16. März
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In der Nachkriegszeit lebt 1955 Nina in einem muffigen Keller in Hamburg, darf als Köchin nur Gemüse schnippeln und ist grundsätzlich eher unglücklich. Als sich die Gelegenheit bietet, einen Job im Grand Hotel in Rimini anzunehmen, überredet ihre Mitbewohnerin Henni, mit der sie sich einst in einer Notunterkunft zusammengetan hat, Nina nach Italien zu gehen. Es ist natürlich schöner Kitsch, wie die beiden in Hennis neuer Isetta über den Brenner ans Meer düsen und sich dort in die Inhaber – Vater und Sohn – ihrer Pension verlieben. Nina blüht im sonnigen Italien auf, hat Spaß an ihrem Job und kann gemeinsam mit Henni auch noch eine mittellose Frau mit ihrem Teenagersohn aus Hamburg nachholen. Zwischendurch gibt es natürlich auch ein paar Wolken am sonnigen Strandhimmel: ein aufdringlicher Verehrer macht Ninas Leben schwer und obwohl die Deutschen als Touristen gern gesehen sind, fällt es so kurz nach dem Krieg nicht allen leicht, sie auch sonst mit offenen Armen zu empfangen. Ich könnte mir die Geschichte auch gut als hübsch abgedrehte Fernsehschmonzette vorstellen. Mit tollen Szenen in Italien, wunderschöne 50er Jahre Kostüme und Frisuren und natürlich leckeres italienisches Essen. Happy End selbstverständlich inklusive. Nichts Außergewöhnliches, aber wirklich nett für zwischendurch.

Ein Sommer in Rimini
Ein Sommer in Riminiby Fenna JanssenAufbau TB