mir, wie interessant es wäre mit den Charakteren in einem Garten zu sitzen Tee zu trinken und zu plaudern.
Ich glaub ich würde sie alle direkt ins Herz schließen, Auch Geoffrey.
Bis zum Schluss wusste ich nicht wer hinter all dem steckt.
Als die Auflösung dann kam konnte ich nur den Hut ziehen denn damit habe ich nicht gerechnet.
Ok das Vater und Tochter, war irgendwie klar aber alles andere hatte ich nicht kommen sehen😉
Als Ende hätte ich mir tatsächlich etwas anderes gewünscht.
Leider ging es dann doch zu schnell zu Ende und für Carol hätte ich mir mehr gewünscht.
Allen die gerne Krimis lesen und nichts gegen eine Briese englischen Humor haben kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Ich hatte wundervolle Lesestunden, und würde es weitere Bücher über Carol geben würde ich Sie auf jeden Fall lesen.
So ein Teil 2 wäre schon nicht schlecht😉
Das war der lustigste Krimi den ich bisher gelesen habe. Es war so unterhaltsam, dass ich mir nicht viele Gedanken darum gemacht habe, wer der Mörder sein könnte. Natürlich hatte ich auch so meine Vermutungen, aber ob sich diese bewahrheitet haben, weiß nur ich😌 Wer britischen Humor mag, wird dieses Buch lieben und ich hoffe, dass das Buch irgendwann verfilmt wird!
Als die verurteilte Serienmörderin Carol Quinn nach 35 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, ist sie 75 und zieht in eine Seniorenresidenz in Hampstead Heath. Endlich kann sie ihre neugewonnene Freiheit genießen und Freunde finden.
Als jedoch ein Mitbewohner auf ungewöhnliche Weise zu Tode kommt, gerät natürlich als erstes Carol überall in Verdacht. Doch sie war es nicht und ermittelt nun auf eigene Faust - nur so kann sie ihre Unschuld beweisen. Aus ihrer Sicht erzählt, bekommen wir als Leser/Zuhörer einen herrlich schrägen Blick auf ihre Gedankengänge. Alle Fans von very british Cozy Crime werden köstlich unterhalten.
Manon Straché liest diesen Krimi wunderbar mit angenehmer Stimme und setzt die unterschiedlichen Charaktere toll in Szene, so dass man immer wieder schmunzeln muss.
Richtig gute Unterhaltung zum Lesen oder Hören! 
Ich war sehr gespannt auf das Buch, der Titel ist ja recht vielversprechend, leider hat es mir nur bedingt gefallen. Zu viele Verwicklungen, zeitweise fand ich es auch seh gut geschrieben und spannend, Die Aufklärung der Morde fand ich etwas weit hergeholt und den Schluss mochte ich gar nicht.
Okay… erstmal:
Ein Buch über eine ehemalige Serienkillerin im Luxus-Altenheim, die plötzlich selbst einen Mord aufklären muss?
Ähm…
ja bitte?! 😭📚
Allein diese Idee ist schon so herrlich absurd, dass ich sofort wissen wollte, was da bitte schiefgehen kann.
Und die Antwort lautet: eine ganze Menge.
🪑 Worum geht’s?
Carol hat 35 Jahre im Gefängnis gesessen.
Nicht wegen Steuerhinterziehung.
Nicht wegen eines kleinen Ausrasters.
Nein.
Carol war eine Serienmörderin.
Jetzt möchte sie einfach nur ihren Lebensabend in einer schicken Seniorenresidenz verbringen, ihre Ruhe haben und vielleicht ein bisschen Tee trinken.
Dumm nur, dass dort plötzlich jemand ermordet wird.
Und plötzlich denken alle:
„Naja… ehemalige Serienkillerin… das liegt doch nahe.“
Ja danke auch 😅👵
Was das Buch richtig gut macht:
Dieses Buch lebt komplett von seinen Charakteren.
Carol?
Ich fand sie großartig.
Wirklich.
Sie ist keine klassische sympathische Figur.
Aber genau das macht sie so faszinierend.
Weil sie immer noch diese dunklen Gedanken hat.
Immer noch dieses leicht verstörende: „Früher hätte ich das anders gelöst…“
Und genau diese Einblicke in ihren Kopf waren SO gut geschrieben.
Morbid? Ja.
