
Abby und ihr Partner wollen auf einer abgelegenen schottischen Insel eigentlich nur Urlaub machen. Doch die erhoffte Ruhe hält nicht lange an: Ein Mord erschüttert die kleine Inselgemeinschaft, und Abby gerät erneut in einen Fall, der deutlich komplexer ist, als es zunächst scheint. In der abgeschlossenen Inselwelt, in der jeder jeden kennt, wird schnell klar, dass viele mehr wissen, als sie preisgeben. Ich hatte mich schon sehnsüchtig auf den sechsten Band gefreut – und wurde nicht enttäuscht. Single Malt Mörder ist wieder genau so, wie ich ihn mag: die richtige Mischung aus ruhiger Erzählweise, Ermittlungen und dem obligatorischen Showdown am Ende. Dieses Mal sind Abby und Grant im Urlaub auf einer schottischen Insel, um dort an einem Seminar teilzunehmen. Doch natürlich lässt der nächste Mordfall nicht lange auf sich warten. Der Ortswechsel funktioniert hervorragend und verleiht der Reihe frischen Wind. Die Insel bietet ein ideales Setting für einen klassischen Whodunit: eine überschaubare Zahl an Verdächtigen, eine abgeschlossene Gemeinschaft und zahlreiche kleine Hinweise, die sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzen. Gerade diese Struktur sorgt dafür, dass der Kriminalfall durchgehend spannend bleibt, ohne hektisch zu werden. Fazit: Single Malt Mörder ist ein gelungener sechster Band, der mich als Fan der Reihe vollkommen abgeholt hat. Ein stimmiger Kriminalfall, ein überzeugendes Setting und genau die Art von Cozy Crime, die ich an dieser Reihe so liebe.