Schräg? Absolut.
Unterhaltsam? 100%.
☕ Rentner-Detektiv-Vibes
Dann haben wir noch:
einen ehemaligen Cop
eine ehemalige Politikerin
eine ehemalige Pathologin
Also basically: Mordclub 70+ 😭
Und sobald diese Gruppe anfängt zusammen zu ermitteln, bekommt das Ganze so einen herrlich skurrilen Cozy-Crime-Vibe, den ich wirklich geliebt habe.
Nicht super spannend. Nicht nervenzerreißend. Aber einfach: 👉 unterhaltsam 👉 charmant 👉 weird auf die beste Art
⚠️ Was mich gestört hat, waren 2 Dinge:
1. Das Vorverurteilen
Am Anfang war es teilweise wirklich nur:
„Sie war früher Serienkillerin.“
„Sie war’s.“
Und ich saß da nur: 🤨
„Leute… wollt ihr vielleicht erstmal ERMITTELN?“
Das war mir stellenweise etwas zu platt.
2. Das Ende
Und ja… wir müssen über das Ende reden.
Ohne zu spoilern:
👉 Das Ende hat mich wirklich genervt.
Nicht weil es schlecht geschrieben war. Nicht weil es unlogisch war.
Sondern weil ich persönlich einfach dachte:
„Warum macht man DAS jetzt?“
Und dieser letzte Abschnitt hat mich emotional so geärgert, dass mich das tatsächlich einen Stern gekostet hat.
💭 Mein Fazit:
Kein perfektes Buch.
Aber definitiv eins von denen, bei denen man sich beim Lesen mehr als einmal denkt:
„Was zur Hölle lese ich hier eigentlich — und warum gefällt es mir?“ 😅📖🖤
Super lustig geschrieben, schwarzer Humor vom feinsten und soo sympathische Charaktere.
Die ehemalige Serienmörderin Carol löst souverän den Mord mithilfe ihrer Freunde.
Ich hab so oft laut gelacht. Kann es nur jedem empfehlen!
Eine ehemalige Serienmörderin, ein ehemaliger Polizist, eine ehemalige Pathologin und eine ehemalige Ministerin ermitteln gegeneinander, füreinander und miteinander und in witzigen spritzigen Dialogen kommen sie dem Mörder immer näher.
Dekadent, spannend und humorvoll begleiten wir den "langweiligen" Lebensabend von vier 80jährigen Menschen. Ein wirklich kurzweiliger spaßiger Krimi.
👵🔪
Alleine wegen dem Namen und wunderschönem Cover würde mich das Buch jederzeit und überall ansprechen. Spätestens nach dem Durchlesen von Klappentext würde ich mir dieses Buch kaufen.
Sprachlich einfach, jedoch mit viel englischem Humor geschrieben. Es lässt sich leicht und schnell lesen, der Leser springt ganz in die Geschichte hinein. Kapiteln sind gut unterteilt und schließen den Leseabschnitt voll ab.
Die Hauptprotagonistin Carol ist eine wundervoll einfache, nicht mehr Serienmörderin. Sie will endlich akzeptiert werden, was natürlich nicht leicht ist in einem Haus voller ehemaliger Polizisten und Politiker. Sie brutal ehrlich, freundlich und manchmal morbide neckisch.
Zu ihren neuen Freunden zählen drei relativ Junggebliebene und gelangweilte Senioren, die auch ihre wundervolle Eigenheit haben.
Die Geschichte selbst ist wirklich zum Teil sehr spannend und nicht so leicht durchschaubar. Der fabelhafte trockene Humor lässt die Charaktere in einem hellen Glanz erstrahlen und macht sie sehr lebhaft.
Die Beschreibungen der jeweiligen Örtlichkeiten war nicht übertrieben, genau so viel wie es notwendig war um sich diese genau vorstellen zu können.
Dieses Buch ist nicht nur ein Krimi, auch nicht nur ein lustiges Buch. Es ist ein Buch über Vorurteile, Sehnsüchte, Liebe und Freundschaft. Es vereint alles, was Menschen ausmacht und wonach sie sich sehnen.
Ich würde es jedem empfehlen, der auf englischen Humor steht, bisschen Spannung und Rätselraten sowie viel Gefühl und Menschlichkeit.
Mein erstes Highlight dieses Jahr - wenn eine Seriemörderin ins Altersheim kommt und dann ein Mord geschieht ..
… oder zwei, oder drei?!? Ein sehr gut geschriebenes Buch im Stil des Donnestags-Mordclubs, mit viel Witz und Charme, klasse Wendungen und tollen Dialogen! Betreutes morden hat mich sehr gut unterhalten.
. Hast du Appetit auf feinsten britischen Humor….
herrlich trocken, pointiert und mit einer Prise tiefschwarzer Ironie? Eingebettet in einen fesselnden Kriminalfall?
Dann bist du hier genau richtig.
„Betreutes Morden“ beweist, dass Cozy Crime weit mehr ist als harmlose Unterhaltung…
ein kluges, augenzwinkerndes Lesevergnügen, das keineswegs nur dem Ruhestand vorbehalten ist. 4/5⭐️
. Worum geht es genau…
Carol, Serienmörderin im Ruhestand, gezwungenermaßen, zieht aus dem Gefängnis in eine Seniorenresidenz.
Jedoch passiert einige Zeit nach ihrem Einzug ein Mord und es stellt sich die Frage… wer war es? War es Carol?
Führt sie einfach jeden hinters Licht indem sie in dem Mordfall auf einige Faust ermitteln will?
. In „Betreutes Morden“ begleiten wir Carol, eine Serienmörderin im Spätherbst ihres Lebens, die nach langen Jahren der Haft endlich in die Freiheit entlassen wird und ihren neuen Alltag in einer Seniorenresidenz beginnt. Zwar kommen hin und wieder auch andere Stimmen zu Wort, doch bleibt Carol unangefochten das Zentrum dieser Geschichte.
Und um bei ihr zu verweilen…
Man kann sich einer Faszination ihrerseits kaum entziehen. Trotz, oder vielleicht gerade wegen ihrer düsteren Vergangenheit wächst sie einem ans Herz. Sie erscheint überraschend nahbar und vertraut und ihre Taten, so fragwürdig sie auch sein mögen, entziehen sich allzu schneller Verurteilung. Als Leser findet man sich in einem moralischen Zwiespalt wieder, der ebenso irritiert wie fesselt.
Auch das ungewöhnliche „Ermittlerteam“, das sich aus einigen ihrer Mitbewohner zusammensetzt, ist mit bemerkenswerter Lebendigkeit gezeichnet. Es sind keine makellosen Helden, sondern Menschen mit Brüchen, Eigenheiten und Geschichte. Gerade die Tatsache, dass sie dem fortgeschrittenen Alter angehören, verleiht dem schwarzen Humor eine besonders scharfzüngige Note. Die Konstellation ist ebenso kurios wie reizvoll: eine Pathologin, ein Kriminalkommissar, eine Premierministerin und mittendrin eine Serienmörderin. Natürlich alle im Ruhestand! 😉
Mit trockenem britischem Witz und feinem Gespür für Timing ziehen diese Figuren den Leser immer tiefer in die Ermittlungen hinein. Denn so heiter der Ton bisweilen erscheint, verliert die Handlung nie ihre Ernsthaftigkeit! Carol und ihre Mitstreiter geraten immer wieder in brenzlige Situationen, die die Spannung spürbar anziehen und den eigentlichen Kriminalfall in den Fokus rücken. Ein paar unerwartete Wendungen und ein überzeugendes Finale verleihen der Geschichte zusätzlichen Nachdruck.
. So erweist sich dieser Roman einmal mehr als gelungenes Beispiel dafür, wie wirkungsvoll Cozy Crime sein kann! Spannung und schwarzer Humor reichen sich die Hand, ohne dass man dabei in die dunkelsten Abgründe menschlicher Existenz hinabsteigen muss.
. Craig erschafft Figuren, die in ihrer Schrulligkeit und moralischen Ambivalenz ebenso liebenswert wie unvergesslich sind. Man unterschätzt sie leicht, insbesondere die älteren Damen und genau darin liegt ihr Reiz.
. Dieses Buch ist ein ebenso unterhaltsames wie klug komponiertes Lesevergnügen. Und die leise Hoffnung bleibt, Carol eines Tages erneut begegnen zu dürfen.
• Unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar •
Nachdem mir nahegelegt wurde, dass ich dieses Buch unbedingt lesen soll, habe ich mich natürlich sehr gefreut das Hörbuch als Rezi Exemplar zu bekommen.
Eigentlich ist dies eher nicht so mein Genre, aber das Buch hat mich definitiv überzeugt 🙂↕️
Die Erzählweise, der Plot und vor allem der Humor ist unfassbar gut, sodass es für mich keine Sekunde langweilig war und ich die ganze Zeit wissen wollte wie es weitergeht ✨👌🏻
Betreutes Morden von Fergus Craig hat mich komplett umgehauen. Wirklich – ich habe selten so viel beim Lesen gelacht.
Dieser britische, düstere, schwarze Humor… einfach genial. Genau mein Ding. Die Geschichte an sich ist schon richtig stark, aber was das Buch besonders macht, sind diese Dialoge, die Spitzen und die Kommentare – so trocken, so bissig und einfach unglaublich witzig.
Für mich war das eine totale Überraschung. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich dieses Buch so abholt. Aber es hat mich von vorne bis hinten komplett überzeugt.
Es ist ein Cozy-Krimi, also eher leicht zu lesen, aber trotzdem mit genau der richtigen Portion schwarzem Humor und schräger Spannung. Und genau diese Mischung macht es so besonders.
Ein echtes Highlight – und definitiv eine Empfehlung für alle, die Krimi mögen, aber auch mal richtig lachen wollen.
Schwarzer Humor und skurrile Charaktere! Sehr funny 😁
Rezensionsexemplar
Ein wirklich guter Krimi mit sehr viel dunklem, britischen Humor 🫶🏻
Hier bekommt man wirklich das, was da Cover und er Klappentext schon vermuten lässt und noch ein wenig mehr. Ich bin wirklich sehr angetan von diesem Band und würde die Reihe, wenn es denn eine Reihe wird, auf jeden Fall weiterlesen.
Wir lesen zuerst aus der Sicht von Carol Quinn. Carol war eine Serienkillerin, mit der Betonung auf war. Nun hat sie sich in einer beschaulichen Seniorenresidenz einquartiert und bringt keine Menschen mehr um. Naja zumindest versucht sie es, was sie allerdings in ihrem Kopf so tut, das geht allein sie etwas an, findet sie 😂
Als ein Mord geschieht ist natürlich schnell klar, wen alle Verdächtigen. Selbst ihre Freunde aus der Backgruppe sehen Carol nun mit völlig anderen Augen und beginnen gegen sie zu ermitteln oder mit ihr? Wer weiß das schon so genau.
Wir lesen auch aus deren Sichten, was ich wirklich nett fand. Hat die Geschichte noch spannender gemacht aber Carol ist und bleibt für mich der Star der Show.
Wirklich sehr amüsant und natürlich mit einem Augenzwinkern zu sehen 😋
Mögt ihr dunklen britischen Humor? Oder wäre das nichts für euch. Man muss schon ein bisschen was abkönnen.
Wo soll ich anfangen? Ein unglaublich witziges Buch mit typisch trocknem britischen Humor. Wie oft musste ich laut los lachen, ich weis es gar nicht. Eine Senioren Gruppe wie sie nicht besser hätte sein können. Eine Serienkillerin und ihre Freunde. Ein Ermittler, eine Pathologin und die ehemalige Innenministerin. Eine tolle Kombination.
Eine wirklich niedliche Geschichte und unglaublich liebevoll geschrieben. Es hat sich sehr gut lesen lassen.
Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der einen gemütlichen,kurzen und niedlichen Krimi sucht.
Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar 🌸
Ein spannender Mord und unglaublich geiler und trockener Humor 😁🫶
Es war mein erster Krimi 🙈 also wenn alle so sind, dann brauche ich unbedingt mehr ✨
Ich hab das Buch als Hörbuch gehört (Danke an Netgalley und den Aufbau Verlag) und die Sprecherin hat das auch verdammt gut gemacht meiner Meinung nach. Wie trocken sie den Humor rübergebracht hat 😂
Ich hab tatsächlich Lust, mir das Buch zu holen, erneut zu lesen und zu annotieren, das hatte ich noch nie 👀✨
Es gab mehrere POVs, aber Carol's war definitiv meine Lieblingssicht 😂
Es hat mir wirklich überraschen gut gefallen und ist mindestens ein Monats-Highlight.
Ein toller Snack 😍 (hat nur knapp über 300 Seiten)
Ganz große Leseempfehlung, auch wenn ihr sonst vielleicht keine Krimis lest! Hab ich sonst auch nicht, aber der hat mir echt gut gefallen 🥰
Kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Krimi, der einfach Spaß macht. Die Geschichte rund um die Morde in einem Altenheim wurde mit viel Witz und Charme erzählt ohne dabei langweilig zu werden. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Gelungen!
Rezensionsexemplar
Carol ist nach 35 Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie ist mittlerweile 75 Jahre alt und hat sich eine Wohnung in Sheldon Oaks gekauft. Einem Seniorenheim für gutbetuchte Bürger. Als sie dort einzieht, versucht sie, ihr Leben zu genießen, doch dann geschieht ein Mord. Sie ist natürlich die Hauptverdächtige. Schließlich ist sie immerhin eine Ex-Serienmöderin. Jetzt heißt es für sie, ihre Unschuld zu beweisen.
Wir verfolgen nicht nur Carol auf Spurensuche, sondern auch andere Rentner. Alle können ihre eigenen Expertisen zur Mördersuche einbringen. Ich musste beim Lesen so schmunzeln. Nicht nur, dass die Rentner mit dem alltäglichen Wahnsinn und einer sich veränderten Gesellschaft zu kämpfen haben, sondern auch mit ihren körperlichen Gebrechen. Was passiert, wenn ein Rentner einen Roundhouse-Kick macht? Richtig, er schreit: "Aua, meine Hüfte!"
Was mir nicht gefallen hat, ist die Inkonsistenz des Mordtages. Ich habe mir die Frage gestellt: Wann wurde der Typ nun umgebracht? Freitag und Samstag? Auch Namen waren auf einmal anders. Auch einer der Morde war für mich überflüssig. Ich weiß, Morde sind immer überflüssig, aber dieser war für die Geschichte nicht von Belang und hatte nur einen Zweck. Daher hat mir das Ende nicht gefallen.
Die Geschichte ist Cosy Crime zum Schmunzeln. Wenn man über die Fehler mit dem Mordtag und den Namen hinwegsehen kann, ist es ein gutes Buch.
Witzig, spannend und überraschend cozy – eine ungewöhnliche Ermittlerin und eine sehr unterhaltsame Geschichte.
Betreutes Morden – Ein Fall für Serienkillerin Carol Quinn von Fergus Craig ist ein ungewöhnlicher Krimi, der Spannung mit viel schwarzem Humor verbindet. Schon nach den ersten Seiten war ich schnell in der Geschichte drin und habe gemerkt, dass das Buch sich sehr angenehm lesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig und locker, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Die Handlung spielt größtenteils in einem Seniorenheim und dreht sich um die ehemalige Serienmörderin Carol Quinn, die dort lebt. Als plötzlich ein Mord geschieht, beginnt eine ziemlich chaotische und gleichzeitig sehr unterhaltsame Ermittlung. Besonders gut gefallen hat mir, wie kreativ der Fall aufgebaut ist. Zwar war der erste Mord für mich teilweise etwas vorhersehbar, aber das hat der Geschichte überhaupt nicht geschadet, weil danach noch viele interessante Entwicklungen folgen.
Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist der Humor. Viele Situationen sind einfach so trocken oder absurd erzählt, dass ich beim Lesen wirklich oft lachen musste. Gleichzeitig bleibt der Krimi spannend genug, sodass man immer wissen möchte, wie es weitergeht. Diese Mischung aus Spannung und Humor funktioniert hier richtig gut.
Auch die Figuren haben mir gefallen. Carol ist definitiv meine Lieblingsfigur. Obwohl sie in ihrer Vergangenheit schlimme Dinge getan hat, merkt man schnell, dass sie eigentlich ein gutes Herz hat. Gerade ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte und ihre Loyalität gegenüber ihren neuen Freunden machen sie zu einer sehr interessanten und überraschend sympathischen Protagonistin.
Insgesamt ist das Buch eine richtig unterhaltsame Mischung aus Krimi, schwarzem Humor und cozy Atmosphäre. Durch die angenehme Länge wirkt die Geschichte außerdem nie langatmig. Für mich ein sehr origineller Krimi, der mich bestens unterhalten hat und deshalb klare 5 Sterne verdient.
Die Serienkillerin, Carol Quinn, kommt nach 35 Jahren endlich aus dem Gefängnis zurück in die Freiheit.
Mit dem Morden hat sie schon lange abgeschlossen und möchte nun in einem Seniorenheim Ihren Ruhestand geniessen.
Im Seniorenheim eingelebt, wird prompt auch schon eine Leiche entdeckt.
Und schon sind alle Augen wieder auf ihr.
Hat sie doch so schnell Ihre Pläne geändert und wieder mit dem Morden angefangen?
Das Buch hat mir sehr Spass gemacht zu lesen.
Ich konnte viel Lachen und die Geschehnisse gut mitverfolgen.
Ein witziger Krimi für alle, die mal eine kleine Auszeit benötigen.
Dieser Krimi musste einfach mal zwischendurch sein. Erist sehr gut geschrieben mit vielen netten, lustigen und tollen anschaulichen Unterschieden, wenn man alt wird.
Auch das eine Serienmörderin etwas neues kennenlernt, nämlich Freunde, fand ich sehr toll.
Ich musste oft schmunzeln oder herzlich lachen. Das macht große Lust und Vorfreude auf den nächsten Band.
Klare Leseempfehlung, wenn man Krimis mit Augenzwinkern mag.
Ein unterhaltsamer Zeitvertreib für zwischendurch, dem es aber etwas an Biss und Tempo fehlt.
Die Grundidee des „betreuten Mordens“ ist eigentlich genial und verspricht viel schwarzen Humor.
Leider verliert sich die Handlung im Mittelteil etwas zu sehr in Nebensächlichkeiten.
Wer auf sanfte Ironie und gemütliche Krimis („Cosy Crime“) steht, wird hier fündig.
Wer jedoch auf messerscharfen Sarkasmus gehofft hat, wird eher enttäuscht – es bleibt alles sehr handzahm.
Fazit:
Perfekt zum Bügeln oder für die Autobahn, wenn man nicht 100% Fokus investieren möchte.
Man macht nichts falsch, verpasst aber auch kein erzählerisches Meisterwerk.
Ermittlungen im Seniorenheim, eigentlich nichts Neues; Und doch hat Fergus Craig mit "Betreutes Morden" in diesem Krimi diesem Thema eine andere Richtung gegeben, die mir gut gefallen hat. Das Hörbuch hat Manon Staché eingelesen.
Carol Quinn ist endlich im Ruhestand! Nach 35 Jahren Gefängnis wegen siebenfachen Mordes zieht sie im Seniorenheim ein. Sie ist glücklich, hat sie doch ihre "Mordphase" endlich hinter sich gebracht. Sie findet schnell Freunde, ein Kommissar a.D. eine ehemalige Innenministerin und eine ehemalige Pathologin. Aber dann gibt es ausgerechnet im Seniorenheim einen Mord. Ein Mann wird direkt vor ihrem Balkon tot aufgefunden. Natürlich ist sie aufgrund ihrer Vergangenheit sofort die Hauptverdächtige. Um ihre Unschuld zu beweisen und ihre neuen Freunde nicht zu verlieren, muss Carol selbst ermitteln.
Craig hat die Protagonist*innen mit viel Einfühlungsvermögen und sehr humorig beschrieben. Jede/r von ihnen hat eine eigene Geschichte, auch die Geschichten zwischen ihnen sind lebensnah und witzig beschrieben. Wir wechseln zwischen den SIchtweisen von Carol und den anderen Ermittler*innen (im Seniorenheim wimmelt es von ehemaligen Ermittlern aus den verschiedensten Bereichen). Besonders Geoffrey hat mich immer wieder zum Grinsen gebracht. Die Spannung baut sich nach und nach auf, die Auflösung bietet einige Überraschungen. So nebenbei nimmt Craig auch die "Belustigungen" der Bewohner wie Karaoke-Abende, Golf, Back- und Malkurse, Sauna und eine Kletterwand (!!!) gekonnt auf die Schippe. Ein luxuriöses Seniorenheim mit illustren Bewohnern! Einen Hauptteil nimmt natürlich der Umgang mit Vorurteilen gegenüber Carol ein, vor allem, als es weitere Morde gibt. Aber ich möchte hier auch nicht spoilern...
Die Stimme von Manon Staché passt gut ins Seniorenheim, ich konnte ihr überwiegend gut lauschen. Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem: Ich hatte den Eindruck, dass sie zwischendurch die Stimmen verwechselt hat. Eine Figur mit hoher Stimme hatte plötzlich während einer Unterhaltung oder in einem anderen Zusammenhang eine tiefe Stimme. Das hat mich verwirrt und den Hörfluss gehemmt. Schade!
Trotzdem kann ich den Krimi weiterempfehlen, vielleicht ist es besser, ihn zu lesen? Für meine (subjektive) Empfindung bei der Sprechweise ziehe ich allerdings einen Punkt ab. Wer z.B."Crime im Heim" gelesen hat, wird den Krimi bestimmt mögen!
Absolut großartig!
Ich durfte hierzu Dank Netgalley das Hörbuch hören und ich musste so oft schmunzeln oder lachen, es hat unheimlich viel Spaß gemacht, dem Buch zu lauschen.
Ich hab es tatsächlich auch in einem Rutsch gehört, weil es einfach so gut erzählt und gesprochen wurde, dass ich nicht aufhören konnte.
Das mit rätseln hat richtig viel Spaß gemacht und es gibt auch viel zu erfahren und entdecken und unerwartete Wendungen dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Cozy Crime trifft auf tollen Humor, witzige Dialoge und auf taffe Senioren und Seniorinnen, die es in sich haben.
Ganz große Empfehlung und 5 Sterne von mir!
Liebe die Grundidee der Ex-Serienkillerin, die nun nach ihrer abgesessenen Haftstrafe ein ruhiges Leben im Seniorenheim verbringen möchte und dabei unter einem Haufen Ex-Ermittlern landet. Die Umsetzung finde ich super gelungen und der Humor holt mich absolut ab. Mit den Charakteren musste ich zum Teil erst warm werden, aber mir wurden sie nach und nach wirklich sympathisch. Jeder hat so seinen eigenen Charme und seine Macken. Hätte mir daher gerne mehr von ihnen - vor allem von Carol, auch im Duo mit Catherine oder Margaret gewünscht. Das hätte dem sicher noch mehr Spaß verliehen.
Was mich mittendrin öfter störte waren die sehr schnellen Szenenwechsel und kurzen Kapitel. Das erinnert mich vom Leseflow her irgendwie immer eher an einen hektischen Film, statt an den eines Buches. Ich wünschte mir man hätte sich da etwas mehr Zeit für flüssigere Übergänge und die Charaktere genommen.
Das Ende des Buches lässt mich gerade leider absolut frustriert zurück. :/
Schwarzer Humor, Mord und eine Serienkillerin zum Liebhaben
Ich habe Betreutes Morden. Ein Fall für Serienkillerin Carol Quinn von Fergus Craig als Hörbuch über NetGalley als Rezensionsexemplar gehört. Ich war von der ersten Minute an komplett in der Geschichte drin. Das liegt auch an der Sprecherin Manon Stracke. Ihre rauchige Stimme passt perfekt zu Carol Quinn und trägt die Atmosphäre unglaublich gut.
Carol Quinn ist eine verurteilte Serienmörderin. Sieben Morde wurden ihr nachgewiesen und trotzdem war sie mir sofort sympathisch. Ihre Opfer waren Tierquäler oder Männer, die Frauen sexuell belästigt haben. Carol selbst sagt über sich, sie wolle die Welt besser hinterlassen, als sie sie vorgefunden hat. Dieses moralisch verdrehte Selbstverständnis macht die Figur unglaublich spannend.
Nach ihrer Haftentlassung kauft sie sich in ein Seniorenheim ein, in dem auffällig viele ehemalige Polizisten, Politiker, Krimiautoren und andere zwielichtige Persönlichkeiten leben. Natürlich dauert es nicht lange, bis ihr sprichwörtlich eine Leiche vor die Füße fällt und alle sie verdächtigen. Um nicht wieder im Gefängnis zu landen, beginnt Carol selbst zu ermitteln.
Ich habe beim Hören oft gelacht. Das Buch spielt bewusst mit Klischees über alte Menschen, über Krimiwissen aus dem Fernsehen und über das typische Bild eines Seniorenheims. Genau dieser überzeichnete Humor macht den Reiz aus.
Spannend, absurd und voller schwarzem britischen Humor. Ich hoffe sehr, dass es weitere Teile rund um Carol Quinn geben wird. Ich bin definitiv Fan geworden.
Fans von Richard Osman‘s „Der Donnerdtagsmordclub“ kommen auf ihre Kosten!
Normalerweise bin ich skeptisch bei Büchern, die zu viele Parallelen mit anderen Werken haben, doch irgendwie hat es mich hier überzeugt. Na gut mich hat der Aufkleber mit dem Union Jack überzeugt, ich der einfach eine große Affinität zu Großbritannien habe. Ich liebe auch einfach Geschichten, die in London spielen. Wie auch dieser Roman. Es geht um Carol Quinn, sie ist eine Serienmörderin und wird in ihren 70igern entlassen. Sie zieht in das beschauliche Seniorenheim Sheldon Oaks in Hampstead ein. Dort lernt sie Geoffrey, einen Ex-Polizisten, Margret, Ex-Innenministerin und Catherine, Ex-Pathologin, kennen. Allerdings sind diese nicht sehr erfreut, als sie erfahren, wer da ihre neue Freundin ist. Und natürlich passiert das undenkbare, es stirbt jemand einen unnatürlichen Tod, kurz nach dem Carol eingezogen ist.
Alle zeigen mit dem Finger auf sie. Sie ermittelt auf eigene Faust, um sich selbst zu rehabilitieren, denn sie hat das Morden schon lange aufgegeben. Wird sie es schaffen, den wirklichen Täter zu überführen?
Ein sehr einfacher Stil, sodass man es locker weglesen konnte. Ich habe nur zwei Tage gebraucht. Der Witz, der immer wieder vorkommt erinnert an unsere Freunde vom Donnerstagsmordclub, aber ist doch was eigenes. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Wärmste Empfehlung für jeden der England und den Donnerstagsmordclub lieben. Bin gespannt, ob es noch mehr Teile geben wird.
Carol wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen, wo sie die letzten 35 Jahre als Serienmörderin eingesessen hat. Nun hat sie einen Platz in der Seniorenresidenz Sheldon Oaks gefunden und freut sich auf den Beginn eines neues Lebens. Schnell findet sie dort in Margaret, Catherine und Geoffrey neue Freunde. Doch dann geschieht ein Mord und sofort fällt der Verdacht auf Carol – wer sollte es denn sonst gewesen sein? Wenn sie also ihre Freunde und ihren Platz in der Seniorenresidenz behalten will, muss Carol den wahren Täter finden.
„Betreutes Morden“ ist der Debütroman des Schauspielers, Komikers und Fernsehautors Fergus Craig; die deutsche Übersetzung stammt von Julian Haefs. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Carol erzählt, was einen Einblick in ihre Gedankenwelt ermöglicht. Um andere Blickwinkel der Handlung zu beleuchten, wechselt der Erzähler aber auch zu Carols Freunden oder anderen Personen, die in dem Mordfall eine Rolle spielen. Die Anleihen an Richard Osmans „Donnerstagmordclub“ sind dabei deutlich; der Roman wird im Buch sogar erwähnt. Sie sind aber klar als Hommage gemeint und, abgesehen von den Grundstrukturen, unterscheiden sich beide Werke doch sehr.
In erster Linie ist „Betreutes Morden“ natürlich ein Kriminalroman mit Amateurdetektiven, auch wenn das vielleicht nur die halbe Wahrheit ist. Denn Margaret war früher einmal Innenministerin, Catherine Pathologin und Geoffrey Kriminalpolizist. Diese Berufe und die damit verbundenen Fähigkeiten spielen bei der Ermittlung natürlich eine große Rolle. Noch wichtiger ist aber das Thema der Resozialisierung. Es ist furchtbar, was Carol getan hat, aber hat nicht jeder Mensch im Leben eine zweite Chance verdient?
Eines ist der Roman jedoch auf jeden Fall: witzig! Carols Gedanken und Aussagen über ihre Zeit als Serienmörderin sind herrlich skurril. Früher, da hätte man sich noch gegenseitig ausgeholfen, wenn man sich beim Vergraben einer Leiche begegnet wäre! Und auch ihre Freunde weiß sie mit schwarzem Humor aufzuziehen. Das Ende kommt überraschend und gibt der Geschichte zwischen all dem Humor eine nachdenkliche Seite.